Ökomodell Achental
Ökomodell Achental
Energieversorgung

Energieversorgung

Energie aus der Region für die Region

Fernziel Energieautarkie bis 2020

Im Achentaler Energiekonzept nimmt die Nutzung der Wasserkraft eine besondere Stellung ein, da sie neben der Biomasse die zweitgrößte erneuerbare Energiequelle der Region darstellt. Mit dem Ziel, das Achental bis 2020 vollständig mit erneuerbaren Energien aus der Region versorgen zu können, wurde im Jahr 2012 eine Machbarkeitsstudie zur Wasserkraftnutzung an der Tiroler Achen mittels Fließgewässerkraftwerken in Auftrag gegeben. In unabhängigen Studien wurden die ökologische, die technische und die ökonomische Machbarkeit untersucht werden. Langfristig besteht das Ziel darin, unabhängig von den großen Wettbewerbern lokale Energieversorger aufzubauen. Auf diese Weise kann die maximale Wertschöpfung in der Region gehalten werden, neue Arbeitsplätze entstehen und es erfolgt ein weiter Meilenstein zum Umbau der Energieversorgung im Achental. Bereits jetzt leisten kleinere Elektrizitätswerke in den Achental-Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung im Achental.

Der Biomassehof Achental

Um diesen steigenden Bedarf aus regionalen Quellen dauerhaft und umweltfreundlich zu decken, wurde der Biomassehof Achental geschaffen und im Herbst 2007 feierlich eröffnet. Von ihm gehen seither wichtige Impulse für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien im Achental aus. Weitere Infos finden Sie hier.

Bioenergie-Region Achental

Im Jahr 2009 gewann das Achental als eine von 25 Regionen den Wettbewerb "Bioenergie-Regionen" des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz. Ziel dabei ist es, die Entwicklungsschancen der Bioenergie mit innovativen Konzepten gezielt zu nutzen, die regionale Wertschöpfung zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Weitere Informationen gibt es hier.

 

Das folgende Video hält für Sie Informationen zur Energetische Biomassenutzung im Achental bereit und informiert Sie über den "Heatpipe-Reformer".

RES-Integration

Den ersten Meilenstein für die intensive Auseinandersetzung mit der Nutzung von erneuerbaren Energien im Achental bildete die Beteiligung des Ökomodell Achental e.V. an dem EU-Projekt "RES-Intergration" (2004-2007). Im Rahmen dieses Projekts wurde mittels einer Studie "Neue Energien für das Achental und Leukental" sowohl das Potential der Nutzung lokaler Energiequellen als auch die Eignung des Gebiets als Musterregion für erneuerbare Energien im ländlichen Raum untersucht. Es wurde festgestellt, dass die regionalen Energieressourcen aus Sonne, Wasserkraft und Biomasse ausreichend sind, um den gesamten Energiebedarf für Heizungen und Elektrizität selber abzudecken.

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