Ökomodell - News / 2020-10-28T12:07:41+01:00 http://example.comnews-382.atom Einladung zur Jahreshauptversammlung des Ökomodell Achental e.V. - 2020-10-14T08:18:55+02:00 2020-10-14T08:28:20+02:00 und Gesellschafterversammlung der Achental Betriebs- und Entwicklungs- GmbH

am Mittwoch den 28. Oktober 2020 um 19.00 Uhr

in der Achentalhalle (Altes Bad) in Unterwössen, Hauptstraße 71

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung 2020 nach Unterwössen ein.

 

Tagesordnung:

TOP   1 - Begrüßung

TOP   2 - Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden

TOP   3 - Bericht des Schatzmeisters

TOP   4 - Bericht der Rechnungsprüfer

TOP   5 - Entlastung des Gesamtvorstandes und der Geschäftsführung

TOP   6 - Bestellung eines Wahlleiters und des Wahlausschusses

TOP   7 - Wahl des Vorstandes

TOP   8 - Wahl der Beisitzer und Rechnungsprüfer

TOP   9 - Dank an ausgeschiedene Vorstandsmitglieder

TOP 10 - Sonstiges/Aussprache

 

Im Anschluss stellen Diplom Biologe Markus Sichler und Almfachberater Christian Tegethoff das "Bergmähder-Projekt am Hochgern" vor.

 

Wir freuen und auf eine interessante Veranstaltung und Ihr Kommen!

 

Mit freundlichem Gruß

Stefan Schneider

1. Vorsitzender

http://example.comnews-381.atom Artenvielfalt am Gipfel des Hochgern - 2020-10-02T11:48:43+02:00 2020-10-02T11:53:45+02:00 Reaktivierung ehemaliger Bergmähder

Bis Mitte der 1960er Jahre wurden die steile Hochgernsüdflanke und die Hasenpoint zur Wildheugewinnung gemäht. Jeder Almbauer hatte einen sogenannten Lahner oder eine Bergwiese, die er neben den Weideflächen mit großem Aufwand bewirtschaftet hat. Auf diesen Bergmähder-Flächen gab es eine enorme Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Durch die Aufgabe dieser aufwendigen traditionellen Bewirtschaftung vergrasten, verfilzten und verbuschten die Flächen, einhergehend mit einem Verlust von sehr vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Um dem entgegenzuwirken, wurde nun ein Pilotprojekt zur Reaktivierung von ehemaligen Bergmähdern in Angriff genommen.

50 Jahre nicht bewirtschaftet

Der 1748 m hohe Hochgern bildet einen Hotspot der Biodiversität in den östlichen Bayerischen Alpen. Im Rahmen eines, von der Regierung von Oberbayern beauftragten Gutachtens, konnten dort 540 Sippen höhere Pflanzen mit über 130 Neufunden nachgewiesen werden. Bei den Untersuchungen wurde ein spezifisches Augenmerk auf Lahnerrasen und Bergmähder gelegt, welche am Hochgern seit mindestens 50 Jahren nicht mehr bewirtschaftet werden. So wurden zur Wildheugewinnung nachweislich bis Mitte der 1960er Jahre die Hochgern Südflanke und der Hasenpoint gemäht. Nach Aufgabe der Mahd wurde der Hang von der Weitalm aus bestoßen und sehr extensiv beweidet. In den letzten Jahren/Jahrzehnten erfolgte keinerlei Nutzung mehr. Durch eine partielle Eutrophierung und Ruderalisierung der Rasen wurden lichtliebende und seltene Arten zunehmend durch wenige Obergräser verdrängt.

Um die vergessene Nutzungsform „Bergmähder“ wieder zu reaktivieren und die Artenvielfalt auf Almen zu erhalten und verlorengegangene Arten wieder zurückzugewinnen, wurde vom Ökomodell Achental, zusammen mit Christian Tegethoff (Almfachberater am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Rosenheim/ seit 13 Jahren ehrenamtlich auf der Weitalm am Hochgern engagiert) das Projekt „Almen und Bergmähder zwischen Hochgern und Achental“ ins Leben gerufen. Bei der Umsetzung spielen die Landwirte im Achental als Landschafts- und Naturschutzpfleger eine zentrale Rolle. Ohne sie würde die Kulturlandschaft nicht so aussehen, wie wir sie jetzt kennen und schätzen.

Mulchen als Auftakt

Als Auftakt für das Projekt wurde im September 2020 die verbrachte Fläche am Hochgerngipfel gemulcht. Die Umsetzung wurde dabei von Christian Tegethoff koordiniert und geleitet. Zusammen mit dem Landschaftspfleger Stadler wurde mit einem ferngesteuerten Mulchgerät und einem Freischneider die Fläche bearbeitet. Das war notwendig, um den über Jahrzehnte aufgebauten Grasfilz zu beseitigen, damit es möglich ist, die Fläche in Zukunft mit einem Messerbalken zu mähen. Um die vorhandenen Insekten bestmöglich zu schonen, wurde der Mulchtermin so gelegt, dass die Pflanzen bereits verblüht und kaum Insekten vorzufinden waren. In den Folgejahren wird die Fläche im Frühsommer einmal im Jahr gemäht und das Mähgut entfernt. Der Zweitaufwuchs wird im Spätsommer durch eine Nachbeweidung mit Rindern genutzt. Durch die Kombination dieser beiden Nutzungen sollen der Fläche die über die letzten Jahrzehnte aufgebauten Nährstoffe entzogen werden, so dass sich konkurrenzschwächere Kräuter und Gräser wieder etablieren können. Durch den Verbiss und den Tritt der Rinder wird die Bestockung angeregt, so kann sich wieder eine dichte Grasnarbe mit diversen blühenden Kräutern und Gräsern entwickeln. Welche Pflanzen- und Tierarten sich wieder ansiedeln, wird von einem Fachbüro begleitend untersucht, um den Erfolg der Maßnahme zu dokumentieren.

Nicht nur die Reaktivierung der Nutzungsform „Bergmähder“, welche in Bayern kaum noch vertreten ist, stellt etwas Besonderes dar. Einzigartig ist auch, dass für eine Landschaftspflegemaßnahme in Oberbayern ein Transporthubschrauber zum Einsatz gekommen ist. In Österreich oder der Schweiz ist es normal, dass für die traditionelle Bewirtschaftung schwer zugänglicher Bergmähder ein Hubschrauber für den Transport der Arbeitsgeräte und des Wildheues verwendet wird. Die Wanderer am Hochgerngipfel staunten jedenfalls nicht schlecht über die Maßnahmen dieses Projektes. Mit ihnen fachlich ins Gespräch gekommen, fand das Projekt bei allen große Zustimmung, so Tegethoff. Um auch weiterhin Wanderer auf diese Projekt aufmerksam zu machen, wurden zwei Informationsschilder zu diesem Projekt aufgestellt.

Für das Projekt „Almen und Bergmähder zwischen Hochgern und Achental“ tritt das Ökomodell Achental e.V. als Zusammenschluss der neun Achental-Gemeinden als Projektträger auf. Gefördert und fachlich begleitet wird die Maßnahme durch die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt Traunstein. Ab nächstem Jahr sollen zahlreiche weitere Projekte auf den Almen und im Tal umgesetzt werden, um diese schöne Kulturlandschaft weiterhin zu erhalten und zu fördern.

http://example.comnews-380.atom Bruterfolg an der Tiroler Achen - 2020-09-22T09:32:05+02:00 2020-09-22T09:35:50+02:00 Gebietsbetreuung und LBV ziehen positive Bilanz

Das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ setzt sich für den Schutz von Flussregenpfeifer und Flussuferläufer ein. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten Monaten an der Tiroler Achen Teile von Kiesbänken mit gelben Schildern abgesperrt, um die Brutplätze der gefährdeten bzw. vom Aussterben bedrohten Vögel zu schützen.

Die gefährdeten Flussregenpfeifer legen ihre Eier in eine Mulde direkt auf die steinige Kiesbank. Dort sind sie perfekt getarnt und verschmelzen förmlich mit den bunten Kieselsteinen. Der bei uns vom Aussterben bedrohte Flussuferläufer brütet in locker bewachsenen Bereichen der Kiesbänke. Leicht haben es diese Tiere nicht. Waren unsere Flüsse früher viel breiter, mit sich jährlich verändernden, ausgedehnten Kiesbänken, so sind diese im Zuge der Begradigungen Mangelware geworden. Außerdem sind die Gelege von Hochwasser gefährdet. Deshalb fangen die Vögel verhältnismäßig spät im Jahr an zu brüten und legen bei Verlusten oft ein Nachgelege. Neben der Gefährdung durch Hochwasser und Fressfeinde nehmen auch wir Menschen Einfluss auf den Bruterfolg, haben die Kiesbänke für uns doch eine große Bedeutung zur Naherholung.

Hier setzt das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ an. Sabine Pröls, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach vom Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) beobachtet mittlerweile im dritten Jahr zusammen mit ehrenamtlich Engagierten diese besonderen Vogelarten. Unterstützt wird sie dabei von Gebietsbetreuerin Kathrin Kopschinski (Ökomodell Achental). Mit Fernglas uns Spektiv wird aus sicherer Entfernung festgestellt, wo und wann die Vögel brüten. Sind die Nester menschlichen Störungen ausgesetzt, kommen gelbe Schilder zum Einsatz, um die Brutplätze für die Dauer der Brutzeit abzugrenzen. Dadurch wissen die Besucher welche Stellen sie auf den Kiesbänken meiden müssen, damit die seltenen Arten erfolgreich brüten können. Der Vorteil ist, dass wirklich nur notwendige Stellen abgesperrt werden und ein Großteil der Kiesbänke weiter betreten werden können. Im Rahmen von regelmäßigen Beobachtungen wird festgestellt, wann die Tiere mit dem Brüten fertig sind und ob sie erfolgreich waren.

Mittlerweile ist die Brutsaison vorbei, die Vögel sind wieder auf dem Weg in die Winterquartiere. Zum Saisonende zieht Gebietsbetreuerin Kathrin Kopschinski eine positive Bilanz. „In Schleching hat die temporäre Sperrung von Teilen der Kiesbänken wunderbar funktioniert. Die Besucher waren sehr verständnisvoll und interessiert. Bei Beobachtungs- und Kontrollgängen wurden wir oft auf Schilder und Vögel angesprochen.“ Doch nicht nur das Verständnis der Bevölkerung gibt Grund zur Freude. „Bei den Flussregenpfeifern haben es fünf Jungvögel geschafft“, freut sich Kathrin Kopschinski. Im Gemeindegebiet Übersee waren die Flussregenpfeifer im Bereich der Kiesfalle leider nicht erfolgreich. Trotz der Ausschilderung wurde ein Gelege verlassen. Die nächsten Brutversuche wurden vom Hochwasser weggeschwemmt. „Da müssen wir nächstes Jahr genauer hinsehen“ so Sabine Pröls vom LBV.

Weniger erfolgreich waren die vom Aussterben bedrohten Flussuferläufer. Es waren mehrere Pärchen an der Ache unterwegs, die auch ausgiebig gewarnt haben, ein Bruterfolg konnte jedoch nicht festgestellt werden. „Für die Flussuferläufer war es leider kein gutes Jahr. Doch wir sind zuversichtlich, dass es im nächsten Jahr besser wird. Wenn die Besucherlenkungsmaßnahmen wieder so gut angenommen werden, ist ein großer Teil geschafft. Der Rest ist vom Hochwasser und den Fressfeinden abhängig. Hier können wir nur hoffen, dass die Flussuferläufer im nächsten Jahr mehr Glück haben“, so Kathrin Kopschinski.

„Einfach ist die Betreuung der Kiesbrüter nicht, vor allem wenn das Hochwasser kommt und die Nester vor den eigenen Augen wegspült“ erläutert Sabine Pröls. Zudem sei es sehr zeitaufwändig, die Nester zu finden, zumal die Vögel so gut getarnt sind. Umso schöner sind dann die Erfolgserlebnisse. „Die kleinen Flussregenpfeifer über die Kiesbank flitzen zu sehen, da geht einem das Herz auf“, fügt Kathrin Kopschinski hinzu. Die beiden sind sich einig, dass die Besucherlenkung an der Tiroler Achen auch nach Ende des Interregprojektes weitergeführt werden muss. Dafür hoffen sie auf tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung. So wurde letztes Jahr schon ein Arbeitskreis gegründet, der heuer leider wegen Corona nicht zusammen kommen konnte. Sabine Pröls freut sich, dass ab 2021 die Leitung und Koordination des Schutzes der Kiesbankbrüter von der Gebietsbetreuung Achental fortgeführt werden wird. „Zusammen mit den ehrenamtlich engagierten Helfern sind damit die wichtigsten Ziele des dreijährigen Interreg-Projektes und dem Schutz der Vögel hier an der Tiroler Achen erreicht“ Im Arbeitskreis kann sich jeder aktiv am Schutz der seltenen Vögel beteiligen und uns bei den Beobachtungen und Kontrollen unterstützen“.

http://example.comnews-379.atom Solar-Partner aus Bayern und Baden-Württemberg zu Gast im Achental - 2020-09-02T09:16:00+02:00 2020-09-22T09:24:36+02:00 Im Rahmen einer zweitägigen Exkursion war der Verein Solar-Partner e.V. aus Bayern und Baden-Württemberg zu Gast im Achental, um Anlagen zur Erzeugung regionaler, erneuerbarer Energien zu besichtigen. Neben einer Vorstellung des Ökomodells und einem Erfahrungsaustausch zum Thema Interkommunale Zusammenarbeit stand die Besichtigung des Biomassehofes Achental und weiterer Regenerativer Erzeugungsanlagen, wie dem Wasserkraftwerk Gränzmühle in Marquartstein, den BHKW´s im Fernwärmenetz Grassau und der Hofkunstmühle in Haslach auf dem Programm. Begleitet und organisiert wurde die Veranstaltung von Klimaschutzmanager Hans Haslreiter (Ökomodell Achental).

Bei der Begrüßung der Solar-Partner machte Klimaschutzmanager Hans Haslreiter deutlich, wie wichtig es ist, die zukünftige Energieversorgung rechtzeitig auf „erneuerbare regionale Energien“ umzustellen, und den Energieverbrauch weiter zu senken. Im Rahmen eines Vortrages stellte er das Ökomodell Achental mit einigen ausgewählten Projekten vor und zeigte auf, wie eine interkommunale Zusammenarbeit über 20 Jahre lang zum Vorteil aller funktionieren kann.

Bei einem Rundgang über das Gelände des Biomassehofes Achental in Grassau erläuterte Mitarbeiter Hubert Zaiser (Betreuung KWK/Heizwerke) die verschiedenen Arbeitsschritte und technischen Anlagen sowie die Einsatzmöglichkeiten von Energieholz in Form von Holzpellets und Hackschnitzel. Zudem erhielten die Gäste umfassende Informationen zur Produktion der Hackschnitzel und deren Anwendung im Heizwerk der kommunalen Wärmeversorgung Grassau KU, AöR. Besondere Aufmerksamkeit erzeugten die Holzvergaser. Dort werden durch den Einsatz von Holzpellets Strom und Wärme erzeugt.

Im Anschluss stand die Besichtigung des Wasserkraftwerkes Gränzmühle in Marquartstein auf dem Programm. Florian Wegener, Betriebsleiter des Wasserkraftwerkes Gränzmühle und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter führten die Besucher zum Einlaufbauwerk mit den vier Schützen, dem Ausleitungskanal und der Rechenanlage des Wasserkraftwerkes. Im Maschinenhaus wurden die beiden Turbinen und Generatoren mit einer Gesamtleistung von 1.000 KW besichtigt und erläutert. Durch die Stromproduktion von ca. 20.000 KWh am Tag können ca. 1.000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Solar-Partner von der Standfestigkeit der Anlagen: Generator 1 ist seit 1954 problemlos im Dauerbetrieb, Generator 2 seit 1983. Die Laufzeit der Anlage gibt Florian Wegener mit über 99 Prozent pro Jahr an, lediglich bei Hochwasser, bei Ausräumarbeiten im Kanal oder bei Revisionsarbeiten stehe die Anlage. Um auf dem Laufenden zu bleiben, seien stetig Modernisierungen notwendig, aktuell werde beispielsweise die komplette Steuerung der Anlagen von analog auf digital umgestellt, um eine komplette Fernüberwachung zu realisieren, so Wegener. Die 2005 errichtete Fischtreppe werde in nächster Zeit ebenfalls den neusten Erkenntnissen angepasst.

Ina Röpcke bedankte sich im Namen der Solar-Partner für die informative Veranstaltung bei Florian Wegener, Hubert Zaiser und Hans Haslreiter. Vor allem der Erfahrungsaustausch war für die 21 Solar-Partner sehr wertvoll. Hans Haslreiter bedankt sich bei den Teilnehmern für den Besuch und freut sich über das Engagement für die regionale und erneuerbare Energieversorgung in Bayern und Baden-Württemberg.

Abschließend wurde die Hofkunstmühle der Familie Gfaller in Haslach besucht. Zwei Wasserkraftwerke versorgen die Kunstmühle mit umweltfreundlicher Energie.

http://example.comnews-377.atom Vorzeigeprojekt Forscherhütte - 2020-08-19T09:36:07+02:00 2020-08-19T09:50:59+02:00 Mit neuem Equipment wird gelernt, geforscht und geackert

In den letzten Jahren ist auf dem Gelände der Grund- und Mittelschule Unterwössen etwas Einzigartiges entstanden: ein Schulgarten mit vielen kleinen Beeten, ein Insektenhotel und eine – von den Schülern selbst errichtete – Forscherhütte. Doch abgeschlossen war das Projekt damit noch nicht. Es fehlten noch „Forscherstationen“ und die dafür notwendige Stromversorgung.

Im Rahmen des Regionalbudgets der ILE Achental wurde nun auf dem Dach der Forscherhütte eine PV-Anlage mit einem Modul installiert. Der erzeugte Strom wird in einer Batterie gespeichert. Über mehrere 12 Volt Steckdosen werden Mikroskope, Laptop und Handys mit Strom versorgt. Neben 25 Dauerpräparaten kann nun – nach Lust und Laune – alles unter die Lupe genommen werden, wie beispielsweise die Beine einer Fliege. Darüber hinaus ist geplant gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Dauerpräparate selbst anzulegen, so Lehrerin Gertrud Nicklas.

Wolfgang Wimmer (Geschäftsführer des Ökomodells) und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter sind vom Engagement der Schule begeistert. Bei einer Besichtigung präsentieren Schülerinnen und Schüler das neue Equipment vor. Als Dankeschön für die finanzielle Unterstützung überreichen Rektor Otto Manzenberger und Lehrerin Gertrud Nicklas den Vertretern des Ökomodells einen Geschenkkorb mit Blumen und Köstlichkeiten aus dem eigenen Schulgarten.

Im Achental wurden 2020 insgesamt 18 regionale Projekte über das Regionalbudget der die ILE Achental unterstützt. Mit dem Regionalbudget fördert das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben (ILE-Zusammenschlüsse). Dadurch soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

 

Als Dankeschön für die finanzielle Unterstützung überreichen Rektor Otto Manzenberger und Lehrerin Gertrud Nicklas den Vertretern des Ökomodells einen Geschenkkorb mit Blumen und Köstlichkeiten aus dem eigenen Schulgarten ©Kopschinski

http://example.comnews-378.atom Frisches Obst und Gemüse - 2020-08-06T09:52:00+02:00 2020-08-19T09:57:04+02:00 Neuer Obst- und Gemüsehändler beim Achentaler Bauern- und Wochenmarkt

Seit Ende Mai ist der Platz im und um das Grassauer Heftergewölbe wieder eine Plattform für regionalen Einkauf. Mit neuem Namen, neuem Wochentag und zusätzlichen Anbietern ist der Achentaler Bauern- und Wochenmarkt jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Seit Ende Juli gibt es nun auch wieder frisches Obst und Gemüse, größtenteils aus eigenem Anbau.

http://example.comnews-376.atom Keine Langeweile in den Ferien Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-07-27T15:09:16+02:00 2020-08-19T09:35:48+02:00 Förderstiftung legt Naturerlebnis- und Freizeitführer neu auf

Keine Langeweile in den Ferien! Das verspricht die Neuauflage des Naturerlebnis- und Freizeitführer vom Ökomodell Achental. Darin enthalten sind eine Vielzahl von Freizeittipps im Achental für Kinder und Familien.

Grassau/ Achental – Die Neuauflage der beliebten Kinderbroschüre bietet eine Vielzahl an Freizeittipps in den Rubriken Wasser, Tiere, Wald & Natur, Sport & Freizeit, Kultur & Bildung sowie ein Regenprogramm. Ebenso gibt es einen Almführer, der von Kindern für Kinder entwickelt wurde. Schüler haben den Almführer im Rahmen des Schülerpreises vom Ökomodell Achental entwickelt und die Touren selbst erwandert und geben Tipps, was man auf welcher Alm erleben kann.

Das Eichhörnchen Felix führt durch das Heft, gibt Tipps und Vorschläge. Aufgepeppt wird die Broschüre mit Spielen, Rätzeln, Sudoku oder Bilder zum Ausmalen. Spannung bieten auch die lustigen Hörgeschichten über das Achental, die per QR-Code über das Smartphone abgerufen und jederzeit angehört werden können. Ebenso gibt es einen kleinen Naturführer, der Auskunft über die heimische Flora, Fauna, Fische und Vögel gibt.

Der Naturerlebnis- und Freizeitführer ist kostenlos in allen Achentaler Tourist Informationen erhältlich. Gefördert wurde das Projekt über das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen des Regionalbudgets und die Förderstiftung Ökomodell Achental, die sich für die Förderung von Natur- und Umweltschutz, die Unterstützung der Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler im Achental einsetzt. Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es seit 2009. Sie ist aus der 2001 gegründeten Förderstiftung „Initiativkreis Ökomodell Schleching“ hervorgegangen. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

Hier gibt es die Broschüre zum Download:  Natur- und Freizeitführer Achental

 

http://example.comnews-375.atom Förderprojekte für Regionalbudget im Achental ausgewählt Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-07-20T14:13:39+02:00 2020-08-19T09:29:37+02:00 Insgesamt 18 regionale Projekte wurden für das Regionalbudget vom Ökomodell Achental ausgewählt. Mit der Förderung werden Kleinprojekte unterstützt, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts des ILE-Zusammenschlusses Achental dienen und den Zweck verfolgen, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.

Grassau/ Achental – In diesem Jahr dürfen sich 18 Projektträger aus dem Achental über eine Förderung von bis zu 80 Prozent für ihre eingereichten Projekte freuen. Das Regionalbudget, das in diesem Jahr erstmalig in Höhe von 90.000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung zur Verfügung stellt wurde, fördert Kleinprojekte (bis zu 20.000 €) zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, der Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, der Umsetzung von an den ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen und der Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

„Wir freuen uns, dass wir so viele Projektideen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit der regionalen Förderung unterstützen können“, so Stephanie Hennes, ILE-Managerin im Achental. Die Fördermittel gehen an Schulen, Kommunen, Vereine und Privatpersonen und können schon mit einem kleinen Beitrag viel bewirken. Derzeit sind die Projekte in der Umsetzungsphase und werden bis spätestens Ende September abgeschlossen sein.

Bereits umgesetzt wurde so beispielsweise die Direktvermarkterbroschüre, die eine Liste regionaler Erzeuger aus dem Achental und dem Landkreis Traunstein beinhaltet. Weiter wurde ein Wandkühlregal für den Dorfladen in Schleching bezuschusst. Ein Glücksfall, denn der Dorfladen wurde von Bürgern aus Schleching gegründet. Die Gründung erfolgte damals aus ideellem Interesse, um in Schleching die Nahversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Da die meisten Geräte von den Vorbesitzern übernommen wurden und keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, sowie nicht mehr zugelassene Kältemittel benötigt werden, war eine Erneuerung unumgänglich. Durch die Erneuerung des Gerätes konnte eine Stromeinsparung generiert und die Existenzsicherung des Dorfladens unterstütz werden.

Mit dem Regionalbudget fördert das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben (ILE-Zusammenschlüsse). Dadurch soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

http://example.comnews-374.atom Neue Gesichter im Gesamtvorstand - 2020-06-22T10:15:00+02:00 2020-08-19T09:33:33+02:00 Bürgermeisterwechsel in der Vorstandschaft des Ökomodell Achental e.V.

Grassau / Achental – Durch die Kommunalwahlen im März 2020 hat sich auch die Zusammensetzung der Vorstandschaft des Ökomodells verändert. Im Rahmen der letzten Sitzung im alten Gremium wurden die scheidenden Bürgermeister aus dem Gesamtvorstand des Vereins verabschiedet. Nun fand die erste Sitzung in neuer Zusammensetzung in der Ökomodell Geschäftsstelle in Grassau statt.

Die Vorstandschaft des Ökomodell Achental e.V. setzt sich aus den Bürgermeistern der neun Mitgliedsgemeinden und bis zu sieben weiteren Beisitzern zusammen. Im Zuge der Kommunalwahlen wurden fünf Positionen neu besetzt, da es in den Gemeinden Übersee, Grassau, Grabenstätt, Reit im Winkl und Staudach-Egerndach einen Wechsel des Gemeindeoberhauptes gegeben hat.

In der letzten Sitzung im alten Gremium wurden Marc Nitschke, Rudi Jantke, Georg Schützinger, Sepp Heigenhauser und Hans Pertl aus der Vorstandschaft des Ökomodells verabschiedet. Der erste Vorsitzende Stefan Schneider bedankte sich herzlich bei den scheidenden Bürgermeistern und überreichte jedem seiner (nun ehemaligen) Kollegen einen Präsentkorb. „Die Zusammenarbeit in den letzten Jahren war immer gut, sehr aktiv und insbesondere freundschaftlich“, so Georg Schützinger abschließend zum Gesamtvorstand des Ökomodells. Schützinger, der in Grabenstätt 36 Jahre lang amtierte, war der letzte verbleibende Bürgermeister aus der Gründungszeit des Ökomodells und hat die Entstehung und Entwicklung des Vereins somit von Anfang an begleitet.

Damit sind folgende Personen im Gesamtvorstand des Ökomodell Achental e.V. vertreten: 1. Vorsitzender Stefan Schneider (Bgm. Bergen), 2. Vorsitzender Andreas Scheck (Bgm. Marquartstein), Ehrenvorsitzender Fritz Irlacher (Schleching), Schatzmeister Ludwig Entfellner (Bgm. Unterwössen), Josef Loferer (Bgm. Schleching), Gerhard Wirnshofer (Bgm. Grabenstätt), Stefan Kattari (Bgm. Grassau), Matthias Schlechter (Bgm. Reit im Winkl), Martina Gaukler (Bgm. Staudach-Egerndach) und Eberhard Bauerdick (Bgm. Übersee) sowie die Beisitzer Jürgen Branz (Marquartstein), Hans Maier (Übersee), Dr. Hans-Jürgen Grabmüller (Grassau), Barthl Irlinger (Oberwössen), Bertl Pletschacher (Schleching) und Paul Höglmüller (Marquartstein).

Nachdem sich die neuen Bürgermeister/innen in ihren Gemeinden eingefunden haben, fand nun die erste Sitzung des Ökomodell-Gesamtvorstandes in neuer Zusammensetzung statt. Um die Neuankömmlinge optimal in den Verein zu integrieren, standen in dieser Sitzung die Aufgaben des Ökomodells und die Arbeitsbereiche der Mitarbeiter im Fokus. Stephanie Hennes (ILE Achental, Förderstiftung Achental), Kathrin Kopschinski (Gebietsbetreuung Achental, ILE Achental) und Martina Höhne (Archivpflege) stellten ihre jeweiligen Förderstellen und Aufgabenfelder sowie aktuelle und geplante Projekte vor. Ergänzend erläuterte Geschäftsführer Wolfgang Wimmer das Zusammenspiel von Ökomodell Achental, Biomassehof Achental, Achental Betriebs- und Entwicklungs-GmbH und der Ökomodell Achental Förderstiftung. Abschließend referierte der 1. Vorsitzende Stefan Schneider über die Schwerpunkte und Perspektiven des Vereins. Um die Arbeit des Ökomodells auf künftige Entwicklungen auszurichten, wird der Gesamtvorstand im Herbst 2020 in Klausur gehen.

http://example.comnews-373.atom Brutgeschehen im vollen Gange - 2020-05-29T09:57:52+02:00 2020-05-29T10:01:32+02:00 Flussuferläufer und Flussregenpfeifer brüten an der Tiroler Ache

Oft übersehen leben an der Tiroler Achen ganz besondere Vögel: Flussregenpfeifer und Flussuferläufer kommen im April aus ihren Wintergebieten in Afrika zurück. Bei uns angekommen brauchen sie die Kiesbänke der Flüsse, auf denen sie ihre Jungen großziehen. Das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ setzt sich für den Schutz dieser Arten ein.

In den letzten Wochen haben sich an der Tiroler Achen die Paare von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer gefunden. Die meisten haben noch die Eisheiligen abgewartet, aber jetzt sitzen sie und brüten. Die gefährdeten Flussregenpfeifer legen ihre Eier in eine Mulde direkt auf die steinige Kiesbank. Dort sind sie perfekt getarnt und verschmelzen förmlich mit den bunten Kieselsteinen. Der bei uns sogar vom Aussterben bedrohte Flussuferläufer brütet in locker bewachsenen Bereichen der Kiesbänke. Leicht haben es diese Tiere nicht. Waren unsere Flüsse früher viel breiter, mit sich jährlich verändernden, ausgedehnten Kiesbänken, so sind diese im Zuge der Begradigungen Mangelware geworden. Außerdem sind die Gelege von Hochwasser gefährdet. Deshalb fangen die Vögel verhältnismäßig spät im Jahr an zu brüten und legen bei Verlusten oft ein Nachgelege. Aber auch wir Menschen spielen eine Rolle, haben die Kiesbänke für uns doch eine große Bedeutung zur Naherholung.

Hier setzt das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ an. Sabine Pröls, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach vom Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) beobachtet nun im dritten Jahr zusammen mit ehrenamtlich Engagierten diese besonderen Vogelarten. Unterstützt wird sie dabei von der Gebietsbetreuerin des Achentals Kathrin Kopschinski. Lassen sich die Vögel zur Brut auf bestimmten Kiesbänken nieder, beobachten sie, ob die Vögel menschlichen Störungen ausgesetzt sind. Dann kommen gelbe Schilder zum Einsatz, um die Brutplätze für die Dauer der Brutzeit abzugrenzen. Dadurch wissen die Besucher welche Stellen sie auf den Kiesbänken meiden müssen, damit die seltenen Arten erfolgreich brüten können. Nur für die Zeit der gut dreiwöchigen Brut werden die Schilder für die Flussregenpfeifer aufgestellt. Der Vorteil ist, dass wirklich nur notwendige Stellen abgesperrt werden und ein Großteil der Kiesbänke weiter betreten werden können. Auch wird beobachtet, wann die Tiere mit Brüten fertig sind. Das kann – je nach Brutbeginn – sehr unterschiedlich sein. Mitte bis Ende Juli sollten die meisten Paare mit dem Brüten fertig sein.

Inzwischen sind an der Tiroler Achen mehrere Brutplätze auf den Kiesbänken für Flussuferläufer und Flussregenpfeifer abgesperrt, um Störungen zu vermeiden. „Durch die Flucht bleiben die Eier ungeschützt zurück und kühlen aus“, so Kathrin Kopschinski. Die Brutplätze sollten keinesfalls betreten werden und auch von den Schildern sollte etwas Abstand gehalten werden. Ganz wichtig ist, dass Hunde dort nicht frei herumlaufen. Grundsätzlich sind Kiesbänke, die komplett von der Tiroler Achen umspült sind, während der Brutzeit zu meiden. Der Landesbund für Vogelschutz bittet die Bevölkerung diese kurzfristige und räumlich begrenzte Einschränkung zu respektieren, damit auch in Zukunft im Achental Flussregenpfeifer und Flussuferläufer ihren Nachwuchs aufziehen können.

http://example.comnews-372.atom BIO-Zertifizierung für Streuobstwiesen Landschaftspflegeverband Traunstein 2020-05-25T09:20:37+02:00 2020-05-25T09:34:16+02:00 Sammelzertifizierung von Streuobstwiesen durch den LPV Traunstein

Der Landschaftspflegeverband Traunstein bietet heuer im dritten Jahr eine Biosammelzertifizierung von Streuobstwiesen an. Sie eröffnet für die Obstwiesenbesitzer im Landkreis Traunstein die Möglichkeit ihr Obst zu einem höheren (Bio-)Preis an örtliche Keltereien oder auch an eine Brennerei zu verkaufen und somit eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Damit soll die Bereitschaft, die Streuobstwiese zu pflegen oder sie sogar durch Neupflanzungen von Bäumen zu erweitern, erhöht werden. Somit können Streuobstwiesen als wichtige Lebensräume für Vogelarten wie Grünspecht, Grauschnäpper und Feldsperling, aber auch für Fledermäuse, Kleinsäuger und Insekten, auch in der Zukunft erhalten bleiben.

Eine Biozertifizierung für Streuobstwiesen macht dann Sinn, wenn der überwiegende Teil des Obstes nicht für den Eigenverbrauch verwertet, sondern zur Saftherstellung an Keltereien abgegeben wird. Die über den Landschaftspflegeverband zertifizierten Bio-Äpfel erzielen beim Verkauf z. B. an die Kelterei Stöger in Übersee mehr als den doppelten Preis als Obst ohne Biozertifikat.

Voraussetzung für die Biozertifizierung ist eine Bewirtschaftung der Obstwiese nach den Kriterien der EU-Ökoverordnung (keine chemischen Pflanzenschutzmittel, keine Mineraldüngung) und des Landschaftspflegeverbandes (keine Gülle, extensive landwirtschaftliche Nutzung des Unterwuchses durch Wiesenmahd oder Beweidung – kein Mulchen).

Obstwiesenbesitzer, die an der Biosammelzertifizierung in diesem Jahr interessiert sind, können sich bis Anfang Juni beim Landschaftspflegeverband melden unter Sandner.LPV(at)Traunstein.Bayern oder 0861/58539 bzw. 0861/58393.

Link: http://www.landschaftspflegeverband-traunstein.de/lpv_inhalte/p_streuobst.html

 

Weitere Informationen:

Informationsblatt zur Biozertifizierung

Kurzinfo zum Ablauf der Biozertifizierung

http://example.comnews-371.atom Alles Neu! - 2020-05-19T15:51:08+02:00 2020-05-19T16:16:11+02:00 Achentaler Bauern- und Wochenmarkt ab 28. Mai 2020 in Grassau

Nach langem Warten wird der Platz im und um das Grassauer Heftergewölbe wieder eine Plattform für regionalen Einkauf. Mit neuem Namen, neuem Wochentag und zusätzlichen Anbietern öffnet der Achentaler Bauern- und Wochenmarkt am Donnerstag, den 28. Mai 2020 seine Tore – und von diesem Tag an jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr. Eine Winterpause wird es nicht mehr geben, der Markt bleibt lediglich an Feiertagen geschlossen.

Nach der erfolgreichen Einführung des Produktlogos „Qualität Achental“ im Jahr 2001, wurde ein Konzept für einen Bauernmarkt im Grassauer Heftergewölbe erarbeitet. Daraufhin fand am 30. März 2002 der 1. Achentaler Bauernmarkt statt. Seitdem verkauften die Marktleute zwischen Palmsamstag und dem ersten Adventswochenende jeden Samstagvormittag im Heftergewölbe ihre regionalen Erzeugnisse: von frischem Obst und Gemüse, Butter und Käse, Eiern, Nudeln, Bauernbrot und Gebäck bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren von Rind, Schwein, Huhn und Pute. Lange Zeit waren auch die Achentaler Bäuerinnen mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen vor Ort.

Seitdem hat sich vieles verändert. Deshalb war es nun an der Zeit, das fast 20 Jahre alte Konzept des Bauernmarktes zu überarbeiten. Dafür hat sich das Ökomodell mit der „Deutschen Marktgilde eG“ einen professionellen Partner ins Boot geholt. Die Deutsche Marktgilde eG organisiert bundesweit derzeit etwa 120 Wochenmarktstandorte. Gemeinsam mit den verbliebenen Marktleuten und den Experten der Marktgilde wurde ein neues Konzept erarbeitet. Das Ergebnis sind ein neuer Name, ein neuer Wochentag und auch neue Anbieter.

Die Neueröffnung findet am Donnerstag, den 28. Mai 2020 um 13 Uhr mit Neu-Bürgermeister Stefan Kattari statt. Die Anbieter und Veranstalter freuen sich über Ihren Besuch!

http://example.comnews-370.atom Innenentwicklung, ein Lebensgefühl Dr. Rafael Stegen 2020-05-13T11:38:09+02:00 2020-05-13T11:45:55+02:00 Akuteller Sachstand über das Innenentwicklungskonzept der integrierten ländlichen Entwicklung im Achental

Die Diskussion, weniger Fläche für die Siedlungsentwicklung in unseren Städten und Gemeinden in Anspruch zu nehmen besteht bereits seit längerem. In der Vergangenheit wurde diese Diskussion oft mit einem erhobenen Zeigefinger geführt, was von vielen Grundbesitzern und interessierten Häuslebauern als eher negativ empfunden wurde. Eigentlich würde jeder sagen „ja, na klar, das machen wir so“. Doch wenn es um den eigenen Besitz geht - sei es Auto, Haus, Grundstück oder das eigene Verhalten - dann wird die Aussage oft brüchig, das Problembewusstsein weich und das Handeln bleibt weitestgehend unverändert. Die Auseinandersetzung mit den Folgen unseres Handelns auch und insbesondere für zukünftige Generationen hat nicht zuletzt aufgrund der immer spürbareren Veränderungen unserer Lebensumwelt sowie der hierauf gründenden “fridays for future“ Bewegung wieder an Dynamik gewonnen.

 

Vielleicht ist der Zeitpunkt inzwischen reifer, das Thema des Flächensparens und der persönlichen Zurücknahme bei der Beanspruchung von Grund und Boden erneut zu diskutieren und einen verbindlichen, glaubwürdigen und zukunftsfähigen planerischen, politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umgang damit zu entwickeln. Reifer deswegen, weil auch andere Gründe dazu beitragen, unsere Gemeinden nicht bedingungslos weiter in die Fläche zu entwickeln und die historischen Mitten und Gebäude ihrem Schicksal zu überlassen.

 

Weniger Familie, wenig Ideenreichtum bei den Wohnformen

Da ist zunächst der fortschreitende Verlust des so genannten Generationenmodells, bei dem die Generationen einer Familie untereinander für die familiäre Fürsorge verantwortlich sind. Die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft hat u.a. dazu geführt, dass die Generationen nicht mehr am selben Ort und unter demselben Dach ihr Leben verbringen. Insbesondere in ländlichen Gemeinden beobachten wir daher eine Vereinsamung bzw. Überforderung älterer Menschen, die in einem großen Haus mit großem Garten zunehmend auf sich allein gestellt sind. Das Interesse an alternativen Wohnformen mit Gemeinschaftsflächen und individuellen Betreuungsmöglichkeiten in belebter Nachbarschaft wächst daher seit Jahren stark. Dies gilt aber nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Jüngere. Die Diversifizierung des Wohnraumangebotes (Erweiterung durch viele verschiedene Wohnungsgrößen und Finanzierungsformen) als Reaktion auf die Individualisierung unserer Gesellschaft ist inzwischen auch in ländlichen Gemeinden ein wichtiges Zukunftsthema.

 

Wie und wo wollen die Einwohner einer Gemeinde zukünftig wohnen? Bei der Beantwortung dieser Frage gewinnt eine funktionale Vielfalt gegenüber monofunktionalen Strukturen eine neue Bedeutung. Man könnte auch sagen, wir entdecken die kurzen Wege und belebten Ortsmitten wieder. In einem Motto der Bundesstiftung Baukultur heißt es: „Wir möchten Lust machen auf bessere Orte mit weniger Fläche.“ Kompaktheit hat eben neben städtebaulichen Vorteilen auch einen hohen sozialen Mehrwert. Innenentwicklung, ein Lebensgefühl!

 

Aber was tun, wenn für die Wiederentdeckung keine Flächen vorhanden sind? Wohnraum, vor allem bezahlbarer Wohnraum, wird dringend benötigt, gerne auch in der Ortsmitte. Die Antwort auf die Frage heißt: „Genau hinschauen!“ In unseren Städten und Gemeinden liegen zahlreiche innerörtliche Grundstücke brach, und Flächen sowie Gebäude sind untergenutzt. Dies bezieht sich im Übrigen auch auf die vielen allein wohnenden älteren Menschen in viel zu großen Behausungen. Die Gründe dafür sind vielfältig und sehr oft höchst persönlich. Das bedeutet aber nicht, dass die den Flächen und Gebäuden zugehörigen Grund- und Immobilieneigentümer immer zufrieden sind mit dieser Situation. Immer wieder mangelt es an Wissen, Ideen, Entwicklungsmöglichkeiten und Beratung, oder anders ausgedrückt, an dem kleinen „Tritt“ doch etwas mit dieser Situation zu tun.

 

Ökomodell will mit zu den Vorreitern gehören

Seit vielen Jahren schreiben sich die neun Gemeinden des Ökomodells Achental auf die Fahnen, nachhaltig zu handeln und neue Wege einer ökologisch tragfähigen Zukunftsentwicklung zu verfolgen. In einem gemeinsamen Projekt aus der integrierten ländlichen Entwicklung, gefördert über das Amt für ländliche Entwicklung, haben sich die Gemeinden nun auf den Weg gemacht, die un- und untergenutzten Flächen und Gebäude in ihren Gemeinden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie diese Potenziale einer für die Ortsentwicklung sinnvollen und den Ökomodellgemeinden dienlichen Nutzung zugeführt werden können. Dabei stehen die Gemeinden an ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten auf diesem Weg. Während sich einige Kommunen bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema der Innenentwicklung auseinandersetzen und Grundlagen wie ein Flächenkataster (Schleching) oder einen politischen Grundsatzbeschluss (Unterwössen) erarbeitet haben, stehen andere Gemeinden erst am Anfang des Weges zur Minderung der Flächen(neu)inanspruchnahme. Gemeinden, die bereits diesen Weg gegangen sind wie bspw. die Hofheimer Allianz oder die niederbayerische Stadt Freyung konnten aufzeigen, dass in fast allen Ortsteilen Entwicklungspotenziale bestehen. „Das wird auch bei den Ökomodell Gemeinden der Fall sein“, bestätigt Landschaftsarchitekt Günter Schalk, der derzeit mit weiteren Kollegen anhand von Ortsbegehungen, Luftbildauswertungen, Kataster, Bebauungs- und Flächennutzungsplänen der neun Gemeinden eine so genannte Flächenmanagement-Datenbank mit den Innenentwicklungspotenzialen aufstellt und damit eine vergleichbare Ausgangsdatenbasis für Alle schafft. Auf dieser Grundlage werden dann die politischen Entscheidungsträger der Gemeinden Wege der Aktivierung und Umsetzung diskutieren.

 

Was zählt zum so genannten Innenentwicklungspotenzial?

  • Flächen, die im Umgriff eines rechtskräftigen Bebauungsplanes liegen und mit einem Baurecht versehen sind, welches bislang nicht ausgenutzt wurde (§ 30 BauGB)
  • Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, bei denen eine Erschließung gesichert ist und deren Baurecht nicht ausgeschöpft ist (§ 34 BauGB)
  • Un- und untergenutzte Gebäude im Umgriff rechtskräftiger Bebauungspläne (§ 30 BauGB)
  • Un- und untergenutzte Gebäude innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile mit einer gesicherten Erschließung (§ 34 BauGB)
  • potenzielle zukünftige Leerstände

 

Die so identifizierten un- und untergenutzten Flächen und Gebäude mit einem potenziellen Baurecht im Innenbereich der Gemeinden sollen zukünftig genutzt werden („Aktivierung“), um Bebauungen im Außenbereich (auf der „grüne Wiese“) zu reduzieren und somit den Flächenverbrauch zu senken. „Eine sinnvolle und qualitätsvolle Innenentwicklung ist ein großer Hebel, sparsamer und damit auch verantwortungsbewusster mit Grund und Boden umzugehen“, weiß Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Ökomodells Achental. Die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und auszulasten, indem konsequent Baulücken aktiviert werden, ist langfristig günstiger und umweltschonender, als sie auszubauen.

 

Die Gemeinden des Ökomodells kommen so zudem dem seit Anfang des Jahres 2020 geltenden Anforderungen der Bayerischen Staatsregierung nach. In einer Auslegungshilfe für die prüfenden Landesplanungsbehörden heißt es, dass vor der Inanspruchnahme neuer Flächen für Siedlungszwecke im bauplanungsrechtlichen Außenbereich (zumeist Ortsränder) der Nachweis durch jede Kommune zu führen ist, dass

  1. hinreichender Bedarf in Abwägung mit anderen Belangen die Neuinanspruchnahme rechtfertigt und
  2. zunächst sämtliche Potenziale der Innenentwicklung genutzt wurden.

 

Die Innenentwicklung kommt schließlich Allen zu Gute; weniger Infrastrukturkosten, bessere Infrastrukturauslastung, weniger Verkehr, belebtere Nachbarschaften und kürzere Wege bspw. zu den Versorgungseinrichtungen.

Der Weg lohnt sich also, zumal die Gemeinden bei einem „weiter so“ viel zu verlieren haben.

„Heimat“ schreibt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Heimat, „das war der Stadt- oder Dorfplatz, an dem heute Leerstand herrscht. Das war die grüne Wiese, die heute sprichwörtlich für adresslose Fachmarktzentren steht. Das war regionaltypische Architektur, die austauschbaren Einfamilienhäusern gewichen ist.“ (Bundesstiftung Baukultur 2019, S. 6)

 

Zum Glück ist die Situation in den meisten Gemeinden des Ökomodells noch nicht so gravierend wie in dem Zitat beschrieben, auch wenn gewisse Tendenzen zu erkennen sind. Innenentwicklung und Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand haben neben einer verminderten Inanspruchnahme von neuen Flächen eben auch den Effekt, das Leben in den Ortsmitten und in gewachsenen Siedlungen zu stärken und Tradition und Baukultur zu erhalten. Innenentwicklung, ein Lebensgefühl!

Text: Dr. Rafael Stegen, Dipl. Geograph und Stadtplaner

Graphik aus: Besser bauen in der Mitte: Der Donut Effekt

http://example.comnews-369.atom Unser neuer Newsletter ist erhältlich Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-05-13T10:38:50+02:00 2020-05-25T09:20:01+02:00 Aktuelles über die Vereinsarbeit hier lesen

Unser neuer Newsletter ist erhältlich. Hier kommen Sie zum Infobrief für Januar - Mai 2020.

Um regelmäßig Informationen über die Vereinsarbeit zu erhalten können Sie sich auf der Startseite unserer Homepage ganz unten kostenlos für den Newsletter registrieren.

 

http://example.comnews-368.atom Die persönliche Energieberatung startet wieder! Energieagentur Südostbayern GmbH 2020-05-12T12:18:59+02:00 2020-05-12T12:30:30+02:00 Die Energieagentur Südostbayern GmbH bietet ab Montag, den 18. Mai 2020 für die kostenlose, neutrale Energieberatung wieder persönliche Beratungstermine in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein an.

Das öffentliche Leben gewinnt Schritt für Schritt an Energie, Läden haben wieder geöffnet und angehaltene Bau- oder Sanierungsvorhaben wollen weitergeführt werden. Um Bauherren und Sanierern wieder den vollen Beratungsumfang anbieten zu können, nimmt die Energieagentur ab dem 18. Mai ihre persönliche Energieberatung an verschiedenen Standorten in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein wieder auf – natürlich unter Einhaltung der gängigen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Wer neu baut, saniert, eine neue Heizung benötigt oder erneuerbare Energien nutzen möchte steht zu Beginn des Projekts vor vielen Fragen. Als erster Schritt lohnt sich daher der Gang zum Energieberater der Energieagentur Südostbayern, der Antwort geben kann zu Systemen, Technik oder ob sich das Vorhaben auch lohnt. „Nicht zu kurz kommt bei der Beratung das Thema Förderungen vom Staat, der für energetische Maßnahmen attraktive Förderprogramme bietet“, so die Energieexperten der Energieagentur.

Die Energieagentur Südostbayern wurde von den beiden Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land ins Leben gerufen, um zentral eine fachlich kompetente Beratung ihrer Bürger, Kommunen und Unternehmen anzubieten. Mit diesem Hintergrund kann die Energieagentur ihre Energieberatung neutral und kostenlos anbieten.

Die Energieberatung wird regelmäßig in verschiedenen Beratungsstandorten in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten. Natürlich besteht weiterhin gerne die Möglichkeit zur telefonischen Energieberatung. Info und Anmeldung unter Telefon 0861 58-70 39. Das Team der Energieagentur freut sich auf die Beratung - weitere Informationen gibt es auch unter www.energieagentur-suedost.bayern.

 

Die nächsten Termine im Landkreis Traunstein (nur nach Terminvereinbarung):

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

18. Mai 2020

Grassau

Biomassehof Achental, Eichelreuth 20

Di.,

19. Mai 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

25. Mai 2020

Obing

Rathaus, Kienberger Straße 5, Zimmer O.03

Di.,

26. Mai 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

08. Jun 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

15. Jun 2020

Grassau

Biomassehof Achental, Eichelreuth 20

Di.,

16. Jun 2020

 

Die nächsten Termine im Landkreis Berchtesgadener Land (nur nach Terminvereinbarung):

Berchtesgaden

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 19

Mi.,

20. Mai 2020

Laufen

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 307

Do.,

28. Mai 2020

Berchtesgaden

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 19

Mi.,

17. Jun 2020

Laufen

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 307

Do.,

25. Jun 2020

 

Bildnachweis: energie- & umweltzentrum allgäu (eza!)

http://example.comnews-367.atom Direktvermarkterbroschüre neu aufgelegt - 2020-04-29T16:19:22+02:00 2020-05-04T12:26:16+02:00 Liste der regionalen Selbstvermarkter im Landkreis Traunstein

Die Direktvermarkterbroschüre und Liste der regionalen Selbstvermarkter haben das Ökomodell Achental und die Interessensgemeinschaft im Landkreis Traunstein aktualisiert und in einem modernen Design neu aufgelegt. In der mittlerweile fünften Auflage können sich Verbraucher darüber informieren, wo in der Region wertvolle, heimische Produkte aus der Region zum Kauf angeboten werden und damit die regionalen Betriebe unterstützen.

Grassau/ Achental – Die Verbraucher stellen sich oft die Frage: Wie und wo kann ich qualitativ wertvolle heimische Lebensmittel kaufen? Die Broschüre hilft bei der Beantwortung dieser Frage.  Nach dem Motto „Regional ist optimal“ bietet die Broschüre einen Wegweiser, der für Qualität und Frische steht. In der neuesten Auflage ist ein Saisonkalender für Obst, Gemüse und Salat, der eine gute Übersicht über die Saisonalität heimischer Sorten bietet, hinzugekommen. Des Weiteren wurden vier saisonale Rezepte aus dem Achentaler Kochbuch ausgewählt und in die Broschüre integriert.

Für alle Freunde digitaler Medien werden die regionalen Anbieter auch in der RegioApp Bayern gelistet. Die RegioApp kann kostenlos aus Google Play oder dem App Store von Apple heruntergeladen werden – schon werden Dir regionale Lebensmittel, Zierpflanzen und Blumen, sowie regional kochende Gastronomiebetriebe in der Nähe angezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit gezielt nach Produktgruppen oder einem Ort zu suchen – jederzeit, überall, ganz bequem. Zu jedem Erzeuger oder Gastronom werden Infos angezeigt, welche Waren er anbietet und woher er sie bezieht.

Der Verein Ökomodell Achental setzt sich seit 1999 für die Erzeugung von gesunden Nahrungsmitteln, die artgerechte Tierhaltung sowie die regionale Direktvermarktung ein. Heute ist es wichtiger denn je, das Bewusstsein für gesunde, regionale und nachhaltig erzeugte Lebensmittel zu stärken und die heimischen Betriebe durch den Einkauf regionaler Lebensmittel zu unterstützen. Durch den Einkauf direkt ab Hof und auf den Bauernmärkten kann jeder einen Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in der Region leisten. Der direkte Bezug der Lebensmittel beim Erzeuger führt dabei zu einer fairen Entlohnung der Produzenten. Die Broschüre ist auf den Bauernmärkten im Landkreis Traunstein, den Tourist-Informationen im Achental und dem Ökomodell Achental erhältlich.

 Hier können Sie die Broschüre herunterladen: Liste der regionalen Direktvermarkter

http://example.comnews-366.atom Kaufe regional im Achental! Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-04-08T14:30:04+02:00 2020-04-09T13:57:57+02:00 Zusammen heimische Betriebe unterstützen

So kann jeder Einzelne durch sein Kaufverhalten zum Überleben der Betriebe beitragen:


✓ Nutze den angebotenen Lieferservice von Restaurants und Läden
✓ Informiere dich online oder telefonisch über aktuelle Angebote in deiner Region
✓ Verschiebe Käufe auf die Zeit, wenn die regionalen Geschäfte wieder geöffnet haben
✓ Unterstütze die Einzelhändler mit dem Kauf eines Gutscheins
✓ Nutze für Reparaturen den Fachmann aus der Region


Eine Liste von Angeboten regionalen Anbieter findest du hier:

- Grassau

- Übersee

- Oberes Achental (Schleching, Unterwössen, Marquartstein, Staudach-Egerndach)

- Reit im Winkl

- Grabenstätt

- Bergen

 

http://example.comnews-365.atom Geschäftsstelle vorübergehend geschlossen - 2020-03-23T13:38:03+01:00 2020-03-23T13:38:45+01:00 Unsere Mitarbeiter sind weiterhin per Mail für Sie erreichbar

Ab sofort gilt nach einem Beschluss von Bund und Ländern ein Kontaktverbot. Mehr als zwei Menschen dürfen in der Öffentlichkeit nicht mehr zusammenkommen.

Die Geschäftsstelle des Ökomodell Achental e.V. ist deshalb für den Parteienverkehr geschlossen. Unsere Mitarbeiter sind weiterhin per Mail für Sie erreichbar:

Allgemein            info(at)oekomodell.de

Naturschutz        gebietsbetreuer(at)oekomodell.de

Klimaschutz        klimaschutz(at)oekomodell.de

Tourismus           tourismus(at)oekomodell.de

Archivpflege       archiv(at)oekomodell.de

http://example.comnews-364.atom Förderstiftung Ökomodell Achental erweitert Stiftungszweck Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-03-23T09:02:43+01:00 2020-03-23T09:52:50+01:00 Der Stiftungszweck der Förderstiftung Ökomodell Achental wird neben den bereits bestehenden Zielen wie Natur- und Umweltschutz, die Unterstützung der Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler – um zwei neue erweitert. Neu hinzu kommen die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie die Förderung mildtätiger Zwecke. Somit ist die Förderstiftung breiter aufgestellt und kann zukünftig ein breiteres Spektrum an Projekten fördern.

Grassau – In der Beiratssitzung der Förderstiftung Ökomodell Achental beschloss der Stiftungsbeirat einstimmig, dass dem Förderzweck zwei neue Ziele hinzukommen sollen. Durch die Aufnahme der Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie die Förderung mildtätiger Zwecke in die Satzung können mehr Projekte aus dem Achental umgesetzt werden. In den letzten Jahren gab es Anfragen, die nicht Satzungskonform waren und leider abgewiesen werden mussten. Eine weitere Änderung in der Satzung ergibt sich dadurch, dass der Sitz der Stiftung von Schleching nach Grassau verlegt wird. Mit dem Umzug des Ökomodell Achental zieht auch die Förderstiftung nach Grassau/Eichelreuth in die neuen Räume der Geschäftsstelle um. Im weiteren Verlauf der Beiratssitzung stellte die Beiratsvorsitzende Stephanie Hennes die Projekte aus 2019 vor. So wurde die bereits bestehende Kinderbroschüre vom Ökomodell Achental überarbeitet und ein Almführer von Kindern für Kindern integriert. Die Kinderbroschüre fand dabei einen reißenden Absatz und ist derzeit vergriffen. Ein Nachdruck ist bereits in Planung.

Ein weiteres großes Projekt ist die Kartierung der problematischen Kreuzkräuter im Achental. Das Projekt wurde von der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee mit einer 5.000 Euro Spende, die der Förderstiftung zugutekommen, zusätzlich unterstützt. Mittlerweile konnte das Projekt ausgeweitet werden und auch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern beteiligt sich mit einer Förderung von 75 % an dem Vorhaben. Nun steht der Umsetzung und Finanzierung der wichtigen Maßnahme nichts mehr im Wege. Die Kartierung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ebenso plant die Förderstiftung mehrere große Projekte zu unterstützen. Anfragen für weitere Ideen werden jederzeit gerne entgegengenommen und auf dessen Realisierbarkeit hin geprüft.

Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es seit 2009. Sie ist aus der 2001 gegründeten Förderstiftung „Initiativkreis Ökomodell Schleching“ hervorgegangen. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

 

 

http://example.comnews-363.atom Mit den Gebietsbetreuern unterwegs in Oberbayern - 2020-03-04T16:26:41+01:00 2020-03-04T16:44:41+01:00 Veranstaltungskalender 2020

Von den Allgäuer Hochalpen bis zur Langen Rhön, vom Frankenwald über den Unteren Inn bis zum Achental. Die Gebietsbetreuer in Bayern sind in den bedeutendsten Lebensräumen unserer Heimat aktiv. Gefördert werden sie vom Bayerischen Naturschutzfonds und von lokalen Trägern wie Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden, Naturparken, Stiftungen sowie Landkreisen und Kommunen. Neben Tätigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung wirken die Gebietsbetreuer und Gebietsbetreuerinnen auch bei Artenschutzprojekten mit.

Um auf die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt vor unserer Haustür aufmerksam zu machen, bieten die Gebietsbetreuer zahlreiche Veranstaltungen an. Die gemeinsame Führungsreihe „Mit den Gebietsbetreuern unterwegs in Oberbayern“ lädt dazu ein, auch andere nahegelegene, aber bisher unbekannte Gebiete kennenzulernen. Im Jahr 2020 geht es unter anderem zu den Wiesenbrütern im Irschinger Moos und im Aiterbacher Winkel, zu den Fledermäusen im Ampertal, den Vogelstimmen am Ammersee und Starnberger See und zum Trockenlebensraum Rißbach. Außerdem gibt es Führungen zu den Moorlandschaften rund um Staffelsee und Seeoner Seen, zu den Schafweiden im Obermorsbacher Tal, zur Litzauer Schleife und den Quellen der Weißach.

Hier geht's zum Programm, das auch als Druckversion verfügbar ist.

Mehr Infos über das Projekt "Gebietsbetreuer in Bayern" finden Sie auf der Homepage (www.gebietsbetreuer.bayern) und in der gleichnamigen Broschüre.

 

 

Gestaltung: Kathrin Kopschinski, Gebietsbetreuung Achental
Titelbild: Florian Bossert, Gebietsbetreuung Mangfallgebirge

http://example.comnews-362.atom Neue Archivarin für das Achental - 2020-02-27T17:24:00+01:00 2020-02-27T08:46:58+01:00 Martina Höhne ist seit 01.02. für die Archivpflege zuständig

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der neun Achental-Gemeinden hat sich das Ökomodell Achental dem Thema der kommunalen Archivpflege angenommen. Nach Recherchen zu möglichen Umsetzungsmodellen, einem Besuch im Traunsteiner Stadtarchiv und einer umfassenden Bedarfsermittlung in den Gemeinden wurde nun eine Personalstelle geschaffen.

Seit dem 01. Februar 2020 ist die Chiemingerin Martina Höhne für die Archivpflege in den Achental-Gemeinden zuständig. Nach der organisatorischen Vorarbeit des Ökomodells wurde die Personalstelle federführend in der Gemeinde Bergen angesiedelt. Alle weiteren Gemeinden sind über eine Zweckvereinbarung eingebunden, die die Organisation und Finanzierung der interkommunalen Kooperation regelt.

In den Archiven, welche sich überwiegend in den jeweiligen Rathäusern befinden, werden wichtige Gemeindeunterlagen, Ortsgeschichtliches, Postkarten, Bilder und Presseartikel gesammelt; diese müssen nach übergeordneten Kriterien verzeichnet und fachgerecht aufbewahrt werden. Das alles erfordert einen großen Aufwand, weshalb sich Martina Höhne bereits mit viel Freude und Energie an die Arbeit gemacht hat. „Seit Februar habe ich die interessante, vielfältige und verantwortliche Aufgabe als Archivarin das historische Gedächtnis der Gemeinden zu bewahren, auszuwerten und zugänglich zu machen“, so Martina Höhne. Über die Neuordnung der Archive hinaus sind später historische Bildungsarbeit, Ausstellungen und Intensivierung der ortsgeschichtlichen Sammlungstätigkeit geplant.

Wir freuen uns, Ihnen Archivarin Martina Höhne aus Chieming vorstellen zu dürfen und wünschen unserer neuen Kollegin auf diesem Wege viel Erfolg und einen guten Start in die neue Tätigkeit.

 

Kontaktdaten:

Martina Höhne, Archivarin
Telefon: +49 (0) 8641 692909-34
Mail: archiv(at)oekomodell.de

 

http://example.comnews-361.atom Gästekontrolleur (m/w/d) in Teilzeit gesucht - 2020-02-18T17:10:20+01:00 2020-02-18T17:23:42+01:00

Die Gemeinde Reit im Winkl sucht in Zusammenarbeit mit dem Ökomodell Achental e.V.
(für gesamt 11 Gemeinden) zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n
Gästekontrolleur (m/w/d) in Teilzeit

Das Aufgabengebiet beinhaltet den Vollzug und die aktive Kontrolle der Kurbeitragssatzung in den Ökomodell Achental Gemeinden (Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Schleching, Reit im Winkl, Unterwössen, Übersee) mit Bernau, Siegsdorf und Seeon-Seebruck

insbesondere

  • Vorbereitende Kontrolle, interne Auswertung Gästeanmeldungen
  • Aktive Überwachung der Gästeanmeldung/ Meldepflicht in den Achental Gemeinden
  • Meldung gemäß Vorgabe der Tourist-Informationen bei Unregelmäßigkeiten an selbige
  • Tel. bzw. persönliche Zusammenarbeit täglich oder nach Bedarf mit den zuständigen Tourist-Informationen
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Kontrolle der Meldepflichten“ in den Gemeinden (Gemeindeblätter, Bürgerversammlungen)
  • Beratung der Gäste und Vermieter
  • Verfolgung der Verfahren, Bußgeld

Ihr Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Fahrerlaubnis Klasse B
  • Sicherer Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln, EDV-Kenntnisse (Office)
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Überzeugungskraft, Konfliktfähigkeit, Gelassenheit, sicheres und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft zur Arbeitseinteilung auch am Wochenende

Wir bieten:

  • Einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz
  • Einen Dienst-PKW
  • Leistungsorientierte Bezahlung nach TVöD
  • Flexible Arbeitszeit

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis spätestens 13.03.2020 an die Gemeinde Reit im Winkl, Rathausplatz 1 in 83242 Reit im Winkl, gemeinde(at)reitimwinkl.bayern.de senden. Für Auskünfte stehe Ihnen Geschäftsleiterin Christine Zaiser zur Verfügung.

 

Ausschreibung Gästekontrolleur

http://example.comnews-360.atom Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-02-03T13:39:47+01:00 2020-02-26T09:35:20+01:00 Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets bis zum 02.03.2020

Auf Grundlage des Bescheids des Amts für Ländliche Entwicklung Oberbayern vom 29.01.2020 und den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) steht dem ILE-Zusammenschluss Achental für das Jahr 2020 ein Regionalbudget in Höhe von 90.000 EUR zur Verfügung. Die Förderung erfolgt nach den Bestimmungen der Maßnahme 10.0 Regionalbudget im Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in der jeweils geltenden Fassung.

 

Der ILE-Zusammenschluss Achental ruft zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf.

Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung

  • der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen,
  • der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,
  • der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,
  • der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
  • der demografischen Entwicklung sowie
  • der Digitalisierung

den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

 

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen. Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.

 

Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte in Ortschaften mit bis zu 10.000 Einwohnern (Erstwohnsitze), mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten.

 

Fördergegenstand: Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

a) Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,

b) Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,

c) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,

d) Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,

e) Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,

f) Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

 

Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass der Durchführungsnachweis bis spätestens 01.10.2020 vorgelegt werden kann (Stand: Dezember 2019).

Zuwendungs- und Antragsberechtigte:

a) Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,

b) natürliche Personen und Personengesellschaften.

 

Art und Umfang der Förderung: Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag (siehe unten) festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die FinR-LE oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt.

Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.

Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Vertretern regionaler Akteure zusammensetzt.

Kriterien zur Projektauswahl: Kriterium

Bewertungsinhalt

Punkte

Zielerreichungsgrad ILEK

 

1

Bürgerbeteiligung

 

1

Verortung

Lokal, regional, grenzüberschreitend

3

Interkommunaler Ansatz

 

2

Innovativ für die Region

 

2

Wirkung

Lokal, regional, überregional

3

Nachhaltigkeit

Ökologisch, ökonomisch, sozial

3

Vernetzung

Vernetzt Aktivitäten und Akteure

2

Sicherung der Daseinsvorsorge

 

1

Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz

 

1

Innenentwicklung

 

1

Maximal Punktzahl 20. Eine Mindestpunktzahl von 11 Punkten muss erreicht werden, damit das Projekt eine Förderzusage bekommt.

Bitte reichen Sie Ihren Antrag bis spätestens 02. März 2020 beim Ökomodell Achental, Eichelreuth 17, 83224 Grassau ein.

 

Gerne können Sie uns auch persönlich kontaktieren:

Ansprechpartnerin: Stephanie Hennes, Projektleitung ILE-Achental

Tel. 08641/692909-32

E-Mail: tourismus(at)oekomodell.de 

 

Zum Downlaod:

Alle Informationen zum Regionalbudget finden Sie hier: www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/234566/

http://example.comnews-359.atom Zustimmung für Heizwerkanschluss Sybilla Wunderlich 2020-01-21T07:49:39+01:00 2020-01-21T07:56:48+01:00 Erste Gemeinderatssitzung der Gemeinde Schleching in diesem Jahr

Schleching – Der Anschluss der kommunalen Liegenschaften an das geplante Heizwerk der Scheck GbR war Gegenstand der Erörterung auf der Gemeinderatssitzung.

Seit etwa neunzehn Jahren werden die Schule, der Kindergarten, das Rathaus und das Bürgerhaus über eine zentrale Heizung (Pellets und Heizöl als Redundanz),  welche sich im Keller des Schulgebäudes befindet, versorgt. Nachdem nun an diesem  Pelletkessel (Baujahr 2003) durch schlechten Zustand eine größere Sanierung ansteht und auch beim Brandschutz eine gesonderte Prüfung stattfinden müsste, wurden vor einem Jahr Überlegungen zum Anschluss der Gemeindeobjekte an eine externe Heizversorgung auf Hackschnitzelbasis angestellt. Eine grundsätzlich positive Entscheidung über den Anschluss an die Nahwärmeversorgung wurde damals getroffen, nur die vertraglichen Angelegenheiten sollten noch ausgearbeitet werden, die nun dem Rat vorlagen.

Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Ökomodell und Biomassehof Achental zeigte in seinem Vortrag auf der jüngsten Sitzung  den aktuellen Zustand und drei mögliche Varianten zu dieser Situation:  

Der Heizkessel aus dem Jahr 2003 im Schulhaus  ist in einem schlechten Zustand, auch durch die beengten Platzverhältnisse wird eine mögliche Erneuerung erschwert.  Zusätzlich steht einen Ölbrenner als Redundanz- und Spitzenlastkessel zur Verfügung. Der Brennstoff-Bunker zur Lagerung der Pellets ist über die Jahre instabil geworden. Einzig die Übergabestation und der Pufferspeicher sind gut in Takt. Berücksichtigt werden muss der Brandschutz, der einer gesonderten Prüfung unterzogen werden müsste, so Wimmer weiter.

 Michael Scheck Senior und Junior  möchten eine Trägerorganisation in Form einer GbR gründen, um die Energie-Versorgung der eigenen Immobilien, der gemeindlichen Liegenschaften und eventuell weiterer Interessenten im Umkreis mittels Hackgutheizung zu gewährleisten. Geplant sind zwei Hackgutkessel mit einer Nennwärmeleistung von 150 kW. Ein Kessel fungiert als Hauptkessel und ein zweiter als Reserve- oder Notfallkessel. Die Abrechnung erfolgt mittels Wärmemengenzähler, die hierfür notwendige Übergabestation existiert schon im Schulgebäude.

Wolfgang Wimmer zählte die Vorteile auf, so wäre der anstehende Umbau der bestehenden Heizanlage nicht mehr notwendig, die Brandschutzprüfung entfällt durch die externe Heizquelle, es wird kein Personaleinsatz zur Kesselbetreuung (Hausmeister/Bauhof) und für den Brennstoffeinkauf (Verwaltung) benötigt, der frei werdende Kesselraum steht für andere Nutzungen zur Verfügung. Es handelt sich bei der Scheck GbR um einen verlässlichen und  örtlichen Versorger, der außerdem eine starke persönliche Bindung an den Ort hat. Auch der monetäre Aspekt ist positiv, es ist eine Kosteneinsparung von zirka fünfzehn Prozent  bei der Energieversorgung pro Jahr zu erwarten.

Die Kosten für die neue Nahwärmeleitung zwischen dem geplanten Heizwerk und der Übergabestation in der Schule betragen rund 8.000 Euro (52 Trassenlaufmeter je 220 Euro, minus 60 Euro Förderung je TLM).

Bürgermeister Josef Loferer betonte auch den Wert der  ökologischen Seite bei der Umstellung von Pellets –oder im Notfall Heizöl- auf komplett Hackschnitzel. Das Prädikat nachwachsender Rohstoff gilt für Pellets wie für Hackschnitzel, jedoch sind Pellets ein verarbeiteter Brennstoff, während Hackschnitzel direkt von der Waldstraße aus der Region verwendet werden können. Das Fazit des Bürgermeisters war „es kommt der Umwelt zugute und wir sparen Geld“.

Die zweite Variante „der Neubau eines Heizkessels“  hätte einen hohen Kostenaufwand  und die Prüfung, ob es im jetzigen Heizraum überhaupt  möglich ist sowie die Brandschutzüberprüfung. Vorteile  wären  eine „eigene“ Wärmebereitstellung und keine Zeitbindung an einen Liefervertrag.

Die dritte Variante „es bleibt wie es ist“ birgt das Risiko eines Ausfalls durch den kritischen Kesselzustand. Es wäre dann der Solo-Betrieb des Ölbrenners nötig, was ganz sicher nicht ökologisch vertretbar wäre in einer Ökomodellgemeinde und einem Bergsteigerdorf.

Nach diesen Ausführungen von Wolfgang Wimmer beschloss der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen den Abschluss des Wärmeliefervorvertrages mit der Scheck GbR.

http://example.comnews-358.atom Infoabend zur Regulierung der Kreuzkrautarten Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2019-12-16T12:04:22+01:00 2019-12-16T12:05:09+01:00 Einsatz der Raupe des Blutbären im Achental geplant

Im vollbesetzen Saal des Wirtshaus d´Feldwies in Übersee gab es aktuelle Informationen zum Thema Kreuzkräuter, Methoden zu Bekämpfung und Eindämmung, Erfahrungen, Hinweise und Infos zum Stand der Wissenschaft. Schwerpunkt des Abends war der Vortrag von Andreas Frahm, der seit sieben Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz der Raupe des Blutbären gemacht hat und deutschlandweit Landwirte, Gemeinden und Straßenbauämter zum Einsatz der Blutbärraupe berät.

Übersee/ Der Maschinenring Traunstein, das Amt für Landwirtschaft, das LfL, das LKP und das Ökomodell Achental organisierten einen gemeinsamen Infoabend. Thema war die Regulierung der Kreuzkrautarten mit verschiedenen Methoden, u.a. mit dem Einsatz der Raupe des Blutbären.

Im ersten Vortag referierte Michael Laumer, Pflanzenbauberater bei der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), über die Grundlagen und Pflanzensoziologie der Kreuzkräuter und gab einen Einblick über Aktuelles aus der Forschung. Kreuzkräuter (auch Greiskräuter) zählen zu den Konfliktarten. Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind, da sich das Gift mit der Zeit in der Leber anreichert und dort zu irreversiblen Leberschäden führt. Auf Grund von Bitterstoffen werden die Pflanzen vom Weidevieh nicht gefressen. Nur durch die Futterkonservierung in Heu oder Silage gehen diese Bitterstoffe allerdings verloren, während die Giftstoffe erhalten bleiben. Dadurch besteht eine erhöhte Vergiftungsgefahr, vor allem bei Pferden und Rindern.

Erfahrungen aus der Beratungspraxis lieferte Johann Staltmayr, Pflanzenberater beim Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern (LKP). „Um Massenaufkommen zu verhindern und bei den kritischen Arten eine Etablierung zu unterbinden, sollten auf landwirtschaftlichen Produktionsflächen, aber auch sonstigen Haus- und Grünflächen, bereits erstmals auftretende Individuen entfernt werden“, so Staltmayr. Dies kann beispielsweise manuell durch Ausstechen erfolgen. Dazu müssen die Kreuzkräuter erkannt und von anderen Pflanzen unterschieden werden. Die Pflanzenrückstände können über die gemeindlichen Wertstoffhöfe entsorgt werden. Bereits im letzten Jahr organisierte das Ökomodell Achental Informationsveranstaltungen zur „Richtigen Grünlandbewirtschaftung“ mit Johann Staltmayr als Berater vor Ort.

Weiter gab Simon Bauer, AELF Traunstein, einen Überblick über die aktuelle Situation im Grünlandumbruch. Hierbei vor allem zur praktischen Vorgehensweise und zu Fristen, welche in dem Zusammenhang eingehalten werden müssen.

Besonders gespannt waren die Zuhörer über den Vortag von Andreas Frahm, Landwirt aus Schleswig- Holstein, über den Einsatz der Blutbär-Raupe gegen das Jakobskreuzkraut. Frahm aus dem Kreis Segeberg züchtet die Raupen des Blutbären. Das ist ein Schmetterling, der auch Jakobskrautbär genannt wird. Das Besondere daran ist, dass die Raupe des Blutbären ausschließlich das Jakobskreuzkraut frisst. In ihm sind Bitterstoffe enthalten, welche die Tiere vor Fressfeinden schützen. Der Raupe schmeckt das bittere Kraut, aber den Vögeln schmecke die bitteren Raupen nicht mehr. Ein cleverer Trick der Natur. Anfangs siedelte Frahm wenige Raupen auf seinem Feld an. Die Raupen vermehrten sich und fraßen das Unkraut ab. Heute sind seine Flächen sauber.
 

Versuchsprojekt in unserer Region

Im nächsten Frühling sollen die Raupen auch in unserer Region gegen das Kreuzkraut (v.a. Jakobskreuzkraut) eingesetzt werden. Da im Achental aber auch das Wasserkreuzkraut weite Verbreitung findet, gilt es zu prüfen, inwieweit sich diese Bekämpfungsmethode für diese Kreuzkrautart eignet. Den Großteil der Kosten dafür trägt das Ökomodell Achental, so dass auf die Landwirte, die im kommenden Jahr die Raupen einsetzen möchten, nur eine durchaus überschaubare Kostenbeteiligung zukommt.

Seit Jahren ist das Ökomodell Achental im Bereich Kreuzkraut aktiv. Nach zahlreichen Informationsveranstaltungen wurde nun ein Gesamtkonzept über die Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) im Achental vom Amt für ländliche Entwicklung bewilligt und wird mit 75% bezuschusst. Das Konzept beinhaltet die Kartierung der problematischen Kreuzkräuter im Achental, sowie Informationsveranstaltungen und Einzelberatungen und Aktionstage.

http://example.comnews-357.atom Umweltbildner zu Gast in der Moorstation Nicklheim - 2019-12-13T08:06:54+01:00 2019-12-13T08:19:39+01:00 17. Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung (CU)

Zum Ende eines erfolgreichen und abwechslungsreichen Jahres kamen die Mitglieder der Chiemgauer Umweltbildung in der Moorstation Nicklheim zu einem Netzwerktreffen zusammen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und über die weitere Vernetzung zu diskutieren. Im Vordergrund stand dabei der interne Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern.

Beim alljährlichen Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung gehört es bereits zur Tradition, dass sich ein Mitglied in Form eines Vortrages oder einer Führung vorstellt. In diesem Jahr waren die Umweltbildner in der Moorstation Nicklheim zu Gast. Begrüßt wurden die Umweltbildner vom Raublinger 1. Bürgermeister Olaf Kalsperger und Harry Rosenberger (Leiter der Moorstation Nicklheim), der die Gruppe gemeinsam mit Moorführer und Naturschutzwächter Gerhard van Eyken durch die Nicklheimer Filzen führte. Über den Blaukehlchenweg und einen Abstecher zum Libellen Pavillon ging es zum Grünen Klassenzimmer, das sich direkt am wiedervernässten Moor befindet.

Highlight der Führung war der neue „Weltpfad Nicklheim“, der die Erdentwicklung anhand von 17 Stationen räumlich erlebbar macht. Die 1,4 km lange Strecke steht dabei für 14 Milliarden Jahre vom Urknall bis heute. Die Abstände zwischen den Stationen entsprechen somit dem jeweiligen Zeitraum bis zum nächsten Entwicklungsschritt. Rosenberger erläuterte die Entstehung des Projektes von der Idee bis zur Realisierung.

Im Anschluss an die Führung kamen die Umweltbildner im Grünen Klassenzimmer zum Erfahrungsaustausch zusammen. Unter anderem wurde über mögliche Projekte und Fortbildungen für 2020 beraten. Des Weiteren stellten sich die Gebietsbetreuer der Region vor, nachdem im letzten Jahr mit Patrick Guderitz (Gebietsbetreuung Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen) eine weitere Stelle zu den bereits bestehenden Gebietsbetreuungen am Chiemsee (Dirk Alfermann) und im Achental (Kathrin Kopschinski) hinzugekommen ist.

Martina Mitterer (Leiterin der neuen Umweltstation Wiesmühl mit Außenstelle Übersee) berichtete vom ersten Jahr als staatlich ausgezeichnete Umweltstation. Mit Bildern und Anekdoten blickt sie auf die zahlreichen Aktionen, wie die Eröffnung der Umweltstation, die Geologische Wanderung, die Wanderung zum Breitenstein und die abschließende Pilzausstellung zurück. Neben den vergangenen und zukünftig geplanten Projekten stellte Mitterer auch ihr neues Team vor.

Als Gastredner präsentierte Thomas Gerl (Lehrer am LTG Prien) das Projekt „BISA – Biodiversität im Schulalltag“. Im Rahmen seiner Forschung an der LMU München hat er den zugehörigen BISA-Test entwickelt, mit dessen Hilfe die Artenkenntnis von Schulkindern ermittelt werden kann. Eine seiner Erkenntnisse: „Artenkenntnis? Mangelhaft!“ Um dem entgegenzuwirken zielt das Projekt auf die Steigerung der Artenkenntnis ab. Beispielsweise können Kinder auf der BISA-Website spielend Tiere und Pflanzen kennenlernen, Bestimmungshilfen und Beobachtungstipps entdecken oder gemeinsam mit Anna (aus „Anna und die wilden Tiere“) unsere heimischen Bäume kennenlernen.

Das 2009 gegründete Netzwerk bringt Umweltbildner aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein an einen Tisch. Gerade in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Mitglieder sieht das koordinierende Kernteam eine große Stärke des Netzwerkes: „Bei uns ist ein fachübergreifender Austausch möglich – zu unseren Mitgliedern zählen engagierte Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Museen.“ Für alle ist es ein erklärtes Ziel, dass das Netzwerk in der Öffentlichkeit als Ansprechpartner für Fragen der Umweltbildung wahrgenommen wird.

http://example.comnews-356.atom Biathlon-Shuttlebus aus dem Achental - 2019-12-04T09:07:01+01:00 2019-12-04T09:14:30+01:00 Mit dem Bus direkt ins Biathlonzentrum nach Ruhpolding

Auch in diesem Jahr fahren unsere Biathlon-Shuttlebusse aus dem Achental zum Biathlon Weltcup in Ruhpolding. Wegen der angespannten Parkplatzsituation in Ruhpolding während den Veranstaltungen empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der Shuttle-Bus ermöglicht eine bequeme Anreise nach Ruhpolding. Die Haltestelle befindet sich direkt an der Chiemgau Arena.

Folgende Linien aus dem Achental werden angeboten:

               Linie 1: Übersee - Grabenstätt - Bergen

               Linie 2: Bernau - Rottau - Grassau - Staudach - Marquartstein

               Linie 3: Schleching - Unterwössen - Oberwössen

Die Fahrkarten für den Shuttle-Bus können nur im Vorverkauf unter www.ticketscharf.de und in den teilnehmenden Tourist-Informationen erworben werden:

Achental Tourismus: Tel.: 08641/ 59791-0
(Marquartstein, Staudach-Egerndach, Schleching, Ober- und Unterwössen)

Bergen: Tel.: 08662/ 8321

Bernau: Tel.: 08051/ 98680

Grabenstätt: Tel.: 08661/ 988731

Grassau: Tel.: 08641/ 697960

Rottau: Tel.: 08641/ 2773

Übersee: Tel.: 08642/ 295

 

Der Preis für die Hin- und Rückfahrt beträgt 9,50 Euro pro Person. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die Veranstaltungen sowie die genauen Abfahrtszeiten und -orte können Sie den jeweiligen Fahrplänen entnehmen.

http://example.comnews-354.atom „Coole Kids“ im Achental - 2019-11-18T17:07:45+01:00 2019-11-18T17:15:41+01:00 Wanderausstellung zum Klimawandel zu Gast in den Grundschulen

Auf Initiative von Klimaschutzmanager Hans Halsreiter (Ökomodell Achental e.V.) konnten die Grundschulen Reit im Winkl, Bergen und Schleching die Wanderausstellung „Coole Kids für prima Klima“ im eigenen Klassenzimmer erleben. Die Ausstellung stellt den Klimaschutz – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – anschaulich und leicht verständlich dar und bietet eine gute Unterrichtsergänzung. Jede Klasse wurde von Hans Haslreiter durch die verschiedenen Stationen geführt und die Schülerinnen und Schüler konnten bei den zugehörigen Spielen selbst aktiv werden.

Gleich zu Beginn der Ausstellung standen die Schüler/innen vor ihrer ersten Aufgabe: einer großen Weltkarte, die Klimazonen darauf farbig dargestellt. Die Kinder durften nun die Himmelsrichtungen und den Äquator markieren, die Klimazonen benennen und 20 Tiere aus Holz ihrer Heimat zuordnen. So wurden Eisbär, Elefant und Co. mit viel Sorgfalt auf den verschiedenen Klimazonen platziert.

Als nächstes ging es – ganz zur Begeisterung der Kinder – in ein großes Zelt, genauer gesagt in das „Treibhauszelt“. Mit dabei ein CO2-Messgerät und ein Thermometer. Nachkurzer Zeit bemerkten die Kinder, dass es langsam warm und stickig wird, was auch die Messgeräte bestätigten: CO2-Gehalt und Temperatur waren stark angestiegen. Hans Haslreiter konnte den Kindern damit den Treibhauseffekt erklären und veranschaulichen.

Die nächste Station war ein Zeitstrahl, der die enorme Zeitspanne darstellt, in der die fossilen Energiequellen entstehen. Klimaschutzmanager Haslreiter wies darauf hin, dass erneuerbare Energien klimaschonender seien als fossile Energieträger. Den Kindern fielen sofort viele Möglichkeiten zur Energiegewinnung ein, doch viel wichtiger sei das Energiesparen, da waren sich die Grundschüler einig. Mit Hilfe eines Kurzfilmes sammelten die Kinder die verschiedenen Möglichkeiten des Energiesparens.

Den Abschluss bildete das Themenfeld „Mobilität“. Anhand von Perlenketten konnten die Kinder auswählen, welche Verkehrsmittel klimaschädlich und welche besonders klimafreundlich sind. Auf Nachfrage stellte Hans Halsreiter freudig fest, dass die meisten Kinder ihren Schulweg sehr klimafreundlich bestreiten, nämlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller.

In Bergen begleitete der 1. Bürgermeister Stefan Schneider seine Grundschüler mit großem Interesse durch die Ausstellung. „Es ist wichtig die Kinder bereits in diesem Alter an solch wichtige Themen wie Energieerzeugung und -verbrauch heranzuführen“, so Schneider. Seiner Ansicht nach kann man nicht früh genug damit anfangen. Er hofft, dass das Thema dadurch auch bei den Eltern stärker ins Bewusstsein gerückt wird.

Auch in Schleching wurden die Grundschüler von ihrem 1. Bürgermeister Sepp Loferer durch die Ausstellung begleitet. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, gut aufzupassen, denn es sei sehr wichtig sich mit dem Klimaschutz auseinander zu setzen. „Der aktive Klimaschutz wird die Lebensgrundlage der Menschen zum positiven beeinflussen“ so Bürgermeister Loferer. Konrektorin Bärbel Schmalfuß betonte, dass beim Klimaschutz immer von „wir müssen etwas tun“ die Rede sei, doch eigentlich sollte sich jeder selbst an der Nase nehmen und sagen „ich muss meinen Beitrag zum Klimaschutz leisten“.

Die Wanderausstellung „Coole Kids für prima Klima“ ist ein EuRegio-Kleinprojekt und wurde mit finanziellen Mitteln des INTERREG-Programms Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert.

Die Personalstelle des Klimaschutzmanagers wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

http://example.comnews-353.atom Infoabend zur Regulierung der Kreuzkrautarten - 2019-11-11T11:40:36+01:00 2019-11-11T11:44:52+01:00 am 21. November 2019 um 19:30 Uhr im Wirtshaus d‘Feldwies

Der Maschinenring Traunstein, das Amt für Landwirtschaft, das LfL, das LKP und das Ökomodell Achental laden herzlich ein zum gemeinsamen Infoabend. Thema ist die Regulierung der Kreuzkrautarten mit verschiedenen Methoden, u.a. mit dem Einsatz der Raupe des Blutbären.

Termin:                              Donnerstag, den 21. November 2019 um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:         Wirtshaus D‘ Feldwies, Übersee

Es gibt aktuelle Informationen zum Thema Kreuzkräuter, Methoden zu Bekämpfung und Eindämmung, Erfahrungen, Hinweise und Infos zum Stand der Wissenschaft. Schwerpunkt des Abends ist der Vortrag von Andreas Frahm, der seit sieben Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz der Raupe des Blutbären gemacht hat und deutschlandweit Landwirte, Gemeinden und Straßenbauämter zum Einsatz der Blutbärraupe berät.

Kreuzkräuter: Grundlagen, Pflanzensoziologie und Aktuelles aus der Forschung
Referent: Michael Laumer, LfL-Pflanzenbauberater

Erfahrungen aus der Beratungspraxis
Referent: Johann Staltmayr, LKP-Pflanzenbauberater

Aktuelle Situation Grünlandumbruch
Referent: Stefan Weiß, AELF Traunstein

Einsatz der Blutbär-Raupe gegen das Jakobskreuzkraut
Referent: Andreas Frahm, Landwirt, Kreuzkrautprofi und Blutbärraupen-Züchter aus Schleswig-Holstein – bekannt aus top agrar

 

Versuchsprojekt in unserer Region

Wir wollen im nächsten Frühling die Raupen auch in unserer Region gegen das Kreuzkraut (v.a. Jakobskreuzkraut) einsetzen und prüfen, inwieweit sich diese Bekämpfungsmethode bei uns eignet. An diesem Abend werden die verbindlichen Bestellungen für die Raupen erfasst. Den Großteil der Kosten dafür trägt das Ökomodell Achental, so dass auf die Landwirte, die im kommenden Jahr die Raupen einsetzen möchten, nur eine durchaus überschaubare Kostenbeteiligung zukommt.

http://example.comnews-352.atom Ökomodell beschließt interkommunales Innenentwicklungskonzept - info@oekomodell.de 2019-11-04T12:17:00+01:00 2019-11-11T07:56:50+01:00

Die neun Gemeinden des Ökomodell Achental möchten zukünftig gemeinsam und abgestimmt die bestehenden Potenziale für eine Innenentwicklung nutzen. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der interkommunalen Zusammenarbeit bestehen gute Voraussetzungen, auch für die Nutzung von Innenentwicklungspotenzialen ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen zu entwickeln. Das Konzept wird mit bis zu 75 Prozent vom Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern gefördert.

 

Nicht nur in den großen Verdichtungsräumen des Freistaates besteht inzwischen ein hoher Siedlungsdruck. Auch die Mitgliedsgemeinden im Achental, in gut erschlossener und attraktiver Lage, verzeichnen einen Anstieg ihrer Bodenpreise. Die Herausforderung besteht darin, auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum und passende Gewerbeflächen anbieten zu können. Auf der anderen Seite besteht das große Ziel, mit Grund und Boden sparsam umzugehen, so dass eine Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen und eine Nachverdichtung bereits bebauter Gebiete auch im Achental zu einer Aufgabe werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden hat der Gesamtvorstand des Ökomodell Achental in seiner letzten Sitzung im Rathaus in Bergen sich einstimmig für eine Umsetzung entschieden. Durch den interkommunalen Ansatz wird das Konzept bis zu 75 Prozent vom Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung im Achental (ILE) gefördert. Mit der Bürogemeinschaft Salm & Stegen und Micheller & Schalk aus München wurden erfahrene Büros beauftragt, den Prozess zu begleiten.

Bei der Herangehensweise sind die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Gemeinden zu berücksichtigen. Es gibt Mitgliedsgemeinden des Ökomodells, die sowohl bei der politischen und gesellschaftlichen Diskussion über den Nutzen von Innenentwicklungspotenzialen als auch bei der planerischen Bestandsaufnahme und Konzeptentwicklung weiter vorangeschritten sind als andere. Für eine spätere Akzeptanz im Hinblick auf gemeinsame Strategien und Maßnahmen wird es wichtig sein, die unterschiedlichen Wissensstände so gut wie möglich anzugleichen. Erst eine vergleichbare Ausgangsbasis für alle neun Gemeinden ermöglicht es, Konzepte und Strategien zu entwickeln, die von allen Mitgliedskommunen gleichermaßen getragen und verfolgt werden. Die Bestandsaufnahme soll pragmatisch erfolgen und nicht wiederholen, was in der ein oder anderen Gemeinde bereits vorhanden ist. Auf bestehende Untersuchungen, Analysen und Planungen soll aufgebaut werden.

Grundsätzlich geht es um eine belastbare Arbeitsgrundlage, die die wesentlichen funktionalen Aufgaben und Innenentwicklungspotenziale der neun Gemeinden einander gegenüberstellt. Bis zum Frühjahr 2020 wird eine Datengrundlage (Flächenkataster) für die Mitgliedsgemeinden des Ökomodell aufgebaut, welche eine Differenzierung und Priorisierung etwaiger Flächen und Gebäude u.a. nach Lage, Baurecht, Verfügbarkeit, Erschließung, Nutzung u.ä. ermöglicht. Diese Datengrundlage ist Ausgangspunkt für das Entwickeln von Strategien und Instrumenten zur Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen.

Die Strategien und Instrumente benötigen einen breiten politischen und gesellschaftlichen Rückhalt in den jeweiligen Mitgliedskommunen.  Im Rahmen einer Klausurtagung im Sommer/Herbst 2020, verbunden mit einer Exkursion in einen Gemeindeverbund, der bereits seit Jahren interkommunal Innenentwicklungspotenziale aktiviert, werden die Möglichkeiten und Grenzen einer abgestimmten Vorgehensweise und gemeinsamer Strategien und Instrumente ausgelotet.