Ökomodell Achental
Ökomodell Achental
Gebietsbetreuung

Gebietsbetreuung Achental

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Das Ökomodell Achental e.V. ist Träger für die Gebietsbetreuung im Achental. In diesem Projekt fördert der Bayerische Naturschutzfonds in mehr als 30 naturschutzfachlich hochwertigen Landschaften Bayerns die fachliche Betreuung durch naturwissenschaftlich qualifizierte Personen. Die Gebietsbetreuung Achental wird außerdem finanziell durch den Bezirk Oberbayern und den Landkreis Traunstein unterstützt.

Die Gebietsbetreuung für das Achental gibt es seit 2003; die aktuelle Projektphase läuft bis 2018. In der ersten Projektphase (1.5.2003 - 31.3.2008) stand dem Achental eine ganze Personalstelle für die Gebietsbetreuung zur Verfügung. Seither wird nur noch eine halbe Personalstelle gefördert. Das angrenzende RAMSAR-Schutzgebiet Chiemsee hat dafür in der neuen Förderphase ebenfalls eine Gebietsbetreuung erhalten.

Hier bekommen Sie weitere Informationen zur Gebietsbetreuung in Bayern.

Aufgabenschwerpunkte

  • Information und Aufklärung der Bevölkerung / Öffentlichkeitsarbeit zu allen Themen des Naturschutzes und der Landschaftspflege

  • Umweltbildung für Erwachsene und Kinder

  • Betreuung von Schutzgebieten

  • Beobachtungen / Bestandkontrollen der Tier- und Pflanzenwelt

  • Besucherlenkung

  • Vermittlung bei Konflikten zwischen Naturschutz und Naturnutzungen

  • Zusammenarbeit mit Fachbehörden,  Verbänden, Bürgerarbeitskreisen,  Tourismus etc.  zur Unterstützung von Projekten des Natur- und Landschaftsschutzes und des Verständnisses für die Zusammenhänge in der Natur

Einen knappen Überblick über Gebietskulisse, Schutzgebiete und Ziele der Gebietsbetreuung erhalten Sie hier (pdf-Datei, 216 KB).

Durchgeführte Maßnahmen – Beispiele

Öffentlichkeitsarbeit

Vorträge, Presseartikel, Radio- und Fernsehbeiträge, Beratungen, Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Arbeitskreisen und Experten wie dem Naturpavillon Übersee, Infoblätter und Informationsarbeit vor Ort, Anregungen und Koordination der Achentaler Themenjahre.

Umweltbildung

Koordination und Fortbildung von Naturführern im Arbeitskreis Umweltbildung, Zusammenarbeit mit dem Gebietsbetreuer Chiemsee zum Aufbau eines Umweltbildungsnetzwerkes Chiemgau-Chiemsee, Zusammenarbeit und Ansprechpartner für Schulen u.a. Bildungseinrichtungen, enge Zusammenarbeit mit den Tourist-Infos im Achental um auch für Erwachsene (Gäste wie Einheimische) ein vielfältiges, hochqualifiziertes Angebot an Naturführungen zu entwickeln, zum Beispiel im Rahmen der BayernTour Natur . Der Achentaler Naturwanderführer ist ebenfalls ein Projekt der Gebietsbetreuung.

Projekte und Aktionen mit Kindern und Jugendlichen

z. B. Jugendcamp 2008 mit Schwerpunkt Umweltbildung.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Betreuung von Schutzgebieten

Das Achental ist reich an Schutzgebieten und Biotopen. Die Gebietsbetreuung unterstützt die zuständigen Behörden bei Maßnahmen zum Schutz dieser Gebiete. Schwerpunkte sind dabei nicht nur die großen Schutzgebiete wie die Südlichen Chiemseemoore oder das Naturschutzgebiet Geigelstein, sondern auch kleinere, besonders schutzwürdige Juwelen, wie die Mettenhamer Filze oder das Naturdenkmal Eglsee.

Beobachtungen / Bestandkontrollen der Tier- und Pflanzenwelt

Neben punktuellen Beobachtungen liegt der Schwerpunkt im Achental auf den hier noch vorkommenden, sehr seltenen wiesenbrütenden Vogelarten der Südlichen Chiemseemoore.

Besucherlenkung

Ein großes Anliegen ist es, die Menschen an die Natur heranzuführen, jedoch dabei Störungen der Tier- und Pflanzenwelt möglichst zu vermeiden. Besucherlenkung durch geschickte Wegeführung, Hinweistafeln, Öffentlichkeitsarbeit, geführte Naturwanderungen werden von der Gebietsbetreuung angeregt und die zuständigen Behörden oder Gemeinden dabei unterstützt. Schwerpunkte im Achental sind die Besucherlenkung in den Wiesenbrütergebieten sowie im Naturschutzgebiet Geigelstein.

Zusammenarbeit mit Behörden und Experten der Region

Die Gebietsbetreuung hat ein dichtes Netzwerk der Zusammenarbeit aufgebaut, zum Beispiel mit Fachbehörden, Gemeinden und Experten. Gemeinsam werden zum Beispiel öffentlichkeitswirksame Fach-Exkursionen zum Thema Artenvielfalt durchgeführt, wie z.B. im Mai 2008 auf den Geigelstein oder in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Botanischen Geselschaft (BBG) auf den Hochfelln (2012) und in die Naturschutzgebiete "Östliche Chiemgauer Alpen" und "Entenlochklamm" (2013, Link zum Exkursionsbericht).

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