Ökomodell - News / 2019-05-15T15:17:09+02:00 http://example.comnews-339.atom Die Almen im Ökomodell Achental und deren künftige Entwicklung - Studie in Auftrag gegeben Stephanie Hennes info@oekomodell.de 2019-05-08T13:13:27+02:00 2019-05-08T13:18:35+02:00 Vorstellung der Ergebnisse am Freitag den 10. Mai 2019 um 10:30 Uhr, großen Saal im Gasthof zum Ott in Staudach-Egerndach

Um die Almen im Achental zu unterstützen hat das Ökomodell Achental eine Studie in Auftrag gegeben. Zusammen mit der Universität für Bodenkultur in Wien, Abteilung für Raum, Landschaft und Infrastruktur, sollen die wichtigsten Themenschwerpunkte in der Almwirtschaft zusammen mit den Almbauern erfasst und aufgearbeitet werden.

 

Schleching - Dem Ökomodell Achental und seinen Mitgliedsgemeinden sind die Almen im Gebiet besonders wichtig. Almen stellen eine wichtige Grundlage für die naturnahe Bewirtschaftung der Landschaft, die kulturelle Tradition und die Erhaltung einer artenreichen Kulturlandschaft dar. Die Almen im Achental sind darüber hinaus häufig auch wichtige Ausflugsziele für Erholungssuchende, Einheimische und Touristen. Im Mittelpunkt stehen dabei Almen in den neun Mitgliedsgemeinden.

Eine Studie in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien soll die Datengrundlagen zusammenstellen, die für eine Unterstützung erforderlich sind und auch die Sorgen und Problemstellungen in der Region detailliert erfassen.

Vom Ökomodell Achental ausgewählte Almen werden dazu im Rahmen des Projektes besucht und ein ausführliches Gespräch mit den Betreibern der Alm geführt. Diese Befragungen finden vom 06.-08. Mai 2019 statt. Aus den Ergebnissen der Befragung leiten die Studierenden dann Empfehlungen ab.

Am Freitag den 10. Mai 2019 um 10:30 Uhr werden im großen Saal im Gasthof zum Ott in Staudach-Egerndach die Ergebnisse aller Befragungen präsentiert und Vorschläge für eine Unterstützung der Almen durch das Ökomodell Achental vorgetragen. Interessierte sind herzlich eingeladen an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen.

http://example.comnews-338.atom Blumenwiesen für das Achental - 2019-05-06T08:43:53+02:00 2019-05-06T08:58:37+02:00 BeeAware! – Alpengemeinden für den Bienenschutz

Artenreiche Blumenwiesen waren einmal typisch für das Achental. Um die noch vorhandenen artenreichen und mageren Wiesen wieder besser miteinander zu vernetzen, wurde im Achental bereits 2012 (Gemeinde Schleching) und 2013 (Markt Grassau) ein Konzept in Angriff genommen, das die ökologische Aufwertung öffentlicher Flächen mit einheimischen Wiesenblumen vorsieht. Oft sind die Abstände zwischen den blütenreichen Wiesen zu groß geworden. Da können kleinere Flächen als sogenannte Trittstein-Biotope Tieren und Pflanzen helfen, von einer Wiese zur nächsten zu gelangen. Stets geht es darum, Flächen so zu gestalten oder zu pflegen, dass die einheimische Artenvielfalt an Pflanzen wie an Tieren gestärkt wird. Der Flächendruck, dem die Landwirtschaft unterliegt, soll nicht zusätzlich erhöht werden, weshalb in erster Linie Verkehrsbegleitflächen, der Umgriff von Trafohäuschen oder Bushaltestellen und ähnliche Flächen in die nähere Auswahl kommen.

Blumenreiche Wiesen stellen aktuell das Landschaftselement dar, das am stärksten an Tier- und Pflanzenarten verliert. Während generell Gehölzstrukturen in der Landschaft zunehmen, gehen immer noch artenreiche Wiesen verloren oder werden artenärmer. Aus diesem Grund wird im Achental ein besonderer Schwerpunkt auf Wiesen gelegt.

 

Blumenwiese contra Blühfläche

Nicht jede Fläche mit bunten Blumen ist eine Blumenwiese. Im Handel sind vielfach Saatgutmischungen erhältlich, die einjährige Ackerkräuter wie Kornblume, Klatschmohn oder Kamille, aber auch typische Sommerblumen wie Ringelblume, Sonnenblume oder Schmuckkörbchen enthalten. Was noch im gleichen Jahr bunt blüht, verschwindet aber ebenso rasch wieder. Einheimische Blumenwiesen enthalten im Gegensatz zu den kurzlebigen Blühflächen ganz andere Arten wie Margerite, Flockenblume, Hornklee oder Glockenblume und sind damit auch bunt, aber dauerhaft und darüber hinaus an unsere Landschaft angepasst.

Blühflächen mit einjährigen Arten eignen sich als Übergangslösung für einen kurzen Zeitraum (1-2 Jahre), darüber hinaus sind sie nicht empfehlenswert: Sie müssen in kurzen Zeitabständen neu angelegt werden und verunkrauten nach wenigen Jahren so stark, dass sich die Blüten nicht mehr durchsetzen. Einheimische Blumenwiesen werden dagegen einmal angelegt und halten bei richtiger Pflege viele Jahrzehnte lang ohne jeden Zusatzaufwand. Blumenwiesen sollten nicht gedüngt und zweimal im Jahr gemäht werden. Weit verbreitet ist die Ansicht, Wiesen möglichst spät zu mähen, um den Pflanzen das Ausreifen der Samen zu ermöglichen. Eine zu späte Mahd führt allerdings in der Regel zu blütenärmeren Wiesen. Die Empfehlung lautet daher, Wiesen Ende Juni das erste Mal zu mähen, wie es bei der traditionellen Heumahd üblich war. Der zweite Schnitt kann dann im Herbst erfolgen.

Blumenwiesen eignen sich auch als bereicherndes Element für Privatgärten. Wie auf öffentlichen Flächen auch sollte nicht die Neuanlage mit Umgraben des Bodens und Neuansaat im Vordergrund stehen, sondern zunächst geprüft werden, ob ein bestehender Rasen nicht bereits artenreich ist. In vielen Fällen ist das so – durch das beständige Mähen sind Blumen dann bislang nicht in Erscheinung getreten. Erst, wenn klar ist, dass eine Fläche tatsächlich blütenarm ist, kommen Ansaat oder andere Techniken in Betracht.

 

Praxistage 2019

Im Achental wird Diplom-Biologe Stefan Kattari in Theorie und Praxis unterschiedliche Techniken zeigen, um zu vielfältigen Blumenwiesen zu kommen. Ziel ist es, möglichst vielen Personen das Wissen darüber zu vermitteln und zur Nachahmung anzuregen. Die Teilnehmer dürfen dabei gerne selbst Hand anlegen und die Techniken üben. Die Veranstaltungen sind mit dem Landschaftspflegeverband Traunstein, dem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege und der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Das Achental nimmt damit eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Maßnahmen zur Artenvielfalt im Landkreis Traunstein ein.

Mittwoch, 8. Mai, 10-12 Uhr in Schleching
Treffpunkt im Kurpark gegenüber der Kirche. Vorgestellt werden verschiedene Methoden und deren konkrete Anwendung, dazu gibt Kattari Tipps aus seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Blumenwiesen. Zur Anwendung kommen die Techniken „Artenanreicherung“ und „Neuansaat“. Zum Abschluss wird die Fläche am Schulparkplatz begutachtet, die vor mehreren Jahren angesät worden ist.

Freitag, 28. Juni, 19-21 Uhr in Grassau
Treffpunkt wird noch bekannt gegeben. Vorgestellt wird die Technik „Mähgutübertragung“, die richtig angewendet die ökologisch hochwertigsten Ergebnisse bringt.

Sommer 2019 in Schleching
Termin wird noch bekannt gegeben
Begutachtung der Maßnahmen im Kurpark: Wie entwickelt sich die Fläche? Kommen Kräuter auf, die man besser entfernt? Wie erkennt man die gewünschten Arten, vor allem aber die unerwünschten?

http://example.comnews-337.atom Almenführer für Kids Stephanie Hennes, Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2019-04-24T10:04:39+02:00 2019-04-24T10:11:58+02:00 Förderstiftung legt Naturerlebnis- und Freizeitführer neu auf

Der neue Naturerlebnis- und Freizeitführer bietet in seiner neusten Auflage eine Auswahl an familientauglichen Wanderungen im Achental an. Die Touren wurden von Kindern für Kinder entwickelt und lassen in den Ferien keine Langeweile aufkommen.

 

Schleching/ Achental – Die Neuauflage des Naturerlebnis und Freizeitführers im Achental wurde um einen Almführer für Kinder erweitert. Die Idee entstammt dem Projekt „Schülerpreis“ vom Ökomodell Achental aus dem Jahr 2015. Die damals 4. Klasse der Grundschule Marquartstein hat zum Thema Berge einen „Almführer für Kids“ entwickelt. Die Schüler haben die Almen selbst ausgewählt und zusammen mit ihren Eltern erwandert. Die Tourenbeschreibungen und die Tipps wurden von den Schülern selbst verfasst. In einer ersten kleinen Auflage wurde der Almführer für Kids bereits erfolgreich in Umlauf gebracht. Um die Arbeit der Schüler zu unterstützen, hat die Förderstiftung Ökomodell Achental die Rechte an dem Almenführer erworben.

Des Weiteren bietet die Kinderbroschüre eine Vielzahl an Freizeittipps in den Rubriken Wasser, Tiere, Wald & Natur, Sport & Freizeit, Kultur & Bildung sowie ein Regenprogramm. Das Eichhörnchen Felix führt durch das Heft, gibt Tipps und Vorschläge. Aufgepeppt wird die Broschüre mit Spielen, Rätzeln, Sudoku oder Bilder zum Ausmalen. Spannung bieten auch die lustigen Hörgeschichten über das Achental, die per QR-Code über das Smartphone abgerufen und jederzeit angehört werden können. Der Naturerlebnis- und Freizeitführer ist kostenlos in allen Achentaler Tourist Informationen erhältlich.

Gefördert wurde das Projekt über die Förderstiftung Ökomodell Achental, die sich für die Förderung von Natur- und Umweltschutz, die Unterstützung der Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler im Achental einsetzt. Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es seit 2009. Sie ist aus der 2001 gegründeten Förderstiftung „Initiativkreis Ökomodell Schleching“ hervorgegangen. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

http://example.comnews-336.atom Achentaler Bauernmarkt - 2019-03-29T11:52:50+01:00 2019-03-29T11:53:46+01:00 Saisoneröffnung am Palmsamstag, den 13. April 2019
http://example.comnews-335.atom Klimaschutzmanagement im Achental - 2019-02-20T14:08:37+01:00 2019-02-20T14:12:22+01:00 VG Marquartstein übernimmt die Stelle des Klimaschutzmanagers

von Ute Fembacher

Bereits seit 2015 gibt es für den Bereich der neun Gemeinden des Ökomodell Achental eine vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderte Stelle „Klimaschutzmanager“.

Der Klimaschutzmanager im Achental ist seit der Genehmigung durch die Förderstelle mit Hans Haslreiter aus Unterwössen besetzt. Die Stelle wurde für die erste Förderperiode von dreieinhalb Jahren von der Gemeinde Schleching verwaltet und läuft nun zu Ende März 2019 aus.

Um die vielen wichtigen Aufgaben und Initiativen fortführen und auch neue Bemühungen für den Schutz unseres Klimas erarbeiten zu können, wurde eine Verlängerung um weitere zwei Jahre beantragt. Aufgrund einer besseren Verteilung solcher gemeinsamen Aufgaben auf die Mitgliedsgemeinden des Ökomodells wird die VG Marquartstein im Falle einer weiteren Förderung durch den Bund die Stelle übernehmen. Zuvor hatten bereits die Gemeinden Reit im Winkl und Bergen die Stellen des Gästekontrolleurs und des Archivars übernommen.

Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen bereits die Dienste unseres Klimaschutzmanagers im Zuge einer kostenlosen Energieberatung in Anspruch genommen. Einige von Ihnen werden sich aber vermutlich nicht ganz vorstellen können, was ein Klimaschutzmanager macht. Deshalb haben wir unseren Klimaschutzmanager Hans Haslreiter in einem Interview gebeten, seine Arbeit ein wenig vorzustellen:

 

Herr Haslreiter, was macht eigentlich ein Klimaschutzmanager?

Die offizielle Stellenbeschreibung lautet ungefähr so: „Zu den Aufgaben des Klimaschutzmanagers gehört die Initiierung, Koordination und begleitende Beratung zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem gemeinsamen Energiekonzept der Ökomodell-Mitgliedsgemeinden.“ Das klingt sehr theoretisch. In der Praxis unterstütze ich überall da, wo eine Kommune, ein Betrieb oder ein Privathaushalt die Energieeffizienz steigern und zum Klimaschutz beitragen möchte.

Ein paar konkrete Beispiele: Wenn eine Kommune ihre Straßenlampen auf LED umstellt, begleite ich diesen Prozess. Wenn eine Kommune, wie aktuell die Gemeinde Marquartstein, eine Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz durchführt, nehme ich die Daten der Heizungen möglicher Teilnehmer auf und unterstütze den Wärmeverkauf.

Wenn ein Betrieb über die Anschaffung von Elektrofahrzeugen nachdenkt, berate ich ihn unabhängig. In den Ökomodell-Mitgliedsgemeinden haben wir in diesem Zusammenhang einen Flottentest für elektrische Kommunalfahrzeuge gemacht.

Andere Beispiele: In Grassau und Unterwössen haben wir Aktionen für rund 500 Schüler ab der 5. Klasse durchgeführt, um ihr Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Energie zu schärfen. Bei der Bergstation der Hochfellnbahn haben wir auf Photovoltaik umgestellt – zuvor wurde der Energieverbrauch über ein Notstromaggregat im Dauerbetrieb gedeckt, was nicht sehr energieeffizient war. Für das Blockheizkraftwerk aus dem Alten Bad in Unterwössen haben wir eine Möglichkeit zur Weiternutzung an anderer Stelle gefunden und damit unter anderem Entsorgungskosten gespart.

Und wie können Sie mir als Privatperson helfen?

In den letzten drei Jahren habe ich sehr viele Energie- und Förderberatungen für Privathaushalte gemacht. Diese Erstberatungen sind kostenlos. Gängige Fragen waren: „Welche Heizung ist für mein Haus die richtige?“ „Warum ist mein Stromverbrauch so hoch und was kann ich dagegen tun?“, „Kommt für mich eine PV-Anlage in Frage, ist sie wirtschaftlich?“ Und natürlich berate ich auch Privatpersonen zum Thema Elektromobilität.

Wie kann ich Sie erreichen?

Aktuell noch in der Ökomodell-Geschäftsstelle in Schleching unter der Telefonnummer 08649/986657. Ab 1. Juli dann in Grassau.

Und an dieser Stelle ist vielleicht noch wichtig: Ich sehe mich als Anlauf- und Unterstützungsstelle. Ich helfe gerne weiter, komme aber nicht ungefragt, um meine Konzepte aufzudrängen.

Wie wird man Klimaschutzmanager – welches „Handwerkszeug“ bringen Sie mit?

Ich bin Elektro-Meister für Gebäude und Energietechnik, Meister für das Installateurs- und Heizungsbauer-Handwerk und hatte früher in Unterwössen mein eigenes Unternehmen. Zusätzlich bin ich Gutachter für Photovoltaik (TÜV) und Energieberater (HWK). Privat interessiere ich mich schon seit Langem für die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien, ich fahre auch schon seit 2012 ein Elektroauto, bisher über 130.000 km.

 

So viel zu dem Interview mit Hans Haslreiter. Wir hoffen Sie können sich nun ein ungefähres Bild über seine Aufgaben machen. Wir hoffen Sie können dieses Angebot in Zukunft auch selbst zur Verminderung Ihres Energieverbrauches nutzen um damit auch einen kleinen Beitrag zum Schutz unseres Klimas auf der Erde beitragen zu können.

http://example.comnews-334.atom Biathlon-Shuttlebus nach Ruhpolding - 2019-01-16T11:31:59+01:00 2019-01-16T11:54:52+01:00 Änderungen zum Shuttlebus aus dem Achental

Wegen des Katastrophenfalls im Landkreis Traunstein war die Durchführung des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding unsicher. Glücklicherweise steht nun fest, dass die Wettkämpfe ab Donnerstag stattfinden können. Der für Mittwoch geplante Sprint der Herren wurde auf Donnerstag Vormittag verschoben.

Hier alle wichtigen Infos im Überblick:

Am Donnerstag sind nun zwei Wettkämpfe geplant:

  • Startzeit 1. Wettkampf (Sprint Männer) voraussichtlich (!) 10.45 oder 11.00 Uhr
  • Startzeit 2. Wettkampf (Sprint Frauen) wie geplant 14.30 Uhr

Die Karten für Mittwoch behalten Ihre Gültigkeit

  • Ticketinhaber von Streckentickets können ganz normal an die Strecke
  • Ticketinhaber von Tribünentickets können am Donnerstag beide Wettkämpfe auf der jeweiligen Tribüne anschauen
  • Sitzplatztickets für Mittwoch sind für den 1. Wettkampf gültig, Sitzplatzkarten für Donnerstag für den 2. Wettkampf, der jeweils andere Wettkampf kann an der Strecke oder im Stehplatzbereich des jeweiligen Blocks der Tribüne verfolgt werden

 

Dementsprechend wurde auch der Biathlon-Shuttlebus aus dem Achental verschoben. Der für Mittwoch geplante Bus fährt am Donnerstag in der Früh. Alle anderen Busse verkehren wie geplant.

Hier der aktuelle Fahrplan:

Biathlon Weltcup Ruhpolding 2019 - Achental Shuttle Bus
           
Tag Donnerstag
17.01.2019
Donnerstag
17.01.2019
Freitag
18.01.2019
Samstag
19.01.2019
Sonntag
20.01.2019
Veranstaltung Sprint
Männer
Sprint
Frauen
Staffel
Männer
Staffel
Frauen
Massenstart
M/F
Start ~11:00 14:30 14:30 14:30 12:15 M
14:40 F
           
Bernau Minigolfplatz 08:00 11:15 11:15 11:15 09:00
Farbinger Hof 08:05 11:20 11:20 11:20 09:05
Rottau TI 08:15 11:30 11:30 11:30 09:15
Grassau TI 08:25 11:40 11:40 11:40 09:25
Golfresort Achental 08:30 11:45 11:45 11:45 09:30
Staudach Bäcker 08:35 11:55 11:55 11:55 09:35
Marquartstein TI 08:40 12:00 12:00 12:00 09:40
Schleching TI 08:55 12:15 12:15 12:15 09:55
Ruhpolding Biathlonzentrum 09:40 13:00 13:00 13:00 10:40
           
Rückfahrt 17:15 17:15 17:15 17:15 17:30
http://example.comnews-333.atom Aktuelles aus dem Verein - 2019-01-10T08:26:32+01:00 2019-01-10T08:31:36+01:00 Bienenschutz im Achental, Kreuzkraut-Kartierung und Verlegung der Geschäftsstelle nach Grassau

In der letzten Gesamtvorstandssitzung des Ökomodell Achental verkündete Geschäftsführer Wolfgang Wimmer, dass sich die neun Mitgliedsgemeinden des Ökomodell Achental, als eine von 25 Pilotregionen im Alpenraum, am Bienenschutzprojekt BeeAware beteiligen. Jede teilnehmende Region bekommt ein Bienenschutzpaket zur Verfügung gestellt, das unterschiedliche Maßnahmen zur Sensibilisierungsarbeit sowie Umsetzungsmaterialien umfasst. Das Projekt wird dabei von BetreuerInnen und ExpertInnen aus der Region unterstützt. Neben der Bewusstseinsbildung für die Bedeutung der Bienen für Natur und Mensch, liegt der Fokus auf der Vermittlung der Projektinhalte und -ergebnisse, auch in Zusammenarbeit mit der regionalen Landwirtschaft. Die im Projekt entwickelten Maßnahmen und Methoden sollen verbreitet werden und so auch andere Gemeinden und Regionen für den Bienenschutz motivieren. Das Ökomodell Achental legt besonders Wert auf die Zusammenarbeit mit den regionalen Imkereiverbänden und den Landwirten um gemeinsam sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Ein weiteres Projekt in diesem Jahr ist die Kartierung der Kreuzkräuter im Achental. Ziel der Kartierung ist es festzustellen, welche Arten, in welchen Größenordnungen im Achental vorkommen. Da sich die Kreuzkräuter immer weiter verbreiten, organisierte das Ökomodell Achental bereits im letzten Jahr, auf Anregung von Landwirt Hans Maier aus Übersee, der auch Beirat im Gesamtvorstand des Ökomodells ist, fünf Informationsveranstaltungen für alle Betroffenen und Interessierten. Kreuzkräuter (auch Greiskräuter) zählen zu den Konfliktarten. Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind, da sich das Gift mit der Zeit in der Leber anreichert und dort zu irreversiblen Leberschäden führen. Die Kartierung ist wichtig, um ein Massenaufkommen zu verhindern und bei den kritischen Arten eine Etablierung zu unterbinden.

Als letzten Punkt auf der Tagesordnung stelle der 1. Vorstand Stefan Schneider die Verlegung der Geschäftsstelle des Ökomodell Achental von Schleching nach Grassau in Aussicht. Seit Gründung des Vereins befand sich die Geschäftsstelle in Schleching. Nach 20 Jahren bietet sich nun die Gelegenheit gegen Mitte des Jahres die Büroräume nach Grassau zu verlegen, was der Vorstand zustimmend billigt.

http://example.comnews-332.atom Nur was wir kennen, können wir schützen - 2018-12-20T15:46:00+01:00 2019-01-09T15:55:13+01:00 Besucherlenkung zum Schutz der seltenen Raufußhühner

Blauschwarzes Prachtgefieder, auffällige Stoßfedern (Spiel) und nackte, rote Hautstellen (Rosen) über den Augen – das äußere Erscheinungsbild des Birkhahns (auch Spielhahn) ist alles andere als unauffällig. Auch sein einzigartiger Balzruf aus Kullern und Fauchen sticht hervor. Gesehen oder gehört wird der Vogel jedoch kaum. Grund hierfür ist nicht allein die versteckte Lebensweise, sondern vor allem die Tatsache, dass das Birkwild vom Aussterben bedroht ist. Zum Schutz dieses besonderen Vogels findet am Geigelstein deshalb seit Jahren eine Besucherlenkung statt.

Das Birkhuhn gehört wie Auer-, Hasel- und Alpenschneehuhn zu den seltenen Raufußhühnern, die ihren Namen den befiederten Füßen verdanken. Die Bestände der Raufußhuhnarten sind rückläufig. Laut der Roten Liste gefährdeter Brutvögel Bayerns sind Auer- und Birkhuhn vom Aussterben bedroht, das Alpenschneehuhn gilt als stark gefährdet und das Haselhuhn als gefährdet.

Problematisch ist, dass der Lebensraum von Birkhühnern zunehmend eingeengt wird, beispielsweise durch die Auflassung von Almflächen (Verbuschung und Wiederbewaldung). Als eine der bedenklichsten Bedrohungen gilt jedoch die Störung durch menschliche Freizeitaktivitäten wie das Schneeschuh- und Skitourengehen. In den eingeengten Winterlebensräumen haben diese Störungen eine besonders schwerwiegende Wirkung: die Nahrung ist knapp und bei der Flucht wird enorm viel Energie verbraucht. Sinkt die Energiebilanz ins Negative, sind die Vögel geschwächt: sie verhungern oder werden leichte Beute für ihre natürlichen Feinde.

Im Chiemgau stellt das Naturschutz- und Natura 2000 Gebiet Geigelstein eines der letzten Refugien dar: Birkhuhn, Auerhuhn und Haselhuhn haben hier noch eine Heimat. Als Vogelarten des Anhangs I der Vogelschutzrichtlinie wird den Raufußhühnern ein besonderer Schutzstatus zuteil. Demnach sind ihre Lebensräume zu schützen und ihr Überleben sicherzustellen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden im Geigelsteingebiet Ruhezonen ausgewiesen, die von Anfang Dezember bis Ende Mai nicht betreten werden dürfen. Abseits der Winterruhezonen sind weiterhin zahlreiche Tourenmöglichkeiten für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer vorhanden.

Damit die seltenen Vögel am Geigelstein weiterhin eine Chance haben, steht die Besucherlenkung an erster Stelle. Bereits an den Parkplätzen werden die Tourengeher über die Schutzzonen aufgeklärt. Hinweistafeln und Flyer, die zusammen mit dem Deutschen Alpenverein entwickelt wurden, informieren über die freigegebenen Bereiche und über die Lebensweise der Raufußhühner. Die Einhaltung der Betretungsregelungen im Naturschutzgebiet wird von Naturschutzwächtern und Polizisten der Alpinen Einsatzgruppe in Zusammenarbeit mit der Gebietsbetreuung Achental kontrolliert.

„Die Fluchtdistanz der Vögel ist sehr groß: die Birkhühner ziehen sich zurück, ehe ein Tourengeher sie überhaupt zu Gesicht bekommt“, so Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz. „Es ist wichtig, dass die Freizeitsportler das Gebiet erleben dürfen, aber auch verstehen, warum bestimmte Bereiche nicht zugänglich sind. Die Bestände der Raufußhühner sind weiterhin rückläufig. Bitte nehmen Sie Rücksicht!“

http://example.comnews-331.atom Umweltbildner treffen sich zum Erfahrungsaustausch - 2018-11-27T16:30:50+01:00 2018-11-27T16:46:00+01:00 16. Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung

Zum Ende eines erfolgreichen und abwechslungsreichen Jahres kamen die Mitglieder der Chiemgauer Umweltbildung im LKZ Prien zu einem Netzwerktreffen zusammen, um das vergangene Jahr zu reflektieren und über zukünftige Ausrichtungen zu diskutieren. Im Vordergrund stand dabei der interne Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern.

Beim alljährlichen Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung gehört es bereits zur Tradition, dass sich ein Mitglied in Form eines Vortrages oder einer Führung vorstellt. Doch in diesem Jahr hat das 5-köpfige Kernteam einen anderen Kurs gewählt und stellte den internen Erfahrungsaustausch ganz in den Fokus der Veranstaltung. Dabei erhielt jedes Mitglied die Möglichkeit seine Arbeit in der Umweltbildung vorzustellen und die persönlichen Erfolge und Erfahrungen des vergangenen Jahres mit den Kollegen zu teilen.

Sylvia Posch und Ulla Fees berichteten von ihren Auslandsreisen nach England und Malta, die im Rahmen des Programmes ERASMUS+ der Chiemsee Naturführer (Verein der Natur und Landschaftsführer-/innen) ermöglicht wurden. Bestandteile der Sprachreisen waren beispielsweise die Vermittlung von Navigationsfähigkeiten mit Karte und Kompass, Risikoeinschätzungen, Gruppenmanagement und Umweltverträglichkeit.

Im Anschluss erzählte Martina Mitterer (LBV Naturpavillon Übersee) von der spannenden und lehrreichen Amphibien- und Reptilienfortbildung mit Gebietsbetreuer Dirk Alfermann. Diese fand auf dem renaturierten Gelände der Kiesgrube Brodaich statt. Für große Überraschung sorgten zwei Ringelnattern, die Unterschlupf unter der Abdeckung eines Holzstapels suchten. Zudem wurden Eidechsen, Kammmolche und Flussregenpfeifer entdeckt.

Des Weiteren blickte Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz auf das „Achenjahr 2018“ zurück. Ein besonderes Highlight war die ganztägige Exkursion nach Kirchdorf und Kössen in Tirol. Unter der Leitung von Martina Mitterer und Vertretern der Wasserwirtschaft (Baubezirksamt Kufstein) besichtigten Bürgermeister, Gemeinderäte und Interessierte die Renaturierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Großache.

Anschließend stellten sich unter anderem die Bäuerinnen von „Bauernland und Bauersleut“, Absolventen der „Wildnisschule Chiemgau“ sowie Vertreter der „Moorstation Nickelheim“ vor. Die Chiemsee Naturführer präsentierten zudem die Verfilmung des Naturraumes Chiemsee mit all seinen besonderen Führungsangeboten. Auf die Berichte der anwesenden Mitglieder folgte ein reger Austausch von Geschichten und Erfahrungsberichten. Auf Grundlage der anregenden Diskussionen konnten neue Ziele für 2019 definiert werden, die das Kernteam des Netzwerkes im Rahmen der nächsten Zusammenkunft sortieren und priorisieren wird.

Das 2009 gegründete Netzwerk bringt Umweltbildner aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein an einen Tisch. Gerade in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Mitglieder sehen die Gebietsbetreuer Dirk Alfermann (Chiemsee) und Kathrin Schwarz (Achental) eine große Stärke des Netzwerkes: „Bei uns ist ein fachübergreifender Austausch möglich – zu unseren Mitgliedern zählen engagierte Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Museen.“ Für alle ist es ein erklärtes Ziel, dass das Netzwerk in der Öffentlichkeit als Ansprechpartner für Fragen der Umweltbildung wahrgenommen wird.

http://example.comnews-330.atom Imkern in der Agrarwüste? - 2018-11-20T10:23:32+01:00 2018-11-20T10:33:30+01:00 Vortrag am Samstag, den 24. November 2018 um 20 Uhr im Wirtshaus d'Feldwies, Übersee

 

„Imkern in der Agrarwüste? Ist eine bienenfreundliche Landwirtschaft möglich?“

Über dieses Thema spricht der Präsident des Europäischen Bienenimkerverbandes, Walter Haefeker, am Samstag, den 24. November 2018, um 20 Uhr im Wirtshaus d´Feldwies in Übersee.

Veranstalter ist der Bienenzuchtverein Übersee. Der Eintritt ist frei.

http://example.comnews-329.atom Einladung zur Mitgliederversammlung des Ökomodell Achental e.V. - 2018-10-12T07:39:53+02:00 2018-10-12T07:43:36+02:00 am Mittwoch, den 24. Oktober 2018 ab 19.00 Uhr im Gasthof „zum Ott“ in Staudach-Egerndach

Tagesordnung:

Top  1 – Begrüßung
Top  2 – Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden

Top  3 – Bericht des Schatzmeisters und des Geschäftsführers
Top  4 – Bericht der Rechnungsprüfer
Top  5 – Entlastung des Gesamtvorstandes und der Geschäftsführung
Top  6 – Sonstiges/Aussprache

Im Anschluss referiert Herr Christian Letalik (CARMEN e.V.) zum Thema „Holzenergie in Bayern – ein Garant für Klimaschutz und Wertschöpfung im ländlichen Raum“.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Stefan Schneider
1. Vorsitzender

http://example.comnews-328.atom Integrierte Ländliche Entwicklung im Achental wird weitergeführt Stephanie Hennes tourismus@oekomodell.de 2018-10-02T09:57:39+02:00 2018-10-02T10:02:37+02:00 Umsetzungsbegleitung wurde um vier Jahre verlängert

Die Umsetzungsbegleitung für das Förderprojekt Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) wird um weitere vier Jahre verlängert. Maßnahmen für die neue Förderperiode wurden in einer Klausur vom Gesamtvorstand des Ökomodell Achental erarbeitet.

 

Schleching/ Achental. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit in den letzten sechs Jahren wurde die Umsetzungsbegleitung der ILE-Achental um weitere vier Jahre verlängert. Die Urkunde wurde am Treffen aller Oberbayerischen ILE Gemeinden in Schleching von Staatsministerin Michaela Kaniber überreicht. „Die ILE ist ein Instrument der ländlichen Entwicklung um dem Strukturwandel und den Herausforderungen im ländlichen Raum zu begegnen und wir freuen uns, dies auch in den nächsten vier Jahren im Achental weiterzuführen“, so Stephanie Hennes, die Umsetzungsbegleiterin für das Achental.

 

In einer Klausur im Juli in Laufen wurde das ILE-Konzept evaluiert, aktualisiert und fortgeschrieben. Mögliche Maßnahmen für die neue Förderperiode wurden vom Vorstand ausgewählt und priorisiert. Als wichtige Zukunftsprojekte wurden folgende Maßnahmen ausgewählt: Almen erlebbar machen, Ausbau erneuerbarer Energien, Elektromobilität, gemeinsames Ausgleichsflächenkonzept und Erstellung eines Ökokontos, Flächenmanagement und das Erstellen eines Flächenkatasters zur Ausbreitung von Kreuzkraut im Achental. Die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden zu verstärken war dem Gesamtvorstand des Ökomodells ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde dieses Thema samt Maßnahmenpaket als neues Handlungsfeld im ILEK definiert.

 

Der ILE-Prozess wurde bereits 2009 mit der gemeinsamen Erarbeitung eines Konzeptes für das Achental gestartet. Die Umsetzungsbegleitung startete dann im Jahr 2012. In den letzten sechs Jahren konnte eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt werden. Vierzehn Projekte wurden dabei über das Amt für ländliche Entwicklung gefördert. Hierzu zählen das Energiekonzept Achental, Tourismusleitbild, Maßnahmenbetrachtungen für den Ausbau der Fernwärme in Schleching, Marquartstein oder Bergen oder das Ausgleichsflächenkonzept.

http://example.comnews-327.atom 2. Netzwerktreffen ILE-Kommunen in Oberbayern fand im Achental statt Sybilla Wunderlich 2018-09-12T12:57:35+02:00 2018-09-12T13:07:59+02:00 Über den Zaun blicken und eine Plattform schaffen

Schleching – Das Amt für  Ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE) veranstaltete zusammen mit der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) Achental das zweite oberbayerische ILE-Netzwerktreffen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Vernetzung und interkommunaler Zusammenarbeit kam auch Staatsministerin Michaele Kaniber zu diesem Treffen. Rund 50 Akteure, größtenteils Bürgermeister aus den acht oberbayerischen ILE Gemeinden  und Angehörige des Amtes kamen im Haus des Gastes in Schleching zum Erfahrungsaustausch zusammen.

 

Behördenleiter Peter Selz forderte auf „über den Zaun zu blicken“, erhofft sich eine Verbesserung der ländlichen Entwicklung und will mit ILE dafür eine Plattform schaffen. Er setzte bei  diesem zweiten Treffen auf einen erneuten Anschub für die vielfältigen Projekte.

Der Bürgermeister aus Bergen Stefan Schneider (1. Vorsitzender Ökomodell Achental) und der Bürgermeister aus Schleching Josef Loferer begrüßten die zahlreich angereisten Gäste und freuten sich besonders über die Anwesenheit der Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber.

Diese entschloss sich spontan ihre vorbereitete Rede nicht zu halten und teilte mit, dass sie lieber den angekündigten Vorträgen zuhören wolle und daraus die Ideen mitnehmen. „Der ländliche Raum ist der Schlüssel jeglicher Entwicklung“ war ihre Meinung und „wir als Landesregierung müssen sehen, dass es in Bayern so bleibt“ und freute sich, dass hier gemeinsame Aktionen starten können. „Für mich ist wichtig, dass der Austausch in der Region gelebt wird“ sprach es und meinte abschließend mit Augenzwinkern „entscheidend ist nicht was eine Ministerin sagt, eher was sie mitbringt“ und das war die schriftliche  Zusage zur Verlängerung der ILE-Umsetzungsbegleitung für die nächsten vier Jahre im Achental unter der Trägerschaft des Ökomodell Achental.

Bei den folgenden sieben interessanten Vorträgen ging es thematisch zunächst um die „Vernetzung durch Zusammenarbeit“ sowie im zweiten Teil um die Innenentwicklung und Bauen im ländlichen Raum.

Alle acht Regionen (Achental, Auerbergland e.V., Limes Gemeinden, Kulturraum Ampertal e.V., Zwischen Lech und Wertach, Erdinger Holzlandgemeinden, Waginger See-Rupertiwinkel, Altöttinger Holzlandgemeinden) treiben die gleichen Probleme um, die nicht von heute auf morgen zu lösen sind. Es braucht jeweils ein ganzes Paket an Maßnahmen, die auf den Status quo und die Zukunft ausgerichtet sind, das wurde in den Vorträgen sehr deutlich.

Die Idee dieses Treffens war, prospektiv die Erfolgsmodelle und gemachten Erfahrungen von anderen Gemeinden zu nutzen, ganz ohne Wettbewerb, eher durch offene Gespräche und Vertrauen. Die Motivation zum Handeln ist der Erhalt unserer lebens- und liebenswerten oberbayerischen Landschaften, ein Raum in dem Menschen gut leben und arbeiten können, war der Konsens in den Pausen-Gesprächen.

 

Stefan Schneider und Stephanie Hennes (Projektleiterin ILE und Beiratsvorsitzende der Förderstiftung Ökomodell Achental) stellten das 1999 gegründete Ökomodell Achental vor.

Im Mittelpunkt des Modells stehen der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft, die Sicherung der kleinstrukturierten Landwirtschaft, die Förderung eines naturverträglichen Tourismus und Gewerbes sowie die Nutzung erneuerbarer Energieträger aus der Region und für die Region. Als Beispiel hierfür wurde der „Biomassehof Achental“ in Grassau angeführt, der als Erfolgsmodell bezeichnet werden kann, er findet bundesweit und international Beachtung.

Stephanie Hennes stellte die Frage: „Wie passen die Themen „Energie“ und „Tourismus“ zusammen?“ Lösungen sah sie bei Elektromobilität,  im Carsharing, Shuttle-Busse zum Biathlon und in Skigebiete, Schulbusse und –wieder ein Erfolgsmodell als Beispiel- bereits an 22 Stellen Ladesäulen für „landmobile“.

Die geplanten ILE Projekte für die nächsten vier Jahre betreffen den Erhalt und die Unterstützung der „Almen“ (Frischwasserversorgung, Abwasser, Schwenden, Besucherlenkung), die Bekämpfung des näher rückenden Kreuzkrautes (Schulungen, Entsorgung), die interkommunale Zusammenarbeit (zum Beispiel Förderung des Klimaschutzes durch Radverkehr) und das Flächenmanagement (Datenbank).

 

In seinem Resümee des Netzwerktreffens bestätigte Guido Romor (Baudirektor am Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern, ALE) den Mehrwert der interkommunalen Zusammenarbeit, besonders wenn alle mit Herzblut und Wertschätzung dabei sind.

Die ILE stellt die Planungsinstrumente zur Verfügung, aber besonders bei der Innenentwicklung der Orte müssen auch individuelle Lösungen gefunden werden. Die Identität eines Ortes kann auch mit neuer Architektursprache erhalten bleiben, wenn gekonnt alte und neue Bausubstanz verbunden werden, damit die Seele erhalten bleibt. Es braucht einen Paradigmenwandel „weg vom Flächenverbrauch – hin zur Innenverdichtung“ war seine Meinung. „ILE ist ein Prozess und ALE ein Amt auf das Sie sich verlassen können“ sprach Guido Romor.      wun

http://example.comnews-326.atom Wildes Wasser - 2018-09-10T07:11:48+02:00 2018-09-10T07:38:10+02:00 Sendebeitrag über eine Entdeckungstour an der Tiroler Ache

Die Tiroler Ache hat es in sich: viel Kies, eine große Artenvielfalt, das Leben - und den Tod. Doch nicht nur bei verheerenden Hochwassern sollte dieser Gebirgsfluss Aufmerksamkeit bekommen, fanden die Gemeinden im bayerischen Achental: Sie haben 2018 zum "Achenjahr" erklärt.

Im Zuge dessen war der Bayerische Rundfunk im Achental zu Gast, um über das "Wilde Wasser" zu berichten. Den Beitrag, der im Rahmen der Sendereihe "Zwischen Spessart und Karwendel" ausgestrahlt wurde, finden Sie unter folgendem Link in der BR Mediathek:

www.br.de/mediathek/video/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58 www.br.de/mediathek/video/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58

 

 

www.br.de/mediathek/video/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58 www.br.de/mediathek/video/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58 www.br.de/mediathek/video/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58 <div style="width:100%;padding-top:56.25%;position:relative;background:#000;"><iframe allowfullscreen style="position:absolute;left:0;right:0;bottom:0;top:0;border:0;height:100%;width:100%;" src="https://www.br.de/mediathek/embed/die-tiroler-ache-wildes-wasser-av:5b89bc124906a5001839dd58"></iframe></div>

http://example.comnews-325.atom Elektrische Kommunal-Fahrzeuge im Test - 2018-09-04T11:00:00+02:00 2018-09-07T11:04:24+02:00 Bauhof-Mitarbeiter treffen sich zum Erfahrungsaustausch

Auf Initiative von Klimaschutzmanager Hans Haslreiter (Ökomodell Achental) stellt die Firma Eder den Ökomodell-Gemeinden zwei elektrische, kommunale Nutzfahrzeuge für je eine Woche kostenlos zur Verfügung. Im Rahmen dieser Testwochen trafen sich die Leiter und Mitarbeiter der Bauhöfe mit Martin Haringer (Firma Eder), Hans Thullner (Gemeinde Unterwössen) und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter zu einem Erfahrungsaustausch.

Die Gemeinden Grassau, Marquartstein, Übersee, Bergen und Unterwössen haben die elektrischen Mehrzweck-Fahrzeuge Goupil G4 und G5 bereits getestet und konnten den Kollegen der Nachbargemeinden von ihren Erfahrungen berichten. Vor allem von der einfachen Bedienung und der hohen Zuladung der Fahrzeuge waren alle begeistert. Schnell entstand ein reger Austausch über die Reichweite, das Aufladen und die Einsatzmöglichkeiten, aber auch mögliche Vorbehalte für den Einsatz im Winter wurden diskutiert. Martin Haringer der Firma Eder konnte das ein oder andere Problem sofort lösen und über Erfahrungen aus anderen Gemeinden, bei denen die Fahrzeuge schon dauerhaft im Einsatz sind, berichten.

Abschließend informierte Hans Haslreiter alle Anwesenden über die Möglichkeiten einer Förderung der elektrischen Kommunal-Fahrzeuge und bedankte sich bei allen für die interessierte Teilnahme. Im Hinblick auf die positiven Rückmeldungen befürworten die Bauhofmitarbeiter die Anschaffung eines elektrischen Mehrzweck-Fahrzeuges – ganz zur Freude von Klimaschutzmanager Haslreiter, der den Ausbau der E-Mobilität im Achental vorantreibt.

In den nächsten Wochen werden die elektrischen Kommunal-Fahrzeuge in den Gemeinden Schleching, Reit im Winkel und Grabenstätt getestet. Die Bauhofmitarbeiter und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter sind schon gespannt und freuen sich auf die elektrische „Kostprobe“.

http://example.comnews-324.atom Wassersafari im Achental - 2018-08-14T10:55:00+02:00 2018-09-07T11:07:57+02:00 Ferien-Kinder gehen auf Entdeckungsreise im und am Wasser

Auch in diesem Jahr waren über 40 neugierige, kleine Forscher aus den Achental-Gemeinden mit Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz unterwegs in heimischen Gewässern. Mit Sieben, Keschern und Lupenbechern wurden zahlreiche Wassertiere gefangen, bestimmt und bestaunt – darunter auch kleine Frösche, Molche und Blutegel. Am Ende der Forschungsreise wurden alle Entdeckungen wieder vorsichtig und wohlbehalten zurück ins Wasser entlassen.

Achental – in den Ferien ist endlich Zeit für spannende Entdeckungsreisen. Dazu muss man nicht weit weg fahren, denn auch im Achental gibt es einiges zu erleben. Im Rahmen des Ferienprogrammes waren über 40 interessierte Kinder aus den Gemeinden Schleching, Unter- und Oberwössen, Marquartstein, Grassau und Rottau unterwegs auf „Wassersafari“, begleitet von Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz (Ökomodell Achental).

Ausgestattet mit Keschern, Sieben, Lupenbechern und viel Entdeckergeist gingen die Kinder auf die Suche nach kleinen Wassertieren, die zwischen den Steinen im Bachbett leben. In einer Wanne voll klarem Wasser wurden alle Lebewesen gesammelt, um diese näher betrachten und bestimmen zu können. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, denn die Tierchen sind meist nur wenige Millimeter ‚groß‘. Mit Hilfe eines Mikroskops gelang es den Kindern alle gefangenen Lebewesen zu benennen: vom Bachflohkrebs und der Eintagsfliegenlarve über Klauenkäfer- und Köcherfliegenlarve bis hin zur Wasserassel und noch vielen weiteren Tierchen.

Neben den kleinen Wassertieren gingen den Kindern auch ein paar ‚größere‘ Wasserbewohner ins Netz: so konnten ein paar Jungfische, Blutegel sowie Molche und deren Larven bestaunt werden. Ganz zur Freude der Kinder wurden außerdem einige Jungfrösche entdeckt, die sich teilweise noch in der Entwicklung von einer Kaulquappe zum Frosch befinden. Die kleinen Hüpfer sehen bereits aus wie Frösche, manche besitzen aber noch den Ruderschwanz, den sie als Kaulquappe zur Fortbewegung nutzen. Nachdem die Kinder alle Entdeckungen bestaunt und bestimmt hatten, wurden diese wieder vorsichtig und wohlbehalten zurück ins Wasser entlassen.

Die Wassertiere sind nicht nur schön anzuschauen: anhand der gefundenen Lebewesen kann die Gewässergüte bestimmt werden. Jede Art besitzt einen individuellen Saprobien-Index. Dieser wird mit der Anzahl der Tiere jeder gefundenen Art verrechnet, um am Ende die Güteklasse des beprobten Gewässers zu erhalten. Die Tiere im Bach geben somit Auskunft über den Zustand des jeweiligen Gewässers. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle in der Nahrungskette, beispielsweise für Fische oder Vögel wie die Wasseramsel.

http://example.comnews-321.atom Buch über die Ache erschienen - 2018-08-01T10:19:00+02:00 2018-09-07T11:04:33+02:00 Flussbegleitbuch zu den Ausstellungen im Achenjahr 2018

Seit dem Frühjahr steht die Ache im Mittelpunkt des Achenjahrs, jetzt ist ein Begleitbuch dazu erschienen: auf 144 Seiten werden historische Aufnahmen und die Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, besondere Lebensräume entlang des Flusses mit ihren Tieren und Pflanzen vorgestellt, die Herkunft der Achenkiesel erzählt und ein Blick in den Mikrokosmos im Wasser geworfen. Das Buch ist in den Tourist-Informationen des Achentals und im Museum Salz & Moor erhältlich und kostet 7 Euro.

2018 dreht sich im Museum Salz & Moor, im Ökomodell Achental, im Heimat- und Geschichtsverein und im Naturpavillon Übersee alles um die Ache. Seit Mai sind die beiden Ausstellungen „Lebensraum Gebirgsfluss“ im Museum Klaushäusl und „Leben im Wassertropfen“ im Naturpavillon Übersee zu sehen. Mitte Juli ist eine weitere Ausstellung von Ökomodell und Heimat- und Geschichtsverein über den historischen Wandel dazugekommen.

Ganz aktuell ist nun ein Flussbegleitbuch erschienen. Die Ausstellungen der vier Partner bilden darin ein Gerüst, mit dessen Hilfe sich der Fluss ganz trefflich entdecken lässt: zahllose historische Fotografien illustrieren eindrucksvoll den Zustand des Flusses zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Gerade der Vergleich des Entenlochs in der gleichnamigen Klamm vor der Sprengung 1906 und heute könnte eindrücklicher nicht sein. Auch zur „Achenkorrektion“, bei der der Flusslauf begradigt und eingedeicht wurde, gibt es zahlreiche historische Aufnahmen.

Anhand von alten Landkarten lässt sich der Blick sogar noch weiter zurück lenken – in eine Zeit, als die Ache noch durch Übersee und Feldwies floss. Erst mit einem Hochwasser 1664 verlagerte sie endgültig ihr Bett aus dem Siedlungsgebiet heraus.

Am heutigen Flusslauf gibt es zahlreiche Lebensräume mit besonderen Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Mehrere Kapitel widmen sich den Quellen, Kiesbänken, Schluchten, Auwäldern oder der Achenmündung. Darüber hinaus werden erstmals die Achenkiesel mit ihrer geologischen Herkunft vorgestellt. Ein Blick in den Mikrokosmos der kleinsten Wasserlebewesen rundet die Entdeckungsreise ab.

Das Buch mit 144 Seiten Umfang und mehreren hundert Bildern liegt in den Achentaler Tourist Informationen und im Museum Salz & Moor zum Preis von 7 Euro auf. Autoren sind Kathrin Schwarz (Ökomodell Achental), Dr. Hans Jürgen Grabmüller (Heimat- und Geschichtsverein), Stefan Kattari & Annette Grimm (Museum Salz & Moor), Dr. Robert Darga (Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf) und Martina Mitterer (Naturpavillon Übersee).

http://example.comnews-323.atom ‚Richtige‘ Grünlandbewirtschaftung? - 2018-07-23T10:51:00+02:00 2018-09-07T11:08:30+02:00 Ökomodell Achental organisierte fünf Informationsveranstaltungen zum angepassten Umgang mit Kreuzkräutern

Eine gute Bewirtschaftungspraxis ist die optimale Basis für einen richtigen Umgang mit Kreuzkraut. Doch auf welchen Flächen kann mit welcher Methode gegen die problematischen Arten vorgegangen werden – und in welchem Umfang? Da sich die Kreuzkräuter immer weiter verbreiten, organisierte das Ökomodell Achental, auf Anregung von Landwirt Hans Maier aus Übersee, der auch Beirat im Gesamtvorstand des Ökomodells ist, fünf Informationsveranstaltungen für alle Betroffenen und Interessierten. Als Referent konnte mit Hans Staltmayr vom Landeskuratorium für Pflanzenbau (LKP) ein absoluter Fachmann gewonnen werden, der seine große Expertise an die zahlreichen Besucher weitergeben konnte.

Kreuzkräuter (auch Greiskräuter) zählen zu den Konfliktarten. Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind, da sich das Gift mit der Zeit in der Leber anreichert und dort zu irreversiblen Leberschäden führt. Der Referent führte aus, dass auf Grund von Bitterstoffen die Pflanzen vom Weidevieh nicht gefressen werden. Nur durch die Futterkonservierung in Heu oder Silage gehen diese Bitterstoffe allerdings verloren, während die Giftstoffe erhalten bleiben. Dadurch besteht eine erhöhte Vergiftungsgefahr, vor allem bei Pferden und Rindern.

Um Massenaufkommen zu verhindern und bei den kritischen Arten eine Etablierung zu unterbinden, sollten auf landwirtschaftlichen Produktionsflächen, aber auch sonstigen Haus- und Grünflächen, bereits erstmals auftretende Individuen entfernt werden, so Staltmayr. Dies kann beispielsweise manuell durch Ausstechen erfolgen. Dazu müssen die Kreuzkräuter erkannt und von anderen Pflanzen unterschieden werden. Die Pflanzenrückstände können über die gemeindlichen Wertstoffhöfe entsorgt werden.

Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Ökomodell Achental, betonte die Wichtigkeit des Themas und verweis auf die zunehmende Ausbreitung im Achental. Er kündigte weitere Aktivitäten an.

http://example.comnews-322.atom Schüler und Lehrer von Ausstellung begeistert - 2018-07-16T10:44:00+02:00 2018-09-07T11:04:35+02:00 Klimaschutzmanager Hans Haslreiter präsentiert Leihausstellung des LfU

Über 500 Schüler der Grund- und Mittelschulen Grassau und Unterwössen besuchten die Ausstellung „Energiewende“ des Landesamtes für Umwelt. Initiiert und organisiert von Klimaschutzmanager Hans Haslreiter (Ökomodell Achental) war die Leihausstellung jeweils eine Woche in den beiden Schulen zu Gast. Durch Infotafeln, Ansichtsexemplare und interaktive Bestandteile vermittelt die Ausstellung wie jeder Einzelne durch Verhaltensänderungen und effiziente Techniken sowie den Ausbau erneuerbarer Energien einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten kann.

Nur Energie, die nicht gebraucht wird, ist wirklich umweltfreundlich. Doch wie kann jeder Einzelne seinen Energiebedarf senken? Mit Hilfe der Ausstellung „Energiewende“ des LfU erarbeiten die Schüler gemeinsam mit Klimaschutzmanager Hans Halsreiter Antworten auf diese Frage. Neben einfachen Energiespartipps wie „Licht ausschalten, wenn man es nicht braucht“, „Stand-by-Modus deaktivieren“ und „richtig Lüften“ tragen die Schüler auch Maßnahmen zur Verbesserung des Energiesparpotenzials von Häusern zusammen, wie beispielsweise „Fassadendämmung“ und „Dreischeibenverglasung“.

Durch die interaktiven Bestandteile der Ausstellung gibt es für die Schüler vieles zu entdecken. Besonders interessant sind das CO2-Ampel – ein Messgerät, das die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Raum misst – sowie ein Gefrierschrankmodell, das mit drei verschiedenen Verglasungen die Fenstereffizienz im Winter verdeutlicht.

Anhand von Ansichtsexemplaren erklärt Klimaschutzmanager Hans Haslreiter unter anderem die Unterschiede zwischen einer Heizungs- und einer Hocheffizienzpumpe. Zuhause lasse sich ganz einfach überprüfen, welche Pumpe eingebaut sei, so Haslreiter. Einige Schüler wollen das gleich nach der Schule im eigenen Keller überprüfen, schließlich könne man dadurch sehr viel Geld sparen. Darüber hinaus gibt der Klimaschutzmanager Tipps zur Überprüfung, ob Fenster eine 2-fach-Verglasung oder eine 3-fach-Wärmedämmverglasung aufweisen.

Die Personalstelle des Klimaschutzmanagers wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

http://example.comnews-320.atom Die Großache zwischen Kirchdorf und Kössen - 2018-06-28T08:17:00+02:00 2018-07-11T08:37:40+02:00 Ganztägige Exkursion im Rahmen des Achenjahres 2018

Einen ganzen Tag lang erkundeten Bürgermeister, Gemeinderäte und Interessierte die Großachen bei Kirchdorf und Kössen in Tirol. Unter der Leitung von Martina Mitterer (LBV Naturpavillon Übersee) und Vertretern der Wasserwirtschaft (Baubezirksamt Kufstein) wurden Renaturierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen besichtigt.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 30 interessierte BürgerInnen aus dem Achental, darunter Bürgermeister und Gemeinderäte sowie Mitglieder der Chiemgauer Umweltbildung. Gemeinsam ging es mit dem Bus nach Kirchdorf in Tirol zur ersten Station der ganztägigen Exkursion entlang der Großache. Dort wurde die Gruppe von Vertretern der Wasserwirtschaft des Baubezirksamtes Kufstein in Empfang genommen.

Am Vormittag stand ein etwa drei Kilometer langer Fußmarsch entlang der Renaturierungsstrecke zwischen Kirchdorf und Erpfendorf auf der Tagesordnung. Auf diesem Abschnitt wurde von 1996 bis 2001 ein großzügiger und zeitgemäßer Umbau der Großache durch naturnahen Wasserbau umgesetzt. Die vorgenommenen Gerinneaufweitungen dienen dabei nicht nur der Hochwassersicherheit, sondern bringen auch eine wesentliche Verbesserung der Gewässerökologie mit sich. Während im Zuge der Umbaumaßnahmen lediglich vereinzelte Initialpflanzungen gewässerspezifischer Pflanzenarten vorgenommen wurden, könne heute bereits eine fortgeschrittene Sukzession festgestellt werden, so Hofrat Martin Rottler, Amtssachverständiger der Wasserwirtschaft vom Baubezirksamt Kufstein.

Am Nachmittag fuhr für die Gruppe mit dem Bus weiter nach Kössen. Dort wurden die 2017 abgeschlossenen Hochwasserschutzmaßnahmen begutachtet. Nach der Besichtigung des Retentionsraumes an der Kohlbachmündung mit einem Fassungsvermögen von 128.000 m³ folgte ein weiterer Fußmarsch entlang der vorgenommenen Flussaufweitungen in Kössen. Anhand der zuvor besichtigten Maßnahmen in Kirchdorf konnten sich die Teilnehmer ein gutes Bild davon machen, wie sich die Hochwasserschutzmaßnahmen der Gemeinde Kössen in Zukunft entwickeln werden. Zum Abschluss der Exkursion wurden die Hochwasserschutzpumpwerke besichtigt.

Die diesjährige Exkursion wurde gemeinsam vom LBV Naturpavillon und vom Ökomodell Achental e.V. im Rahmen des Achenjahres 2018 organisiert. Bereits vor 11 Jahren fand eine ähnliche Exkursion zum „Jahr der Tiroler Ache“ statt. Damals waren die Bürgermeister der Achentalgemeinden mit dem Rad entlang der Großache unterwegs, um sich vor Ort ein Bild der zu diesem Zeitpunkt noch recht jungen Maßnahmen in Kirchdorf zu machen.

http://example.comnews-318.atom Grassau und das Ökomodell Achental setzen an zum Energie-3-Sprung: - 2018-06-15T11:26:00+02:00 2018-06-19T08:47:44+02:00 Eröffnung der Ausstellung „Energiewende“ 27.06.2018 um 10:00 im kleinen Heftersaal in Grassau

Nur Energie, die nicht gebraucht wird, ist wirklich umweltfreundlich. Wie jeder Einzelne durch Verhaltensänderungen und effiziente Techniken sowie den Ausbau erneuerbarer Energien einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten kann, zeigt die Ausstellung „Energiewende“ des Landesamtes für Umwelt ab Mittwoch, den 27.06.2018 im kleinen Heftersaal in Grassau.

Rudi Jantke, 1. Bürgermeister der Gemeinde Grassau, Schulleiter Johannes Zeitel (Grund- und Mittelschule Grassau) und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter laden zur Eröffnung der Ausstellung „Energiewende“ am Mittwoch, den 27.06.2018 um 10:00 Uhr im kleinen Heftersaal in Grassau ein.

Nach einer kurzen Begrüßung werden die Inhalte der Ausstellung durch Klimaschutzmanager Hans Haslreiter bei einem gemeinsamen Rundgang vorgestellt.

Die Ausstellung gibt zahlreiche Tipps, was jeder Einzelne tun kann, um Energie zu sparen und dabei das Klima und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen. Kernthema der modular aufgebauten Ausstellung ist der „Energie-3-Sprung“. Die drei Themenfelder „Energiebedarf senken“, „Energieeffizienz steigern“ und „erneuerbare Energien ausbauen“ werden für Jung und Alt an vielen Beispielen veranschaulicht. So erfahren die Besucher Wissenswertes über energieoptimierte Lösungen zu Bauen und Wohnen, etwa über LED-Lampen, Heizungsumwälzpumpen oder Fensterverglasungen. Ein Computerterminal mit dem Energie-Atlas Bayern bietet Informationen zur Energiewende vor Ort.

Betreut wird die Ausstellung vom Klimaschutzmanager Hans Haslreiter. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Geführte Ausstellungsbesuche für Schulklassen und Gruppen werden am 27.06., 28.06., 02.07. und 03.07.2018 vormittags angeboten. Anmeldung unter Tel. 08649/986657 in der Geschäftsstelle des Ökomodells.

Am 10. und 11.07.2018 vormittags sowie auf dem Schulfest am 12.07.2018 ab 16:00 Uhr ist die Ausstellung „Energiewende“ in der Unterwössner Grund- und Mittelschule zu erleben. Anmeldung unter Tel. 08649/986657 in der Geschäftsstelle des Ökomodells.

http://example.comnews-319.atom Unsere Bäuerinnen backen wieder! - 2018-06-15T09:06:38+02:00 2018-06-15T09:19:44+02:00 Achentaler Bauernmarkt

Ab sofort servieren die Achentaler Bäuerinnen wieder Kaffee und eine Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten.

Der Achentaler Bauernmarkt findet immer samstags von 8.30 bis 12 Uhr im Ortszentrum von Grassau im Heftergewölbe statt - neben dem Gasthof zur Post gegenüber der Tourist-Information.

Für den Stand der Achentaler Bäuerinnen suchen wir Unterstützung für die Zulieferung von Kuchen und Backwaren. Interessierte können sich in der Geschäftsstelle des Ökomodells melden (Tel. 08649/986655, Mail info(at)oekomodell.de).

http://example.comnews-317.atom Informationsveranstaltungen zum Thema Kreuzkraut - 2018-06-06T13:53:50+02:00 2018-06-06T14:03:38+02:00 Veranstaltungshinweis

Das Ökomodell Achental organisiert mehrere Informationsveranstaltungen für einen angepassten Umgang mit Kreuzkräutern.
Als Referent konnte Hans Staltmayr vom Landeskuratorium für Pflanzenbau (LKP) gewonnen werden.

Hiermit laden wir alle Betroffenen und Interessierten ganz herzlich dazu ein.

 

Termine

14.06.2018         Maschinenhalle von Hans & Christian Maier, Konradweg 3, 83236 Übersee

18.06.2018         Gasthof Grabenstätter Hof, Marktplatz 5, 83355 Grabenstätt

26.06.2018         Landgasthof zur Post, Kirchplatz 7, 83259 Schleching

04.07.2018         Gasthof zum Ott, Egerndach 4, 83224 Staudach-Egerndach

12.07.2018         Weßner Hof, Pettendorf 11, 83250 Marquartstein

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr.

http://example.comnews-316.atom „Richtige” Grünlandbewirtschaftung? - 2018-05-16T08:19:54+02:00 2018-06-06T13:53:18+02:00 Informationsveranstaltungen für einen angepassten Umgang mit Kreuzkräutern

Eine gute Bewirtschaftungspraxis ist die optimale Basis für einen richtigen Umgang mit Kreuzkraut. Doch auf welchen Flächen kann mit welcher Methode gegen die problematischen Arten vorgegangen werden – und in welchem Umfang? Da sich die Kreuzkräuter immer weiter verbreiten, organisiert das Ökomodell Achental mehrere Informationsveranstaltungen für alle Betroffenen und Interessierten. Als Referent konnte mit Hans Staltmayr vom Landeskuratorium für Pflanzenbau (LKP) ein absoluter Fachmann gewonnen werden, der bereits die Flurbegehung 2017 in Übersee durchgeführt hat.

Kreuzkräuter (auch Greiskräuter) zählen zu den Konfliktarten. Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind, da sich das Gift mit der Zeit in der Leber anreichert und dort zu irreversiblen Leberschäden führt. Auf Grund von Bitterstoffen werden die Pflanzen vom Weidevieh nicht gefressen. Bei der Futterkonservierung in Heu oder Silagen gehen diese Bitterstoffe allerdings verloren, während die Giftstoffe erhalten bleiben. Dadurch besteht eine erhöhte Vergiftungsgefahr, vor allem bei Pferden und Rindern.

Um Massenaufkommen zu verhindern und bei den kritischen Arten eine Etablierung zu unterbinden, sollten auf landwirtschaftlichen Produktionsflächen, aber auch sonstigen Haus- und Grünflächen, bereits erstmals auftretende Individuen entfernt werden. Dies kann beispielsweise manuell durch Ausstechen erfolgen. Dazu müssen die Kreuzkräuter erkannt und von anderen Pflanzen unterschieden werden. Folglich ist der Besuch einer Informationsveranstaltung nicht nur für Landwirte von Bedeutung.

 

Termine

14.06.2018         Maschinenhalle von Hans & Christian Maier, Konradweg 3, 83236 Übersee

18.06.2018         Gasthof Grabenstätter Hof, Marktplatz 5, 83355 Grabenstätt

26.06.2018         Landgasthof zur Post, Kirchplatz 7, 83259 Schleching

04.07.2018         Gasthof zum Ott, Egerndach 4, 83224 Staudach-Egerndach

12.07.2018         Weßner Hof, Pettendorf 11, 83250 Marquartstein

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr.

http://example.comnews-315.atom Projektskizze „Klimaschutz durch Radverkehr“ bewilligt Stephanie Hennes info@oekomodell.de 2018-05-07T15:05:19+02:00 2018-05-07T15:06:46+02:00 Die Projektskizze für das Förderprojekt „Klimaschutz durch Radverkehr“ wurde vom Vorstand genehmigt und wird nun beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eingereicht. Marquartstein/ In der jüngsten Vorstandssitzung beschlossen die Vorstände des Ökomodell Achental die Teilnahme am Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr. Die Projektskizze mit verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs wird nun beim Projektträger eingereicht. Erst nach Bewilligung der Projektskizze kann ein formaler Förderantrag gestellt werden. Außerdem beschloss der Gesamtvorstand ein thematisch ähnliches Projekt zum Thema Radinfrastruktur vom Chiemgau Tourismus Verband als Partner zu unterstützen. Weiter in der Agenda wurde über das weitere Vorgehen des Ausgleichsflächenkonzeptes beraten, welches über die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE-Achental) vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert wurde. Die Vorstände beschlossen die Fortführung bzw. Umsetzung der Maßnahmen weiter zu verfolgen. Als Gast in der Sitzung stellte Sabine Pröls von der LBV Kreisgeschäftsstelle in Traunstein das Interreg Projekt „Besucherlenkung und Monitoring für die Gebirgsflüsse im Programmgebiet Bayern – Österreich“ (2018-2020) vor. Im Rahmen der Vorstellung legte Pröls den Fokus auf die geplanten Maßnahmen an der Tiroler Ache, die Teil des Projektes ist (ab der Landesgrenze, ohne Delta). 2015 fand eine umfassende Kartierung entlang der Ache durch den LBV statt, die nun als Grundlage dient. Ergänzend werden im Laufe des Projektes Kiesbankbrüter und Heuschrecken erfasst. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen soll im Anschluss ein Besucherlenkungskonzept erarbeitet werden. Ziel ist eine situationsabhängige Besucherlenkung, die nicht an einen festen Zeitraum gebunden ist. Am Ende der Sitzung erinnerte Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz noch an das „Achenjahr 2018“. Zusammen mit den Projektpartnern Naturpavillon Übersee, Museum Salz&Moor in Grassau und dem Achentaler Heimat- und Geschichtsverein wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen sowie Ausstellungen und Exkursionen rund um die Tiroler Ache organisiert. Die genauen Termine können online auf den Seiten der Projektpartner oder als Heft in den Achentaler Tourist Informationen entnommen werden.
http://example.comnews-314.atom Gebietsbetreuung Achental bis 2021 gesichert - 2018-04-17T10:18:11+02:00 2018-04-17T10:28:17+02:00 Kathrin Schwarz steht weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung

Die Gebietsbetreuung im Achental besteht bereits seit 2003. Nachdem die Förderung um drei Jahre verlängert wurde, läuft das Projekt nun sicher bis März 2021 weiter. Somit steht Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz weiterhin allen Bürgern und Gemeinden als Ansprechpartnerin für Fragen des Naturschutzes zur Verfügung. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Öffentlichkeitsarbeit, Besucherlenkung, Umweltbildung und das Monitoring seltener Tier- und Pflanzenarten.

Die Gebietsbetreuung hat im Achental eine lange Tradition. Seit nunmehr 15 Jahren ist das Ökomodell Achental Träger der Gebietsbetreuung. Nach Claudia Irlacher und Stefan Kattari hat Kathrin Schwarz die Stelle vor zwei Jahren übernommen. Die studierte Geografin aus Schleching freut sich über die Fortführung des Projektes. „Wir Gebietsbetreuer kümmern uns um die schönsten Regionen Bayerns und sind damit wichtige Ansprechpartner vor Ort. Es ist sehr erfreulich, dass unsere Arbeit, in die wir viel Herzblut stecken, mit einer Verlängerung des Projektes gewürdigt wird“.

Unter dem Motto „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort.“ vermitteln 43 Gebietsbetreuer die Einzigartigkeit von Natur und Landschaft in Bayern. Sie setzen sich für den Erhalt und den Schutz vieler, teils seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Bedeutung des Projektes wurde im letzten Jahr durch die Auszeichnung zum UN-Dekade Projekt „Biologische Vielfalt“ hervorgehoben.

Beobachten – Vermitteln – Informieren

Gebietsbetreuer begehen regelmäßig ihre Gebiete, führen Beobachtungen durch und erheben dabei Daten über geschützte Tier- und Pflanzenarten. Sie vermitteln die Ziele von Natura 2000 und sind oft Vermittler zwischen den behördlichen Stellen und Eigentümern. Bei Führungen in sensiblen Gebieten können sie Gäste und Einheimische über die besonderen Belange der Natur vor Ort informieren. Durch Erläuterung der Zusammenhänge wird Verständnis für Schutzmaßnahmen geweckt und die Akzeptanz für Einschränkungen steigt.

Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Gebiete ergeben sich unterschiedliche Gewichtungen. Zu den Kernaufgaben der Gebietsbetreuung Achental zählen vor allem die Besucherlenkungsmaßnahmen in sensiblen Naturschutzgebieten. So steht im Winter die Aufklärung der Skitourengeher am Geigelstein im Mittelpunkt und im Frühjahr der Schutz der Wiesenbrütergebiete in Übersee, Grabenstätt, Bergen und Staudach-Egerndach. Darüber hinaus koordinieren die Gebietsbetreuungen Achental und Chiemsee gemeinsam das Netzwerk „Chiemgauer Umweltbildung“ – ein Zusammenschluss aus über 50 Verbänden, Vereinen, kommunalen und regionalen Einrichtungen sowie freiberuflich tätigen Einzelmitgliedern, die Umweltbildung für Kinder und Erwachsene anbieten.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt über die Förderung durch den Bayerischen Naturschutzfonds, einer gemeinnützigen, im bayerischen Naturschutzgesetz verankerten Stiftung. Die Gebietsbetreuung Achental wird außerdem finanziell durch den Bezirk Oberbayern und den Landkreis Traunstein unterstützt. Träger der Personalstelle im Achental ist das Ökomodell Achental.

http://example.comnews-313.atom Vier Partner, ein Fluss - 2018-04-03T10:21:56+02:00 2018-04-03T10:29:07+02:00 2018 dreht sich alles um die Tiroler Ache

Die Ache ist der wichtigste Zufluss des Chiemsees, des bayerischen Meers, und sie prägt ihr Tal wie jeder Alpenfluss. Mit dem Museum Salz & Moor in Grassau, dem Naturpavillon Übersee, dem Heimat- und Geschichtsverein und dem Ökomodell Achental stellen vier Partner „ihren“ Gebirgsfluss in den Mittelpunkt des Interesses. Für 2018 sind mehrere Ausstellungen, zahlreiche Führungen und Veranstaltungen sowie Kunstprojekte geplant.

Wenn die Tiroler Ache in den Chiemsee mündet, hat ihr Wasser bereits eine erhebliche Strecke zurückgelegt. Unzählige kleinere und größere Quellen speisen ihren Lauf, der 79 Flusskilometer südlich des Bayerischen Meers in fast 1300 Metern Höhe am Pass Thurn entspringt, an der Grenze zwischen Salzburg und Tirol. Die Ache fließt prominent durch Kitzbühel, lässt das Kaisergebirge sprichwörtlich links liegen, wechselt insgesamt fünf Mal ihren Vornamen und hat schließlich eine ansehnliche Größe erreicht, wenn sie in Bayern ankommt.

Für ein besonderes Themenjahr haben sich nun vier Partner zusammengetan. Ihr Ziel: bekannte und unbekannte Aspekte „ihres“ Gebirgsflusses zusammenzutragen. Im Museum Salz & Moor in Grassau widmet sich eine Sonderausstellung vom 1. Mai bis 14. Oktober den Lebensbereichen entlang der Ache mitsamt ihren tierischen und pflanzlichen Bewohnern. Das beginnt bei den Quellen, führt über Bergbäche und Kiesbänke bis zur beeindruckenden Schlucht der Entenlochklamm und endet, umgeben von den letzten urwaldartigen Auwaldresten, im einzigartigen Binnendelta im Chiemsee.

Der Naturpavillon in Übersee richtet sein Augenmerk in seiner Jahresausstellung vom 5. Mai bis 13. Oktober dagegen auf den Mikrokosmos, auf das „Leben im Wassertropfen“. Zahlreiche Experimentierstationen richten sich besonders an Familien und Schulklassen. Darüber hinaus bietet der Naturpavillon gezielt Führungen und Vorträge zur und an der Ache an.

Der Heimat- und Geschichtsverein wiederum steuert historische Aspekte bei, die der breiten Bevölkerung weniger geläufig sein dürften. So bildete die Ache im Hochmittelalter beispielsweise die Grenze des Erzbistums Salzburg. Die Kirche von Almau bei Übersee wird im Besitz der Erzbischöfe erwähnt, obwohl offensichtlich nicht auf der Salzburger Seite der Ache gelegen. Warum? Die Ache verlief seinerzeit noch westlich von Almau, erst später hat sie ihr Bett nach Osten verlegt.

Das Ökomodell Achental schließlich zeigt in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein vom 13. Juli bis 15. September im Galerieraum der Tourist-Info Grassau eine Ausstellung mit zahlreichen historischen Aufnahmen über die Veränderungen der vergangenen 110 Jahre entlang des Flusslaufs. Nach und nach wurde die Ache eingedeicht, was die verheerenden Hochwässer sprichwörtlich einzudämmen half, vielerorts aber auch die einstigen Auwälder von der natürlichen Dynamik abschnitt und zu einem schnelleren Transport von Sediment in den Chiemsee führte. Wurde die Ache bis nach dem 2. Weltkrieg noch für die Holztrift genutzt, ist sie heute attraktiv für Wassersportler und Erholungssuchende. Der Fluss selbst ist nicht annähernd so rasant wie die Veränderungen, von denen diese Ausstellung erzählt.

Zusammen mit den Tourist-Informationen im Achental wird 2018 ein breites Rahmenprogramm geboten. Von Kiesbankbeobachtungen über geführte Radtouren „auf den Spuren der alten Ache“ bis hin zu Volksmusik und Sagen über die Ache reicht die Palette. Eine Kunstausstellung im Rathaus Marquartstein von 11. August bis 22. September, in der Kunstwerke aus Schwemmholz gezeigt werden, und zahlreiche Aktionen mit Schulklassen ergänzen das Achenjahr.

http://example.comnews-312.atom Feierliche Eröffnung des Achentaler Bauernmarktes - 2018-03-23T10:22:39+01:00 2018-03-23T10:54:04+01:00 am Palmsamstag, den 24. März 2018

Das Warten hat ein Ende! Nach der Winterpause öffnet der Achentaler Bauernmarkt nun endlich wieder seine Tore. Die feierliche Eröffnung beginnt am 24. März 2018 um 09.00 Uhr beim Heftergewölbe in Grassau. Neben dem 1. Bürgermeister Rudi Jantke werden die Marktleute zum Auftakt von den Grassauer Kindergartenkindern mit Tanz und Gesang unterstützt. Auch der Gartenbauverein ist in diesem Jahr wieder mit einem Ostermarkt vertreten und Christian Pfaffinger (Chiemgauer Volkskunst) lässt sich beim Verzieren von Ostereiern über die Schulter schauen. Für die kleinen Gäste hat sich Maria Riepertinger (Priener Freilandeier) in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: an ihrem Stand können Kinder Ostereier bemalen und verzieren.

Die Stände bieten den Besuchern eine breite Palette regionaler Produkte, angefangen bei Fleisch, Wurst und Geflügel über Eier, Nudeln und Brot bis hin zu Fisch, Obst und Gemüse. Seit letztem Jahr gibt es am Achentaler Bauernmarkt außerdem Ziegenmilchprodukte von Max Seybold. Zu Beginn des Marktjahres serviert die Bäckerei Konditorei Pummer eine Auswahl frischer Kuchen und Torten. Sitzgelegenheiten laden zum gemütlichen Verweilen und Ratschen ein.

http://example.comnews-311.atom Dem Wasser auf den Grund gehen - 2018-03-21T10:21:24+01:00 2018-03-21T10:25:57+01:00 am Sonntag, den 25.03.2018 um 19.15 Uhr im BR Fernsehen

Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel

Eine Dokumentation von Lorenz Knauer

 

Immer mehr Biogasanlagen, immer mehr Massentierhaltung, immer größere Mengen an Gülle sowie der Einsatz von Pflanzengiften und Kunstdünger haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich die Wasserversorger immer häufiger gezwungen sehen, Brunnen zu schließen, weil die gesetzlichen Grenzwerte für Nitrat und Rückstände von Spritzmitteln überschritten wurden:

Beinahe 40% der Grundwasservorkommen in Deutschland sind bereits belastet – kein gutes Omen für die Zukunft, angesichts der Tatsache, dass es zwanzig Jahre dauern kann, bis die Gifte von heute im Grund- und damit im Trinkwasser von morgen angekommen sind.

Die Folge: Brunnenbauer haben Hochkonjunktur, weil die Wasserversorger immer neue Bohrungen in Auftrag geben – sie hoffen, in großer Tiefe auf noch unbelastetes Grundwasser zu stoßen, das sie mit dem bereits vorhandenen, belasteten Wasser mischen können, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.

Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, wie die Wasserversorger mit der enormen Herausforderung umgehen, auch künftig möglichst unbelastetes Wasser an die Verbraucher zu liefern; Er ist dabei auf interessante und kreative Ansätze gestoßen, wie z.B. das „Wasserschutzbrot“ in Unterfranken, das aus weniger gedüngtem Weizenmehl gebacken wird; In der Oberpfalz fand er das „Bio-Mineralwasser-Siegel“ des Neumarkter Öko-Bier-Pioniers Franz Ehrnsperger, der einen Reinheitsstandard geschaffen hat, weit höher als die gesetzlich vorgeschriebenen Werte... Und in Niederbayern besuchte er eine Bürgerinitiative, die sich gegen den ungebremsten Ausbau von Schweineställen in ihrer Gegend zur Wehr setzt.

Knauers ernüchterndes Fazit am Ende der Reise: Die Wasserversorger stehen vor einem fast unlösbaren Dilemma: Auf der einen Seite schreibt ihnen der Gesetzgeber strenge Grenzwerte für Schadstoffe im Trinkwasser vor – auf der anderen Seite versäumt es der Gesetzgeber seit Jahrzehnten, nachhaltig wirksame Obergrenzen für die Belastung der Böden durchzusetzen: nicht umsonst hat die EU-Kommission Deutschland  2016 vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt, weil es die Grenzwerte für Nitrat im Wasser nicht einhält…

 

Weitere Informationen unter: www.br.de/himmel

http://example.comnews-310.atom Aus Rücksicht auf unsere Wiesenbrüter - 2018-03-16T07:46:00+01:00 2018-03-19T07:58:20+01:00 Besucherlenkung zum Schutz von Brachvogel und Co.

Chrürüi, chrürüi, chrürüi – ein flötender, melancholisch klingender Gesang dringt leise durch die Luft. In der Ferne ist ein graubraun gefleckter Vogel zu erkennen. Er hat lange, gestelzte Beine und einen langen, gebogenen Schnabel, mit dem er im Boden nach Nahrung stochert. Es ist der Große Brachvogel. Er gehört neben Uferschnepfe, Rotschenkel, Wachtelkönig, Bekassine, Braunkehlchen, Wiesenpieper, Grauammer und Kiebitz zu den neun besonders relevanten Wiesenbrüterarten.

Sieben der neun Wiesenbrüterarten sind in Bayern vom Aussterben bedroht, die anderen beiden gelten als stark gefährdet (Rote Liste Bayern 2016). Deutschland- und europaweit befinden sich diese besonderen Vögel ebenfalls in einem ungünstigen Erhaltungszustand. Der Grund hierfür ist der Verlust ihrer Lebensräume durch Intensivierung der Landnutzung und durch zunehmende Freizeitnutzung.

Als Bodenbrüter sind die Vögel auf offene Grünlandgebiete mit hohem Grundwasserstand und geringem Baum- und Strauchbestand angewiesen, wie Niedermoore, Feucht- und Streuwiesen. Im Chiemgau stellen vor allem die südlichen Chiemseemoore eines ihrer letzten Refugien dar, die als FFH- und Vogelschutzgebiet dem europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 angehören. Braunkehlchen, Wachtelkönig, Bekassine, Wiesenpieper, Kiebitz und Brachvogel haben hier noch eine Heimat. Der Erhalt ihrer Lebensräume ist dabei abhängig von einer extensiven Bewirtschaftung mit einer späten Mahd und Düngeverzicht. Über das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) erhalten Landwirte eine Förderung für den Erhalt dieser Flächen. „Ohne die Unterstützung der ortsansässigen Landwirte würden die Flächen zuwachsen und die Lebensräume verloren gehen“, so Wolfgang Selbertinger von der Naturschutzbehörde des Landratsamtes Traunstein.

Neben der Art der Bewirtschaftung ist der Fortbestand der Arten vom Bruterfolg und damit von zahlreichen Faktoren abhängig. Witterung, Nahrungsangebot und Verluste durch natürliche Feinde, wie Fuchs, Marder oder Greifvögel spielen eine Rolle. Eine zunehmende Gefahr stellen auch Menschen und ihre (unangeleinten) vierbeinigen Freunde dar. „Der Störungsraum des Brachvogels liegt bei etwa 500 Metern“, so Kathrin Schwarz, Gebietsbetreuerin des Achentals. „Auch wenn Hunde nicht auf Beute aus sind – von den Vögeln werden sie als Feind identifiziert. Durch die Flucht bleiben das Nest und die Küken ungeschützt zurück; sie kühlen aus oder werden gefressen.“

Zum Schutz der Wiesenbrüter steht deshalb die Besucherlenkung an erster Stelle. In den Wiesenbrütergebieten sind zur Brut- und Aufzuchtszeit (01. März – 30. Juni) einige Wege gesperrt, zulässige Wege dürfen nicht verlassen werden. Darüber hinaus besteht eine Anleinpflicht für Hunde. In den Gebieten informieren Tafeln über die jeweiligen Schutzzonen und Wegsperrungen. „Es ist wichtig, dass Interessierte die Gebiete erleben dürfen, aber auch verstehen, warum bestimmte Bereiche nicht zugänglich sind. Die Bestände der Wiesenbrüter sind weiterhin rückläufig. Bitte nehmen Sie Rücksicht!“ fügt Kathrin Schwarz hinzu.