Ökomodell - News / 2018-05-23T08:41:58+02:00 http://example.comnews-316.atom ‚Richtige‘ Grünlandbewirtschaftung? - 2018-05-16T08:19:54+02:00 2018-05-16T08:34:30+02:00 Informationsveranstaltungen für einen angepassten Umgang mit Kreuzkräutern

Eine gute Bewirtschaftungspraxis ist die optimale Basis für einen richtigen Umgang mit Kreuzkraut. Doch auf welchen Flächen kann mit welcher Methode gegen die problematischen Arten vorgegangen werden – und in welchem Umfang? Da sich die Kreuzkräuter immer weiter verbreiten, organisiert das Ökomodell Achental mehrere Informationsveranstaltungen für alle Betroffenen und Interessierten. Als Referent konnte mit Hans Staltmayr vom Landeskuratorium für Pflanzenbau (LKP) ein absoluter Fachmann gewonnen werden, der bereits die Flurbegehung 2017 in Übersee durchgeführt hat.

Kreuzkräuter (auch Greiskräuter) zählen zu den Konfliktarten. Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind, da sich das Gift mit der Zeit in der Leber anreichert und dort zu irreversiblen Leberschäden führt. Auf Grund von Bitterstoffen werden die Pflanzen vom Weidevieh nicht gefressen. Bei der Futterkonservierung in Heu oder Silagen gehen diese Bitterstoffe allerdings verloren, während die Giftstoffe erhalten bleiben. Dadurch besteht eine erhöhte Vergiftungsgefahr, vor allem bei Pferden und Rindern.

Um Massenaufkommen zu verhindern und bei den kritischen Arten eine Etablierung zu unterbinden, sollten auf landwirtschaftlichen Produktionsflächen, aber auch sonstigen Haus- und Grünflächen, bereits erstmals auftretende Individuen entfernt werden. Dies kann beispielsweise manuell durch Ausstechen erfolgen. Dazu müssen die Kreuzkräuter erkannt und von anderen Pflanzen unterschieden werden. Folglich ist der Besuch einer Informationsveranstaltung nicht nur für Landwirte von Bedeutung.

 

Termine

14.06.2018         Maschinenhalle von Hans & Christian Maier, Konradweg 3, 83236 Übersee

18.06.2018         Presseraum im Festsaal, Tiroler Str. 37, 83242 Reit im Winkl

21.06.2018         Gasthof Grabenstätter Hof, Marktplatz 5, 83355 Grabenstätt

26.06.2018         Landgasthof zur Post, Kirchplatz 7, 83259 Schleching

04.07.2018         Gasthof zum Ott, Egerndach 4, 83224 Staudach-Egerndach

09.07.2018         Kleiner Heftersaal, Kirchplatz 8, 83224 Grassau

12.07.2018         Weßner Hof, Pettendorf 11, 83250 Marquartstein

16.07.2018         Gasthof Gabriele, Bründlsberggasse, 83246 Unterwössen

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr.

http://example.comnews-315.atom Projektskizze „Klimaschutz durch Radverkehr“ bewilligt Stephanie Hennes info@oekomodell.de 2018-05-07T15:05:19+02:00 2018-05-07T15:06:46+02:00 Die Projektskizze für das Förderprojekt „Klimaschutz durch Radverkehr“ wurde vom Vorstand genehmigt und wird nun beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eingereicht. Marquartstein/ In der jüngsten Vorstandssitzung beschlossen die Vorstände des Ökomodell Achental die Teilnahme am Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr. Die Projektskizze mit verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs wird nun beim Projektträger eingereicht. Erst nach Bewilligung der Projektskizze kann ein formaler Förderantrag gestellt werden. Außerdem beschloss der Gesamtvorstand ein thematisch ähnliches Projekt zum Thema Radinfrastruktur vom Chiemgau Tourismus Verband als Partner zu unterstützen. Weiter in der Agenda wurde über das weitere Vorgehen des Ausgleichsflächenkonzeptes beraten, welches über die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE-Achental) vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert wurde. Die Vorstände beschlossen die Fortführung bzw. Umsetzung der Maßnahmen weiter zu verfolgen. Als Gast in der Sitzung stellte Sabine Pröls von der LBV Kreisgeschäftsstelle in Traunstein das Interreg Projekt „Besucherlenkung und Monitoring für die Gebirgsflüsse im Programmgebiet Bayern – Österreich“ (2018-2020) vor. Im Rahmen der Vorstellung legte Pröls den Fokus auf die geplanten Maßnahmen an der Tiroler Ache, die Teil des Projektes ist (ab der Landesgrenze, ohne Delta). 2015 fand eine umfassende Kartierung entlang der Ache durch den LBV statt, die nun als Grundlage dient. Ergänzend werden im Laufe des Projektes Kiesbankbrüter und Heuschrecken erfasst. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen soll im Anschluss ein Besucherlenkungskonzept erarbeitet werden. Ziel ist eine situationsabhängige Besucherlenkung, die nicht an einen festen Zeitraum gebunden ist. Am Ende der Sitzung erinnerte Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz noch an das „Achenjahr 2018“. Zusammen mit den Projektpartnern Naturpavillon Übersee, Museum Salz&Moor in Grassau und dem Achentaler Heimat- und Geschichtsverein wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen sowie Ausstellungen und Exkursionen rund um die Tiroler Ache organisiert. Die genauen Termine können online auf den Seiten der Projektpartner oder als Heft in den Achentaler Tourist Informationen entnommen werden.
http://example.comnews-314.atom Gebietsbetreuung Achental bis 2021 gesichert - 2018-04-17T10:18:11+02:00 2018-04-17T10:28:17+02:00 Kathrin Schwarz steht weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung

Die Gebietsbetreuung im Achental besteht bereits seit 2003. Nachdem die Förderung um drei Jahre verlängert wurde, läuft das Projekt nun sicher bis März 2021 weiter. Somit steht Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz weiterhin allen Bürgern und Gemeinden als Ansprechpartnerin für Fragen des Naturschutzes zur Verfügung. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Öffentlichkeitsarbeit, Besucherlenkung, Umweltbildung und das Monitoring seltener Tier- und Pflanzenarten.

Die Gebietsbetreuung hat im Achental eine lange Tradition. Seit nunmehr 15 Jahren ist das Ökomodell Achental Träger der Gebietsbetreuung. Nach Claudia Irlacher und Stefan Kattari hat Kathrin Schwarz die Stelle vor zwei Jahren übernommen. Die studierte Geografin aus Schleching freut sich über die Fortführung des Projektes. „Wir Gebietsbetreuer kümmern uns um die schönsten Regionen Bayerns und sind damit wichtige Ansprechpartner vor Ort. Es ist sehr erfreulich, dass unsere Arbeit, in die wir viel Herzblut stecken, mit einer Verlängerung des Projektes gewürdigt wird“.

Unter dem Motto „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort.“ vermitteln 43 Gebietsbetreuer die Einzigartigkeit von Natur und Landschaft in Bayern. Sie setzen sich für den Erhalt und den Schutz vieler, teils seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Bedeutung des Projektes wurde im letzten Jahr durch die Auszeichnung zum UN-Dekade Projekt „Biologische Vielfalt“ hervorgehoben.

Beobachten – Vermitteln – Informieren

Gebietsbetreuer begehen regelmäßig ihre Gebiete, führen Beobachtungen durch und erheben dabei Daten über geschützte Tier- und Pflanzenarten. Sie vermitteln die Ziele von Natura 2000 und sind oft Vermittler zwischen den behördlichen Stellen und Eigentümern. Bei Führungen in sensiblen Gebieten können sie Gäste und Einheimische über die besonderen Belange der Natur vor Ort informieren. Durch Erläuterung der Zusammenhänge wird Verständnis für Schutzmaßnahmen geweckt und die Akzeptanz für Einschränkungen steigt.

Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Gebiete ergeben sich unterschiedliche Gewichtungen. Zu den Kernaufgaben der Gebietsbetreuung Achental zählen vor allem die Besucherlenkungsmaßnahmen in sensiblen Naturschutzgebieten. So steht im Winter die Aufklärung der Skitourengeher am Geigelstein im Mittelpunkt und im Frühjahr der Schutz der Wiesenbrütergebiete in Übersee, Grabenstätt, Bergen und Staudach-Egerndach. Darüber hinaus koordinieren die Gebietsbetreuungen Achental und Chiemsee gemeinsam das Netzwerk „Chiemgauer Umweltbildung“ – ein Zusammenschluss aus über 50 Verbänden, Vereinen, kommunalen und regionalen Einrichtungen sowie freiberuflich tätigen Einzelmitgliedern, die Umweltbildung für Kinder und Erwachsene anbieten.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt über die Förderung durch den Bayerischen Naturschutzfonds, einer gemeinnützigen, im bayerischen Naturschutzgesetz verankerten Stiftung. Die Gebietsbetreuung Achental wird außerdem finanziell durch den Bezirk Oberbayern und den Landkreis Traunstein unterstützt. Träger der Personalstelle im Achental ist das Ökomodell Achental.

http://example.comnews-313.atom Vier Partner, ein Fluss - 2018-04-03T10:21:56+02:00 2018-04-03T10:29:07+02:00 2018 dreht sich alles um die Tiroler Ache

Die Ache ist der wichtigste Zufluss des Chiemsees, des bayerischen Meers, und sie prägt ihr Tal wie jeder Alpenfluss. Mit dem Museum Salz & Moor in Grassau, dem Naturpavillon Übersee, dem Heimat- und Geschichtsverein und dem Ökomodell Achental stellen vier Partner „ihren“ Gebirgsfluss in den Mittelpunkt des Interesses. Für 2018 sind mehrere Ausstellungen, zahlreiche Führungen und Veranstaltungen sowie Kunstprojekte geplant.

Wenn die Tiroler Ache in den Chiemsee mündet, hat ihr Wasser bereits eine erhebliche Strecke zurückgelegt. Unzählige kleinere und größere Quellen speisen ihren Lauf, der 79 Flusskilometer südlich des Bayerischen Meers in fast 1300 Metern Höhe am Pass Thurn entspringt, an der Grenze zwischen Salzburg und Tirol. Die Ache fließt prominent durch Kitzbühel, lässt das Kaisergebirge sprichwörtlich links liegen, wechselt insgesamt fünf Mal ihren Vornamen und hat schließlich eine ansehnliche Größe erreicht, wenn sie in Bayern ankommt.

Für ein besonderes Themenjahr haben sich nun vier Partner zusammengetan. Ihr Ziel: bekannte und unbekannte Aspekte „ihres“ Gebirgsflusses zusammenzutragen. Im Museum Salz & Moor in Grassau widmet sich eine Sonderausstellung vom 1. Mai bis 14. Oktober den Lebensbereichen entlang der Ache mitsamt ihren tierischen und pflanzlichen Bewohnern. Das beginnt bei den Quellen, führt über Bergbäche und Kiesbänke bis zur beeindruckenden Schlucht der Entenlochklamm und endet, umgeben von den letzten urwaldartigen Auwaldresten, im einzigartigen Binnendelta im Chiemsee.

Der Naturpavillon in Übersee richtet sein Augenmerk in seiner Jahresausstellung vom 5. Mai bis 13. Oktober dagegen auf den Mikrokosmos, auf das „Leben im Wassertropfen“. Zahlreiche Experimentierstationen richten sich besonders an Familien und Schulklassen. Darüber hinaus bietet der Naturpavillon gezielt Führungen und Vorträge zur und an der Ache an.

Der Heimat- und Geschichtsverein wiederum steuert historische Aspekte bei, die der breiten Bevölkerung weniger geläufig sein dürften. So bildete die Ache im Hochmittelalter beispielsweise die Grenze des Erzbistums Salzburg. Die Kirche von Almau bei Übersee wird im Besitz der Erzbischöfe erwähnt, obwohl offensichtlich nicht auf der Salzburger Seite der Ache gelegen. Warum? Die Ache verlief seinerzeit noch westlich von Almau, erst später hat sie ihr Bett nach Osten verlegt.

Das Ökomodell Achental schließlich zeigt in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein vom 13. Juli bis 15. September im Galerieraum der Tourist-Info Grassau eine Ausstellung mit zahlreichen historischen Aufnahmen über die Veränderungen der vergangenen 110 Jahre entlang des Flusslaufs. Nach und nach wurde die Ache eingedeicht, was die verheerenden Hochwässer sprichwörtlich einzudämmen half, vielerorts aber auch die einstigen Auwälder von der natürlichen Dynamik abschnitt und zu einem schnelleren Transport von Sediment in den Chiemsee führte. Wurde die Ache bis nach dem 2. Weltkrieg noch für die Holztrift genutzt, ist sie heute attraktiv für Wassersportler und Erholungssuchende. Der Fluss selbst ist nicht annähernd so rasant wie die Veränderungen, von denen diese Ausstellung erzählt.

Zusammen mit den Tourist-Informationen im Achental wird 2018 ein breites Rahmenprogramm geboten. Von Kiesbankbeobachtungen über geführte Radtouren „auf den Spuren der alten Ache“ bis hin zu Volksmusik und Sagen über die Ache reicht die Palette. Eine Kunstausstellung im Rathaus Marquartstein von 11. August bis 22. September, in der Kunstwerke aus Schwemmholz gezeigt werden, und zahlreiche Aktionen mit Schulklassen ergänzen das Achenjahr.

http://example.comnews-312.atom Feierliche Eröffnung des Achentaler Bauernmarktes - 2018-03-23T10:22:39+01:00 2018-03-23T10:54:04+01:00 am Palmsamstag, den 24. März 2018

Das Warten hat ein Ende! Nach der Winterpause öffnet der Achentaler Bauernmarkt nun endlich wieder seine Tore. Die feierliche Eröffnung beginnt am 24. März 2018 um 09.00 Uhr beim Heftergewölbe in Grassau. Neben dem 1. Bürgermeister Rudi Jantke werden die Marktleute zum Auftakt von den Grassauer Kindergartenkindern mit Tanz und Gesang unterstützt. Auch der Gartenbauverein ist in diesem Jahr wieder mit einem Ostermarkt vertreten und Christian Pfaffinger (Chiemgauer Volkskunst) lässt sich beim Verzieren von Ostereiern über die Schulter schauen. Für die kleinen Gäste hat sich Maria Riepertinger (Priener Freilandeier) in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: an ihrem Stand können Kinder Ostereier bemalen und verzieren.

Die Stände bieten den Besuchern eine breite Palette regionaler Produkte, angefangen bei Fleisch, Wurst und Geflügel über Eier, Nudeln und Brot bis hin zu Fisch, Obst und Gemüse. Seit letztem Jahr gibt es am Achentaler Bauernmarkt außerdem Ziegenmilchprodukte von Max Seybold. Zu Beginn des Marktjahres serviert die Bäckerei Konditorei Pummer eine Auswahl frischer Kuchen und Torten. Sitzgelegenheiten laden zum gemütlichen Verweilen und Ratschen ein.

http://example.comnews-311.atom Dem Wasser auf den Grund gehen - 2018-03-21T10:21:24+01:00 2018-03-21T10:25:57+01:00 am Sonntag, den 25.03.2018 um 19.15 Uhr im BR Fernsehen

Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel

Eine Dokumentation von Lorenz Knauer

 

Immer mehr Biogasanlagen, immer mehr Massentierhaltung, immer größere Mengen an Gülle sowie der Einsatz von Pflanzengiften und Kunstdünger haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich die Wasserversorger immer häufiger gezwungen sehen, Brunnen zu schließen, weil die gesetzlichen Grenzwerte für Nitrat und Rückstände von Spritzmitteln überschritten wurden:

Beinahe 40% der Grundwasservorkommen in Deutschland sind bereits belastet – kein gutes Omen für die Zukunft, angesichts der Tatsache, dass es zwanzig Jahre dauern kann, bis die Gifte von heute im Grund- und damit im Trinkwasser von morgen angekommen sind.

Die Folge: Brunnenbauer haben Hochkonjunktur, weil die Wasserversorger immer neue Bohrungen in Auftrag geben – sie hoffen, in großer Tiefe auf noch unbelastetes Grundwasser zu stoßen, das sie mit dem bereits vorhandenen, belasteten Wasser mischen können, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.

Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, wie die Wasserversorger mit der enormen Herausforderung umgehen, auch künftig möglichst unbelastetes Wasser an die Verbraucher zu liefern; Er ist dabei auf interessante und kreative Ansätze gestoßen, wie z.B. das „Wasserschutzbrot“ in Unterfranken, das aus weniger gedüngtem Weizenmehl gebacken wird; In der Oberpfalz fand er das „Bio-Mineralwasser-Siegel“ des Neumarkter Öko-Bier-Pioniers Franz Ehrnsperger, der einen Reinheitsstandard geschaffen hat, weit höher als die gesetzlich vorgeschriebenen Werte... Und in Niederbayern besuchte er eine Bürgerinitiative, die sich gegen den ungebremsten Ausbau von Schweineställen in ihrer Gegend zur Wehr setzt.

Knauers ernüchterndes Fazit am Ende der Reise: Die Wasserversorger stehen vor einem fast unlösbaren Dilemma: Auf der einen Seite schreibt ihnen der Gesetzgeber strenge Grenzwerte für Schadstoffe im Trinkwasser vor – auf der anderen Seite versäumt es der Gesetzgeber seit Jahrzehnten, nachhaltig wirksame Obergrenzen für die Belastung der Böden durchzusetzen: nicht umsonst hat die EU-Kommission Deutschland  2016 vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt, weil es die Grenzwerte für Nitrat im Wasser nicht einhält…

 

Weitere Informationen unter: www.br.de/himmel

http://example.comnews-310.atom Aus Rücksicht auf unsere Wiesenbrüter - 2018-03-16T07:46:00+01:00 2018-03-19T07:58:20+01:00 Besucherlenkung zum Schutz von Brachvogel und Co.

Chrürüi, chrürüi, chrürüi – ein flötender, melancholisch klingender Gesang dringt leise durch die Luft. In der Ferne ist ein graubraun gefleckter Vogel zu erkennen. Er hat lange, gestelzte Beine und einen langen, gebogenen Schnabel, mit dem er im Boden nach Nahrung stochert. Es ist der Große Brachvogel. Er gehört neben Uferschnepfe, Rotschenkel, Wachtelkönig, Bekassine, Braunkehlchen, Wiesenpieper, Grauammer und Kiebitz zu den neun besonders relevanten Wiesenbrüterarten.

Sieben der neun Wiesenbrüterarten sind in Bayern vom Aussterben bedroht, die anderen beiden gelten als stark gefährdet (Rote Liste Bayern 2016). Deutschland- und europaweit befinden sich diese besonderen Vögel ebenfalls in einem ungünstigen Erhaltungszustand. Der Grund hierfür ist der Verlust ihrer Lebensräume durch Intensivierung der Landnutzung und durch zunehmende Freizeitnutzung.

Als Bodenbrüter sind die Vögel auf offene Grünlandgebiete mit hohem Grundwasserstand und geringem Baum- und Strauchbestand angewiesen, wie Niedermoore, Feucht- und Streuwiesen. Im Chiemgau stellen vor allem die südlichen Chiemseemoore eines ihrer letzten Refugien dar, die als FFH- und Vogelschutzgebiet dem europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 angehören. Braunkehlchen, Wachtelkönig, Bekassine, Wiesenpieper, Kiebitz und Brachvogel haben hier noch eine Heimat. Der Erhalt ihrer Lebensräume ist dabei abhängig von einer extensiven Bewirtschaftung mit einer späten Mahd und Düngeverzicht. Über das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) erhalten Landwirte eine Förderung für den Erhalt dieser Flächen. „Ohne die Unterstützung der ortsansässigen Landwirte würden die Flächen zuwachsen und die Lebensräume verloren gehen“, so Wolfgang Selbertinger von der Naturschutzbehörde des Landratsamtes Traunstein.

Neben der Art der Bewirtschaftung ist der Fortbestand der Arten vom Bruterfolg und damit von zahlreichen Faktoren abhängig. Witterung, Nahrungsangebot und Verluste durch natürliche Feinde, wie Fuchs, Marder oder Greifvögel spielen eine Rolle. Eine zunehmende Gefahr stellen auch Menschen und ihre (unangeleinten) vierbeinigen Freunde dar. „Der Störungsraum des Brachvogels liegt bei etwa 500 Metern“, so Kathrin Schwarz, Gebietsbetreuerin des Achentals. „Auch wenn Hunde nicht auf Beute aus sind – von den Vögeln werden sie als Feind identifiziert. Durch die Flucht bleiben das Nest und die Küken ungeschützt zurück; sie kühlen aus oder werden gefressen.“

Zum Schutz der Wiesenbrüter steht deshalb die Besucherlenkung an erster Stelle. In den Wiesenbrütergebieten sind zur Brut- und Aufzuchtszeit (01. März – 30. Juni) einige Wege gesperrt, zulässige Wege dürfen nicht verlassen werden. Darüber hinaus besteht eine Anleinpflicht für Hunde. In den Gebieten informieren Tafeln über die jeweiligen Schutzzonen und Wegsperrungen. „Es ist wichtig, dass Interessierte die Gebiete erleben dürfen, aber auch verstehen, warum bestimmte Bereiche nicht zugänglich sind. Die Bestände der Wiesenbrüter sind weiterhin rückläufig. Bitte nehmen Sie Rücksicht!“ fügt Kathrin Schwarz hinzu.

http://example.comnews-309.atom Neuer Internetauftritt mit responsivem Webdesign - 2018-02-22T10:59:00+01:00 2018-03-07T10:17:58+01:00 Ökomodell-Homepage nun auch für Smartphones & Tablets zugänglich

Das Ökomodell Achental feiert nächstes Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Im Zuge dessen hat der Verein eine zeitgemäße Überarbeitung und Modernisierung der Internetseite vorgenommen, um den Informationsgewinn für Interessierte zu erleichtern. Neben der Aufarbeitung von Texten und Bildern wurde ein responsives Webdesign eingerichtet. Das heißt, dass die Website auf die Bildschirmauflösung des jeweiligen mobilen Endgerätes reagiert und sich entsprechend anpasst. Somit können nun auch Tablets und Smartphones problemlos auf die Internetseite zugreifen.

Die Umsetzung der Maßnahme wurde vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) im Rahmen der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE) gefördert.

http://example.comnews-308.atom Besonderer Einsatz für ein Naturjuwel - 2018-02-12T10:47:00+01:00 2018-02-22T10:58:23+01:00 Polizei und Naturschutzwacht auf Streife im Naturschutzgebiet Geigelstein

Mit seinem markanten Gipfel ist der Geigelstein Anziehungspunkt für Wintersportler aus dem weiten Umkreis, doch er ist auch Lebensraum für zahlreiche seltene Tierarten. Gerade im Winter können daraus Konflikte erwachsen. Im Naturschutzgebiet Geigelstein entwickelt sich aus dem Gegensatz allmählich ein Miteinander.

Einen Einsatz der besonderen Art absolvierten Einsatzkräfte der Polizei-Dienststelle Grassau kürzlich in Zusammenarbeit mit der Naturschutzwacht des Landratsamtes Traunstein und der Gebietsbetreuerin des Ökomodell Achental: mit Tourenski war man unterwegs im Geigelstein-Gebiet. Was zunächst nach sportlicher Betätigung klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Im Naturschutzgebiet ist genau geregelt, welche Bereiche im Winter betreten werden dürfen und wo dies nicht gestattet ist. Zwar wird mit Flyern und Karten an allen Zugängen zum Gebiet über die Regelung informiert – einzelne Skispuren zeigen aber, dass die Verbote nach wie vor von einer Minderheit übertreten werden.

Mit ihrem Einsatz weisen Polizei und Naturschutzwacht nun mit Nachdruck darauf hin, dass die Geigelstein-Schutzgebietsverordnung kein zahnloser Papiertiger ist und Übertretungen mit Geldbußen geahndet werden. Dringen Tourengeher in die Ruhezonen ein, vertreiben sie die scheuen und bedrohten Raufußhühner, die auf ihrer Flucht sehr viel Energie verlieren. Einmal zu oft gestört überleben die Vögel den Winter nicht. Meist bemerkt der menschliche Störenfried gar nicht, was er anrichtet, denn die Fluchtdistanzen der Wildtiere sind oft größer als die menschliche Wahrnehmungsspanne. Der Andrang am Geigelstein verlangt ganz klar nach einer Lenkung in geordnete Bahnen, um auch in Zukunft ein Miteinander von Natur und Bergsport zu gewährleisten.

Bei der aktuellen Streife wurde kein verbotswidriges Verhalten festgestellt – ein gutes Zeichen. „Von einer Situation, wie wir sie heute vorfinden, hätten wir damals nur träumen können“, berichtet Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz. „Vor gut 15 Jahren war das Karl im Winter völlig zerfurcht. Mittlerweile bleibt es im Winter weitgehend unberührt.“ Damit dies so bleibt, werden auch im heurigen Winter weiterhin regelmäßige Patrouillen durchgeführt, bei denen Naturschutzwächter und Polizeibeamte die Einhaltung der Betretungsregelungen im Naturschutzgebiet kontrollieren. Denn nur eine strikte Beachtung wird den seltenen Raufußhühnern das Überleben sichern.

http://example.comnews-307.atom Förderstiftung Ökomodell Achental mit neuem Beirat - 2018-01-24T09:24:00+01:00 2018-02-22T10:40:26+01:00 Vorsitz übernimmt Stephanie Hennes

Änderungen im Beirat der Förderstiftung Ökomodell Achental. ILE-Managerin Stephanie Hennes übernimmt den Vorsitz von Stefan Kattari. Andreas Schwarz tritt die Nachfolge von Fritz Seibold an und Sandra Pletschacher von Agnes Niedermayer. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

Schleching/Achental - In der jüngsten Beiratssitzung der Förderstiftung Ökomodell Achental wurde Stephanie Hennes zur neuen Vorsitzenden des Stiftungsbeirates ernannt. Hennes löst damit Stefan Kattari ab, der nach fünfjähriger Tätigkeit in der Förderstiftung sein Ehrenamt niederlegte. Dem Ökomodell Achental bleibt er weiterhin als Beirat im Gesamtvorstand erhalten.

Stephanie Hennes ist seit mehr als fünf Jahren im Ökomodell Achental als Projektleiterin für die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) im Achental und als Tourismusmanagerin tätig. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, der Förderstiftung Ökomodell Achental neue Impulse geben zu können“, so Hennes. Für das neue Jahr hat der Stiftungsbeirat die Auflage eines Almführers für Kinder geplant, der im Rahmen eines Schülerpreises vom Ökomodell Achental von Schülern der Grundschule Marquartstein entwickelt wurde. Weitere Projekte werden mit der Geschäftsstelle des Ökomodell Achental abgestimmt.

Ebenfalls neu im Stiftungsbeirat ist Andreas Schwarz, der den Sitz von Fritz Seibold einnimmt und Sandra Pletschacher von Agnes Niedermayer. Der siebenköpfige Stiftungsbeirat setzt sich wie folgt zusammen: Josef Loferer (1. Bürgermeister Schleching), Stefan Schneider (Bürgermeister Bergen), Hans Pertl (Bürgermeister Staudach-Egerndach), Andreas Schwarz ( Heimat- und Geschichtsverein), Stephanie Hennes (Beiratsvorsitzende), Sandra Pletschacher (Ortsbäuerin Schleching) und Adelheid Waldeyer-Meirer (Jugendbeauftragte Unterwössen).

Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es bereits seit 2009. Mit Hilfe der Zinserträge von erhaltenen Preisgeldern und Spenden fördert sie Umwelt- und Sozialprojekte im Achental und verfolgt rein gemeinnützige Zwecke. Ihre Ziele sind die Förderung von Natur- und Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler.

http://example.comnews-306.atom „Klimaschutz durch Radverkehr“ - 2017-12-18T15:12:00+01:00 2018-02-20T11:02:02+01:00 Ökomodell Achental gründet Projektgruppe zur Verbesserung des Radverkehrs

Ökomodell Achental gründet Projektgruppe zur Verbesserung des Radverkehrs

Der neu gewählte Gesamtvorstand des Ökomodell Achental e.V. traf sich im Rathaus Bergen zur letzten Sitzung im Jahr 2017. Im Vordergrund standen dabei das Kennenlernen der neuen Beisitzer sowie deren thematische Schwerpunkte. Darüber hinaus wurden künftige Projekte besprochen, wie beispielsweise die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ zur Erleichterung des Radverkehrs im Achental. Weitere Themen der Sitzung waren die Interkommunale Zusammenarbeit in Bezug auf die Archivpflege, das Ausgleichsflächenkonzept sowie die Kreuzkrautproblematik.

Bergen – Die letzte Gesamtvorstandssitzung im Jahr 2017 war gleichzeitig die erste des neuen Beirats und ebenso unter der Leitung des neuen 1. Vorsitzenden und Bergener Bürgermeisters Stefan Schneider. So stand zu Beginn des Treffens das interne Kennenlernen im Vordergrund, vor allem im Hinblick auf die jeweiligen thematischen Schwerpunkte der Beiräte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden. Dahingehend stehen beim Gesamtvorstand die bisherigen Themenblöcke Energie, Landschaftspflege/Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft weiterhin im Fokus. Aber auch neue Herausforderungen wie die Interkommunale Zusammenarbeit oder das Flächenmanagement werden in der zukünftigen Entwicklung eine wichtige Rolle einnehmen. Im Rahmen dessen wurde mehrmals betont, dass man Projekte nicht immer im Kreise aller neun Mitgliedsgemeinden umsetzten müsse, da der Status quo sehr unterschiedlich sei.

Diese Herangehensweise bezieht sich vor allem auf den Bereich der Interkommunalen Zusammenarbeit. Ein weiteres Projekt in diesem Rahmen ist die Archivpflege in den Gemeinden. Bei einem Besichtigungstermin in einem vorbildlich geführten Archiv vor wenigen Wochen, konnten die Bürgermeister und Leiter der Gemeindeverwaltungen einen Eindruck davon gewinnen, welche Verbesserungsmöglichkeiten in den eigenen Gemeinden vorhanden sind. Dahingehend wurde beschlossen eine gemeinsame Umsetzung in Erwägung zu ziehen und eine Bedarfsermittlung in den Gemeinden durchzuführen.

Auch das weitere Vorgehen im Hinblick auf das gemeinsame Ausgleichsflächenkonzept wurde diskutiert. Dabei will sich die Mehrheit der Gemeinden an einer gemeinsamen Umsetzung und einer einhergehenden zentralen Koordination beteiligen. Betont wurde hierbei, dass der jeweilige Flächenpool innerhalb einer Gemeinde verbleibe und auch eine rein regionale Verwaltung der Flächen angestrebt werden soll; ein überregionaler Verkauf der Wertpunkte oder Maßnahmen wurde von allen Anwesenden abgelehnt.

Neben dem Achenjahr 2018 steht in nächster Zeit vor allem das Thema Radverkehr im Zentrum des Ökomodells. So wurde die Teilnahme am Wettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ (Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) beschlossen. Für die Ausarbeitungen der Projektskizze und der Bewerbung wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Mögliche Maßnahmen werden Anfang 2018 im Kreise der Projektgruppe besprochen und festgelegt.

Ein dringliches Thema war auch die zunehmende Kreuzkrautproblematik. Diesbezüglich strebt das Ökomodell in Zukunft weitere Maßnahmen an, vor allem im Bereich Beratung und Aufklärung der Bevölkerung. Abschließend präsentierte Geschäftsführer Wolfgang Wimmer den Entwurf der neuen Homepage, die Anfang 2018 veröffentlicht werden soll.

http://example.comnews-305.atom Neues Logo, neue Mitglieder und neue Ziele - 2017-12-01T11:32:00+01:00 2017-12-01T11:43:00+01:00 15. Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung

15. Netzwerktreffen der Chiemgauer Umweltbildung

Zum Ende eines erfolgreichen und abwechslungsreichen Jahres kamen die Mitglieder der Chiemgauer Umweltbildung im LKZ Prien zu einem Netzwerktreffen zusammen, um das vergangene Jahr zu reflektieren und über zukünftige Ausrichtungen zu diskutieren. Im Zuge dessen wurde das neue Logo der Chiemgauer Umweltbildung offiziell vorgestellt. Netzwerkmitglied Meike Krebs-Fehrmann (CreNatur) rundete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ab.

Neues Logo der Chiemgauer Umweltbildung (CU)


Neues Logo – Die offizielle Enthüllung des neuen Logos wurde von den Mitgliedern mit tosendem Applaus gefeiert. In Zukunft soll sich die Chiemgauer Umweltbildung mit dem Logo nach außen präsentieren, das gleichzeitig der Identitätsstärkung im Netzwerk dient. Die Grundidee für die gewählte Darstellung lässt sich auf die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im März 2015 zurückzuführen. Im Rahmen dessen wurde das vormalige Netzwerk Umweltbildung Chiemgau (NUC) zu Chiemgauer Umweltbildung (CU) umbenannt, da die Abkürzung „CU“ im Englischen und im Netzjargon für „See you!“ (bis bald, man sieht sich) verwendet wird. Demzufolge sei die Darstellung eben dieser Abkürzung ein wichtiger Bestandteil des neuen Logos, erklärt Kathrin Schwarz (Gebietsbetreuung Achental) vom organisierenden Kernteam. C und U greifen im Logo ineinander und bilden somit einen Kreis, wodurch die Zusammenarbeit im Netzwerk versinnbildlicht wird.

Neue Mitglieder – Seit 2015 ist zum Beitritt in das Netzwerk die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages notwendig. Um die Aufnahme neuer Mitglieder dahingehend zu erleichtern, wurde vom Kernteam ein übersichtliches Beitrittsformular erstellt, das sich auf den Kooperationsvertrag beruft. Mittlerweile haben sich in der Chiemgauer Umweltbildung über 50 Institutionen und Einzelpersonen aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein zusammengeschlossen, um die Natur Menschen aller Altersgruppen nahezubringen. Seit seiner Gründung 2009 nimmt die Anzahl der Mitglieder kontinuierlich zu. Auch in diesem Jahr konnte das Netzwerk mit Josefine Lechner (Heimat Entdecker Touren), Wolfgang Max Seybold (Almziege Naturerlebnis) und Clara Dachs (Dachstage Naturerlebnisse) interessante Neuzugänge gewinnen. Die neuen Mitglieder sollen im jährlichen Infobrief vorgestellt werden, erklärt Sylvia Posch vom organisierenden Kernteam. Dieser wird im Dezember erscheinen.

Neue Ziele – Wie bereits im letzten Jahr beschlossen, strebt das Netzwerk einen Beitritt zum Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ an. Dahingehend sind allerdings noch Hürden im Bereich der gemeinsamen und eigenständigen Öffentlichkeitsarbeit und im Bereich der Umsetzung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu nehmen. Im Zuge dessen erläutert Netzwerkmitglied Meike Krebs-Fehrmann von CreNatur in einem interaktiven Vortrag die Grundlagen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Darüber hinaus stellt sie das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie die wichtigsten Kernkompetenzen, die BNE vermitteln soll, vor. Infolge des Vortrags zieht das Netzwerk eine Bewerbung zum UNESCO-Weltaktionsprogramm für BNE in Erwägung.

http://example.comnews-304.atom Gebietsbetreuer zu Gast im Bayerischen Landtag - 2017-11-20T08:24:00+01:00 2017-11-22T10:26:15+01:00 Kathrin Schwarz und Dirk Alfermann vertreten das Achental und den Chiemsee

Im Zuge der für die Öffentlichkeit zugänglichen Plenarsitzung war die Gebietsbetreuung Bayern zu Gast im Bayerischen Landtag. Mit zahlreichen Exponaten, regionalen Schmankerln und Informationsmaterialien präsentierten sich alle 37 ökologisch besonders sensiblen Gebiete, darunter auch das Achental (GB Kathrin Schwarz) und der Chiemsee (GB Dirk Alfermann). Die bayerischen Gebietsbetreuer standen den Abgeordneten einen ganzen Tag lang zum fachlichen Austausch zur Verfügung.


„Naturschutz. Für dich. Vor Ort.“ – so lautet das Motto im Logo der Gebietsbetreuer, die den Naturschutz in der Fläche stärken und das Bindeglied zwischen Behörden und Landnutzern seien, so Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote. Die Gebietsbetreuer könnten mit ihrer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutz Verständnis wecken und Akzeptanz schaffen, so Gote weiter. Die stellvertretende Landtagspräsidentin betonte, dass Naturschutz nur miteinander funktionieren kann und warb bei ihren Kolleginnen und Kollegen dafür die Gebietsbetreuer zu unterstützen, indem dem Bayerischen Naturschutzfonds auch weiterhin die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt würden.

In Vertretung der leider erkrankten Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, eröffnete die Staatministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, die Veranstaltung. Auch von ihrer Seite kam viel Anerkennung für die Arbeit der Gebietsbetreuer, die die wichtige Aufgabe übernehmen den Naturschutz unter die Menschen zu bringen. Abschließend rief Gesundheitsministerin Huml dazu auf, die Anzahl der betreuten Gebiete auf 50 zu erhöhen, denn es gäbe in Bayern noch viele wertvolle Landschaften, die eine Gebietsbetreuung verdient hätten. Darüber hinaus appellierte auch sie an die anwesenden Abgeordneten: man brauche mehr Planungssicherheit in Form von längeren Förderperioden, um eine kontinuierliche Arbeit der Gebietsbetreuer gewährleisten zu können.

Der Vorstand des Naturschutzfonds, Georg Schlapp bedankte sich für die positiven Signale und lud die Abgeordneten herzlich ein, sich durch persönliche Gespräche über die Arbeit vor Ort zu informieren und die mitgebrachten Köstlichkeiten aus den Gebieten zu probieren. Davon machten die Mitglieder des Bayerischen Landtages regen Gebrauch. „Die anwesenden Abgeordneten haben sich ausgiebig mit uns unterhalten“, freut sich der Gebietsbetreuer des Chiemsees, Dirk Alfermann. „Es ist sehr erfreulich, dass unsere Arbeit, in die wir viel Herzblut stecken, auch bei den Entscheidungsträgern hier im Landtag einen guten Eindruck hinterlässt“, fügt Kathrin Schwarz, Gebietsbetreuerin des Achentals, hinzu.

Der Bayerische Naturschutzfonds fördert derzeit 42 Gebietsbetreuer in 37 naturschutzfachlich hochwertigen Landschaften Bayerns. Die Gebietsbetreuung Achental besteht seit 2003, Träger ist das Ökomodell Achental. Das angrenzende RAMSAR-Schutzgebiet Chiemsee hat seit 2008 eine Gebietsbetreuer-Stelle, Träger sind die Landkreise Rosenheim und Traunstein. Beide stellen werden vom Bezirk Oberbayern finanziell unterstützt, die GB Achental zusätzlich vom Landkreis Traunstein.

http://example.comnews-303.atom Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen - 2017-11-07T11:46:00+01:00 2017-11-07T13:59:41+01:00 Vorstandswechsel beim Ökomodell

Vorstandswechsel beim Ökomodell

 

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ökomodells standen einige Themen auf der Tagesordnung. Neben den Berichten des Vorsitzenden, des Schatzmeisters, des Geschäftsführers und des Rechnungsprüfers lag der Fokus in diesem Jahr auf den Neuwahlen der Vorstandsmitglieder. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem Vortrag von Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz zum Thema Tiroler Ache.

Josef Loferer übergibt den Vorsitz an Stefan Schneider

Ein letztes Mals begrüßte Sepp Loferer (BGM Schleching) die Mitglieder und Anwesenden als 1. Vorsitzender des Ökomodells. Im Rahmen des Jahresberichtes präsentiert er die verschiedenen Projekte, die 2017 bearbeitet wurden. Im Rahmen der Umsetzungsbegleitung der „Integierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE) wurde beispielsweise mit dem Relaunch der Ökomodell-Homepage begonnen und das Ausgleichsflächenkonzept vorangetrieben. Im Bereich des Klimaschutzmanagements stand weiterhin der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Fokus. Darüber hinaus fand über landmobile erneut ein Test von E-Autos statt, in diesem Jahr speziell für Handwerker, Lieferdienste und selbstständige Dienstleister. Des Weiteren stellte Sepp Loferer die Aufgaben der Gebietsbetreuung Achental vor, wie zum Beispiel die saisonale Besucherlenkung in den Wiesenbrütergebieten und am Geigelstein. Am Ende seiner Rede legte Sepp Loferer offiziell das Amt des 1. Vorsitzenden nieder.

Anschließend legte Ludwig Entfellner (BGM Unterwössen) den Bericht des Schatzmeisters vor und Geschäftsführer Wolfgang Wimmer berichtete über wichtige aktuelle und zukünftige Maßnahmen. Dabei wies er auf Themen wie die interkommunale Zusammenarbeit und die Kreuzkraut-Problematik hin.

Vorstandschaft 2017

Daraufhin folgten die Neuwahlen der Vorstandsmitglieder. Im Rahmen dessen wurde Stefan Schneider (BGM Bergen) zum 1. Vorsitzenden gewählt. Andreas Scheck (BGM Marquartstein) bleibt 2. Vorsitzender, Ludwig Entfellner (BGM Unterwössen) übt weiterhin das Amt des Schatzmeisters aus. Für Plätze der Beisitzer wurden gänzlich neu besetzt und darüber hinaus von fünf auf sieben Mitglieder erweitert. In Zukunft vervollständigen Jürgen Branz, Hans Maier, Dr. Hans-Jürgen Grabmüller, Barthl Irlinger, Bertl Pletschacher, Paul Höglmüller und Stefan Kattari den Vorstand des Ökomodells.

http://example.comnews-302.atom „Danke für saubere Wiesen“ - 2017-10-26T10:32:00+02:00 2017-10-26T10:43:53+02:00 Ökomodell Achental appelliert an Hundehalter

Ökomodell Achental appelliert an Hundehalter

 


Landwirte müssen immer wieder darauf hinweisen: Hundekot ist weder Mist noch Dünger. Im Gegensatz zum frischen Hundekot wird Gülle über lange Zeit gelagert. Dadurch verlieren die darin enthaltenen Erreger ihre Ansteckungsfähigkeit, bevor die Gülle auf die Felder gebracht wird. Darüber hinaus stammt die Gülle von den pflanzenfressenden Kühen selbst, während im Hundekot Bakterien und Erreger von Fleischfressern enthalten sind. Dies kann die Gesundheit der Kühe gefährden, da sie keine Abwehrmechanismen gegen die unbekannten Erreger besitzen. Man geht davon aus, dass Hundekot für Totgeburten bei Kühen verantwortlich ist – vor allem der Erreger „Neospora caninum“, der durch den Hund übertragen wird. Für die Landwirtschaft sind saubere Wiesen deshalb ein Muss, denn nur mit sauberem Futter können hochwertige Lebensmittel erzeugt werden, so Landwirt Sepp Loferer (1. Bürgermeister Schleching).

Bei den meisten Hundebesitzern ist es bereits gang und gäbe, dass sie die Hinterlassenschaften ihres Hundes mit den dazu vorgesehenen Beuteln beseitigen. Allerdings landen die Säckchen nur selten in den bereitgestellten Behältern. Häufig werden sie an Ort und Stelle abgelegt oder ins nahegelegene Gestrüpp geworfen. Nun ist der Hundekot zwar verpackt, unterliegt aber weiterhin der Entsorgungspflicht. Die Zahlung von Hundesteuer befreit von dieser Verpflichtung nicht.

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, appelliert das Ökomodell Achental mit neuen Schildern und Aufklebern an alle Hundebesitzer. Im Vordergrund steht dabei die Gesundheit der Kühe und die saubere Nahrungsmittelproduktion, aber auch für die Landschaftsästhetik ist die ordnungsgemäße Entsorgung von Bedeutung, so Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz. Die Gemeinden stellen bereits eine Vielzahl an Stationen mit kostenlosen Tütenspendern und Mülleimern bereit. Darüber hinaus sollte es kein Problem sein den Beutel ein paar Meter zu tragen. Seinen Müll nimmt man grundsätzlich wieder mit – egal ob Hundekot oder nicht.

http://example.comnews-301.atom Jahreshauptversammlung - 2017-10-24T09:09:00+02:00 2017-10-24T09:16:52+02:00 am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Gasthof „zum Ott“ in Staudach/Egerndach

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Ökomodell Achental e.V. und Gesellschafterversammlung der Achental Betriebs- und Entwicklungs- GmbH

am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 19.30 Uhr
im Gasthof „zum Ott“ in Staudach-Egerndach

Tagesordnung:

Top    1 – Begrüßung
Top    2 – Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden
Top    3 – Bericht des Schatzmeisters und des Geschäftsführers
Top    4 – Bericht der Rechnungsprüfer
Top    5 – Entlastung des Gesamtvorstandes und der Geschäftsführung
Top    6 – Bestellung eines Wahlleiters und des Wahlausschusses
Top    7 – Wahl des Vorstandes
Top    8 – Wahl der Beisitzer und Rechnungsprüfer
Top    9 – Dank an ausgeschiedene Vorstandsmitglieder
Top  10 – Die Tiroler Achen von 1906 bis 2016,  Kathrin Schwarz
Top  11 – Sonstiges/Aussprache

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung und Ihr Kommen!

http://example.comnews-300.atom Ökomodell wird weiterhin vieles bewegen - 2017-10-16T10:37:00+02:00 2017-10-16T10:44:02+02:00 Gesamtvorstand ging in Klausur

Der Verein Ökomodell Achental besteht mittlerweile seit 18 Jahren. Im Laufe der Zeit sind zu den ursprünglichen Arbeitsschwerpunkten weitere Themenfelder hinzugekommen. Darüber hinaus stehen in der kommenden Jahreshauptversammlung am 25. Oktober die Neuwahlen des Vorstandes an. Aus diesem Grund sind die neun Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden und die Beisitzer des Gesamtvorstandes zu einer Klausursitzung zusammengekommen, um die gegenwärtige Arbeit zu reflektieren und Visionen für die kommenden Jahre zu entwickeln.


Um die Zielrichtung der kommenden Jahre festzulegen, begaben sich Bürgermeister, Beisitzer und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Ökomodells Achental nach Reit im Winkl. Im Gut Steinbach wurden die vier Handlungsfelder des Ökomodells (Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und Energie) diskutiert. Vorab stellte Klaus-Dieter Graf von Moltke das Hotel Gut Steinbach sowie das zugehörige Chalet-Dorf im Rahmen einer Führung vor.

Um den Druck auf landwirtschaftlich genutzte Flächen zu verringern, ist derzeit ein gemeinsames Ausgleichsflächenkonzept kurz vor der Fertigstellung. Nun machte sich der Gesamtvorstand Gedanken darüber, wie das vom Amt für ländliche Entwicklung in Oberbayern geförderte Konzept im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) im Achental in die Umsetzung gebracht werden könnte. Angedacht ist eine gemeinsame Verwaltung der gemeindlichen Ökokonten in einer Art Öko-Bank, die in der Geschäftsstelle angesiedelt werden könnte. Auf diese Weise soll auch die notwendige fachliche Begleitung der einzelnen Maßnahmen sichergestellt werden.

Im Bereich Tourismus diskutierten die Bürgermeister und Beisitzer über die zukünftige Ausrichtung des Achentals. Mit Stephanie Hennes ist bereits seit mehreren Jahren eine Fachkraft beim Ökomodell tätig. Wichtig ist einigen Teilnehmern, das Thema „Radfahren“ noch mehr ins Zentrum der gemeinsamen Aktivitäten zu rücken.

Schließlich befasste sich der Gesamtvorstand mit dem Thema "Energie". Vor mehr als zehn Jahren hatten sich die Ökomodell-Gemeinden dem ambitionierten Ziel verschrieben, bis 2020 energieautark zu werden. Das bedeutet, dass sich das Achental vollständig mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen versorgen will. Geschäftsführer Wolfgang Wimmer betonte die Bedeutung dieses Ziels für die großen Fortschritte, welche die Region bis heute erreicht hat. Die Erhebungen des Energiekonzepts zeigten aber auch in aller Deutlichkeit, so Wimmer, dass das ehrgeizige Ziel selbst bei Ausschöpfung aller vorhandenen Potenziale sehr anspruchsvoll ist. Nachdem sich die Rahmenbedingungen der Energiewende verschlechtert haben und auch die öffentliche Wahrnehmung schwieriger geworden ist, kann die Vision –zumindest bis 2020 – wohl nicht mehr erreicht werden. Deshalb wurde das bestehende Leitbild an die gegebene Situation angepasst mit der Kernaussage, eine möglichst hohe Quote mittels erneuerbarer Energieträger abzudecken – dies jedoch ohne Jahreszahl.

Nachdem das Ökomodell seit vielen Jahren eine bewährte Plattform für den Austausch und Abwicklung darstellt, soll zukünftig die interkommunale Zusammenarbeit als weiteres Aufgabenfeld entwickelt werden. Die Versammlungsteilnehmer waren sich einig darin, dass hierbei viele Synergien genutzt werden können.

Mit dem Achenjahr 2018 steht beim Ökomodell im kommenden Jahr ein weiteres Themenjahr an. Die Besonderheit an diesem Projekt ist die Kooperation von mehreren regionalen Akteuren, so Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz. Demnach wird die Tiroler Ache im Jahr 2018 nicht nur Schwerpunkt beim Ökomodell sein, sondern auch beim Museum Salz&Moor (Klaushäusl), beim Naturpavillon Übersee und beim Heimat- und Geschichtsverein Achental. Dadurch ist es möglich die Ache aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Während der gesamten Klausur war stets die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Händen zu greifen, die die eigentliche Stärke des Ökomodells ausmacht. Dieses Vertrauen ist im Lauf der letzten 18 Jahre gewachsen und bildet die unentbehrliche Grundlage für die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. So blicken Bürgermeister und Beisitzer voller Zuversicht auf die kommenden Jahre. Das Ökomodell wird auch weiterhin vieles bewegen.

http://example.comnews-299.atom Ranger aus ganz Deutschland zu Gast im Achental - 2017-10-05T14:40:00+02:00 2017-10-05T14:51:11+02:00 Das Ökomodell Achental stellt sich und die Region vor

Im Rahmen eines fünftägigen Seminars der VFL (Verein zur Förderung der Land- und Forstarbeiter) waren Ranger aus ganz Deutschland zu Gast im Chiemgau. Neben einer Exkursion mit Chiemsee-Gebietsbetreuer Dirk Alfermann war die Gruppe einen Tag lang gemeinsam mit Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz (Ökomodell Achental) unterwegs im Achental. Nach einem Vortrag über das Ökomodell und einer Besichtigung des Biomassehofes Achental in Grassau traf man sich mit Fritz Irlacher (Altbürgermeister von Schleching) zu einem gemütlichen Austausch am Berggasthof Streichen.

Jedes Jahr treffen sich Ranger aus ganz Deutschland in einer ausgewählten Region. In diesem Jahr ist die Gruppe unterwegs im Chiemgau, zu Gast bei den Kollegen Klaus Melde und Sepp Egger (Ranger im Nationalpark Berchtesgaden). Ein Teil des fünftägigen Seminars ist unter anderem ein Besuch beim Ökomodell Achental. Einen Tag lang werden die Ranger von Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz durch das Achental begleitet.

Zu Beginn erläutert Schwarz in einem kurzen Vortrag den Aufbau, die Geschichte und die verschiedenen Projekte des Ökomodells mit seinen vier Standbeinen Landwirtschaft, Tourismus, Energie und Naturschutz. Anschließend wird die Gruppe von Geschäftsführer Wolfgang Wimmer und Mitarbeiter Hubert Zaiser (Betreuung KWK/Heizwerke) über das Gelände des Biomassehofes in Grassau geführt. Zaiser erläutert die verschiedenen Arbeitsschritte und technischen Anlagen sowie die Einsatzmöglichkeiten von Energieholz in Form von Holzpellets und Hackschnitzel. Zudem erhalten die Gäste umfassende Informationen zur Produktion der Hackschnitzel und deren Anwendung im Heizwerk der Wärmeversorgung Grassau. Besondere Aufmerksamkeit erzeugt der Holzvergaser. Dort werden durch den Einsatz von Holzpellets Strom und Wärme erzeugt und derzeit erfolgt der Einbau einer weiteren Anlage mit zusätzlichem Blockheizkraftwerk.

Im Anschluss steht ein Treffen mit Fritz Irlacher (Ehrenvorsitzender des Ökomodells) auf dem Programm. Der Altbürgermeister von Schleching hat die Entstehung und Entwicklung des Ökomodells in seiner Amtszeit maßgeblich gestaltet und berichtet von den Anfangszeiten des Vereins. Bei einem gemütlichen Austausch am Berggasthof Streichen werden jedoch nicht nur Geschichten aus damaligen Zeiten erzählt, sondern auch aktuelle Themen besprochen und diskutiert. Zum Ende des Besuches besichtigt die Gruppe die Streichenkirche St. Servatius.

Das Ökomodell Achental ist regelmäßig Anlaufstelle für Besuchergruppen, die von der Modellregion lernen möchten. Neben Studenten, Multiplikatoren, Gemeinden und politischen Entscheidungsträgern sind auch Arbeitsgruppen aus dem Bereich der Regionalentwicklung oder Landwirte aus anderen Regionen interessiert an der Entstehung und Entwicklung des Vereins. Das Programm wird individuell nach den Interessen der Besuchergruppen zusammengestellt.

http://example.comnews-298.atom Neue Achentaler Wanderkarte - 2017-09-11T10:17:00+02:00 2017-09-11T11:24:19+02:00 an allen Tourist-Informationen im Achental für 4,5 € erhältlich

Erkunden Sie die einmalige Natur- und Kulturlandschaft des Achentals

Das Ökomodell Achental hat zusammen mit den Achentaler Tourist-Informationen eine neue Wanderkarte herausgegeben. Die neue Karte bietet in modernem Design eine vielfältige Auswahl an Wanderungen. Besondere Touren werden auf der Rückseite mit einem kurzen Überblick zu Ausgangsort, Länge, Dauer, Höhendifferenz sowie Höhenprofil und Kurzbeschreibung dargestellt. Erhältlich ist die neue Wanderkarte an allen Tourist-Informationen im Achental.

Josef Loferer (1. Vorsitzender des Ökomodell Achental und 1. BGM Schleching) und Kathrin Schwarz (Gebietsbetreuerin Achental und stellv. Projektleiterin ILE Achental) stellen die neue Achental Wanderkarte vor

Die Tage werden wieder kürzer und die Temperaturen erträglicher. Früh morgens bleiben Nebenschwaden in den Tälern hängen, die ersten Blätter färben sich bunt. Der Herbst steht vor der Tür und damit beginnt die perfekte Zeit zum Wandern! Im Achental gibt es ein vielfältiges Angebot an Wanderungen – über Wege mit historischem Hintergrund bis hin zu Wegen mit Spiel, Spaß und Wissens-Vermittlung. Einige dieser Highlight-Touren sind in der neuen Achental Wanderkarte zu finden, mit einem kurzen Überblick zu Ausgangsort, Länge, Dauer, Höhendifferenz sowie Höhenprofil und Kurzbeschreibung. Hier ist für jede Kondition und jeden Geschmack etwas dabei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ortsnahen, ebenen Talspaziergänge vermitteln einen ersten Eindruck über die schöne Landschaft und unsere Dörfer mit ihren Sehenswürdigkeiten und traditionellen Bauernanwesen – bei jedem Wetter und auch mit Kinderwagen geeignet. Schöne Aussichtspunkte und viele Almen sind mit Aufstiegszeiten von etwa 1 bis 1,5 Stunden zu erreichen und damit ideal für Genusswanderer und Familien. Wer höher hinaus will, dem sind die landschaftlich beeindruckenden Gipfeltouren auf die Chiemgauer Aussichtsberge Hochfelln, Hochgern, Hochplatte, Kampenwand, Geigelstein und Dürrnbachhorn zu empfehlen.

Über das Naturerlebnis hinaus besteht die Möglichkeit sich das Achental zu erwandern: mit jeder zurückgelegten Strecke können Punkte gesammelt werden. Dazu benötigt man lediglich einen Achental Wanderpass, der in allen Tourist-Informationen der Achental Gemeinden kostenlos erhältlich ist. Dort werden die Codes der Kontrollstellen eingetragen – davon gibt es im Achental über 90 Stück! Die Höhe der Punkte für die zurückgelegte Strecke ist dabei abhängig vom Streckenverlauf: manchmal führt ein Weg über einen beschaulichen Rundweg, ein anderes Mal in luftige Höhen zu einem Berggipfel oder eine Almhütte. Als Belohnung gibt’s die Achental Wandernadeln Bronze, Silber, Gold und Eichenlaub – je nach erreichter Punktezahl.

Mit einer Wanderung von Staudach-Egerndach zum Hochgern können beispielsweise 12 Punkte gesammelt werden – damit wäre die erste Wandernadel in Bronze bereits erreicht. Der Weg führt über die Schnappenkirche und die Staudacher Alm zum Gipfel des Hochgerns.

Erhältlich ist die neue Achentaler Wanderkarte für 4,5 Euro an allen Tourist-Informationen im Achental oder in der Geschäftsstelle des Ökomodell Achental.

http://example.comnews-297.atom Entdeckungsreise im Bach - 2017-08-28T15:19:00+02:00 2017-08-28T16:19:13+02:00 Achentaler Ferien-Kinder begeben sich auf „Wassersafari“

Achentaler Ferien-Kinder begeben sich auf „Wassersafari“

Mit Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz waren insgesamt 50 Kinder aus den Achental-Gemeinden unterwegs in heimischen Gewässern. Mit Sieben, Keschern und Lupenbechern wurden zahlreiche Wassertiere gefangen, bestimmt und bestaunt – darunter auch kleine Frösche, Molche und Blutegel. Am Ende der Forschungsreise wurden alle Entdeckungen wieder vorsichtig und wohlbehalten zurück ins Wasser entlassen.

In den Ferien ist endlich Zeit für spannende Entdeckungsreisen. Dazu muss man nicht weit weg fahren, denn auch im Achental gibt es einiges zu erleben. Im Rahmen des Ferienprogrammes waren insgesamt 50 interessierte Kinder aus den Gemeinden Schleching, Unter- und Oberwössen, Marquartstein, Staudach-Egerndach, Grassau und Rottau unterwegs auf „Wassersafari“, begleitet von Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz.

Ausgestattet mit Keschern, Sieben, Lupenbechern und viel Entdeckergeist gingen die Kinder auf die Suche nach kleinen Wassertieren, die zwischen den Steinen im Bachbett leben. In einer Wanne voll klarem Wasser wurden alle Lebewesen gesammelt, um diese näher betrachten und bestimmen zu können. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, denn die Tierchen sind meist nur wenige Millimeter ‚groß‘. Dennoch gelang es den Kindern alle gefangenen Lebewesen mit Hilfe eines Bestimmungsblattes zu benennen: vom Bachflohkrebs und der Eintagsfliegenlarve über Klauenkäfer- und Köcherfliegenlarve bis hin zur Wasserassel und noch vielen weiteren Tierchen.

Neben den kleinen Wassertieren gingen den Kindern auch ein paar ‚größere‘ Wasserbewohner ins Netz: so konnten ein paar Jungfische, Blutegel sowie Molche und deren Larven bestaunt werden. Ganz zur Freude der Kinder wurden außerdem einige Jungfrösche entdeckt, die sich teilweise noch in der Entwicklung von einer Kaulquappe zum Frosch befinden. Die kleinen Hüpfer sehen bereits aus wie Frösche, manche besitzen aber noch den Ruderschwanz, den sie als Kaulquappe zur Fortbewegung nutzen. Nachdem die Kinder alle Entdeckungen bestaunt und bestimmt hatten, wurden diese wieder vorsichtig und wohlbehalten zurück ins Wasser entlassen.

Die Wassertiere sind nicht nur schön anzuschauen: anhand der gefundenen Lebewesen kann die Gewässergüte bestimmt werden. Jede Art besitzt einen individuellen Saprobien-Index. Dieser wird mit der Anzahl der Tiere jeder gefundenen Art verrechnet, um am Ende die Güteklasse des beprobten Gewässers zu erhalten. Die Tiere im Bach geben somit Auskunft über den Zustand des jeweiligen Gewässers. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle in der Nahrungskette, beispielsweise für Fische oder Vögel wie die Wasseramsel.

http://example.comnews-296.atom Kreuzkraut kann über die Wertstoffhöfe entsorgt werden - 2017-08-11T09:17:00+02:00 2017-08-11T09:20:51+02:00 Einheitlicher Entsorgungsweg für die Mitgliedsgemeinden

Bei den Kreuzkraut-Arten (Senecio spp.) handelt es sich um Giftpflanzen, die eine Gefahr für landwirtschaftliche Nutztiere darstellen und deren Verbreitung unbedingt verhindert werden muss.
Das Ökomodell Achental hat sich in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Traunstein um einen einheitlichen Entsorgungsweg für die Mitgliedsgemeinden bemüht. Aus der Fläche entnommene Pflanzen, können in Säcken verpackt an den gemeindlichen Wertstoffhöfen zum Grüngut gegeben werden. Bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten!  
Anschließend wird das Grüngut in Kompostieranlagen ressourcenschonend entsorgt oder in Verbrennungsanlagen unschädlich gemacht. Eine Verwertung in geeigneten Biogasanlagen ist ebenfalls möglich.

http://example.comnews-295.atom Kreuzkraut - 2017-07-10T10:40:00+02:00 2017-07-10T10:51:24+02:00 Flurbegehung am 17. Juli um 19.00 Uhr in Übersee

Die ansprechende Optik von im Sommer gelb blühenden Wiesen und Weiden darf nicht über das vorhandene hohe Vergiftungsrisiko hinwegtäuschen, wenn es sich bei der gelben Blütenpracht um giftige Kreuzkraut-Arten (Senecio spp.) handelt. Da sich dies weiterhin rasant verbreitet, findet für alle Interessierten eine Flurbegehung statt. Hierfür konnte als Fachreferent Hans Staltmayr vom Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern (LKP) gewonnen werden.

Treffpunkt zur Begehung am Montag den 17.07.2017 um 19.00 Uhr ist die Fahrsiloanlage von Hans und Christian Maier (Häuslschuster), Konradweg 3 in 83236 Übersee.

Das Jakobs-Kreuzkraut und seine ebenfalls im Grünland vorkommenden Verwandten Wasser-Kreuzkraut und Alpen-Kreuzkraut enthalten höhere Konzentrationen an hoch giftigen Pyrrolizidin-Alkaloiden. Diese Stoffe sind besonders für Rinder und Pferde sehr giftig. Die Aufnahme von stark verseuchtem Futter führt nach wenigen Tagen zu akuten tödlichen Leberschäden. Niedrigere Toxinkonzentrationen im Futter haben chronische Leberschäden zur Folge. Eine Behandlung akuter und auch chronischer Vergiftungen ist im Regelfall hoffnungslos.

Die Kreuzkräuter sind in allen Entwicklungsstadien und besonders in der Blüte giftig. Die Toxine werden bei der Heutrocknung oder in der Grassilage kaum abgebaut. Während Weidetiere die Pflanzen aufgrund ihres Geruchs oftmals verschmähen, ist die Aufnahme als Heu oder Silage wenig eingeschränkt.

Große Bandbreite an Grünlandstandorten
Die verschiedenen Kreuzkräuter decken eine große Bandbreite an Grünlandstandorten ab. Das Jakobs-Kreuzkraut ist besonders auf nährstoffärmeren und trockeneren Wiesen und Weiden zu finden. Wasser-Kreuzkraut tritt dagegen auf frischem und feuchtem Grünland auf. Alpen-Kreuzkraut ist an nährstoffreiche Hochlagen bis über 2.000 Meter Meereshöhe angepasst. Die Pflanzen bilden eine große Anzahl an flugfähigen und ausdauernden Samen. Damit werden offene Böden und lückiges Grünland besiedelt. Beim Jakobs-Kreuzkraut wurde daher in den letzten, teilweise trockenen Jahren eine Verseuchung in ganz Bayern beobachtet. Die Pflanzen sind zwei- bis mehrjährig und müssen sich über Samen vermehren. Typische Befallsflächen sind extensive und wenig gepflegte Weideflächen sowie lückige und konkurrenzschwache Wiesen. Außerdem ist es auf Stilllegungsflächen, Böschungen, Straßenrändern und Ödland zu finden. Wasser-Kreuzkraut ist eine typische Pflanze auf frischen bis feuchten Wiesen.

Alle interessierten sind zur Begehung herzlich eingeladen – nutzen Sie die Möglichkeit zur Information!

http://example.comnews-294.atom Gebietsbetreuer im Chiemgau ausgezeichnet - 2017-06-20T07:45:00+02:00 2017-06-20T08:23:39+02:00 Gebietsbetreuung in Bayern erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Gebietsbetreuung in Bayern erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

 

Unter dem Motto „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort.“ vermitteln 42 Gebietsbetreuer die Einzigartigkeit von Natur und Landschaft in Bayern. Sie setzen sich für den Erhalt und den Schutz vieler, teils seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein. Ein wichtiger und wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Aus diesem Grund wurde die Gebietsbetreuung Bayerns nun als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt.

Auszeichnung der Bayerischen Gebietsbetreuer

Das Engagement der 42 Gebietsbetreuer in Bayern ist ein unverzichtbarer Pfeiler im Naturschutz. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich der Auszeichnung der Gebietsbetreuung als internationales UN-Dekade-Projekt. "Die Gebietsbetreuer in Bayern sind unsere Anwälte der Natur. Sie sind seit über 14 Jahren die Schnittstelle zwischen Naturschutz und Mensch. Als wichtige Ansprechpartner vor Ort erfüllen sie durch ihr hohes Engagement und ihren Sachverstand den Naturschutzgedanken mit Leben. Ich danke den Gebietsbetreuern für ihren unermüdlichen Einsatz für die Schätze unserer Heimat. Die Auszeichnung der UN unterstreicht die Bedeutung dieser tragenden Säule des Naturschutzes in Bayern", so Scharf.

Das Aufgabenfeld der Gebietsbetreuer in ökologisch empfindlichen und hochwertigen Gebieten umfasst beispielsweise akzeptanzfördernde Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die Besucherlenkung sowie die Unterstützung naturschonender regionaler Wirtschafts- und Tourismusinitiativen. Darüber hinaus helfen sie bei möglichen Konflikten, indem sie als unabhängige und professionelle Mittler und Berater bei der Lösung von Problemen vor Ort zur Verfügung stehen. Die vom Bundesumweltministerium verliehene Auszeichnung erhält die Gebietsbetreuung in Bayern für das vorbildliche Engagement zur Verbesserung der biologischen Vielfalt sowie für die Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins durch unmittelbare Naturschutzaufklärung vor Ort.

Unter den Ausgezeichneten sind auch zwei Gebietsbetreuer aus dem Chiemgau: Dirk Alfermann, Gebietsbetreuer am Chiemsee, in Trägerschaft der Landkreise Rosenheim und Traunstein, und Kathrin Schwarz, Gebietsbetreuerin des Achentals unter Trägerschaft des Ökomodell Achental. Am Chiemsee ist Gebietsbetreuer Dirk Alfermann vorrangig für das Ruhezonenkonzept der Uferbereiche durch Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung zuständig. Auch im Achental nimmt die Besucherlenkung einen wichtigen Bestandteil ein. Dort kümmert sich Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz um die Einhaltung der Schutzzonen am Geigelstein und in den Wiesenbrütergebieten der südlichen Chiemseemoore. Die Nachbarschaft der betreuten Gebiete ermöglicht eine enge Zusammenarbeit der beiden Gebietsbetreuer, wie zum Beispiel die gemeinsame Koordination des Netzwerkes „Chiemgauer Umweltbildung“.

Kathrin Schwarz, Gebietsbetreuerin Achental (3. von rechts) und Dirk Alfermann, Gebietsbetreuer Chiemsee (6. von rechts) mit ihren oberbayerischen Kollegen

Gefördert werden die bayerischen Gebietsbetreuer durch den Bayerischen Naturschutzfonds. In Oberbayern werden alle Gebietsbetreuerstellen zudem vom Bezirk Oberbayern finanziell unterstützt.

Die UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt wurde von den Vereinten Nationen für den Zeitraum bis 2020 ausgerufen. Ziel ist es, dem weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt entgegenzuwirken. Ein wesentliches Anliegen ist dabei, die Menschen für den Erhalt unserer Naturschönheiten zu begeistern und zum Mitmachen zu motivieren.

 

 

 

http://example.comnews-293.atom Studenten der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Gast im Achental - 2017-06-07T14:43:00+02:00 2017-06-20T07:44:51+02:00

Über das lange Vatertagswochenende war eine Besuchergruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung, genauer Studenten des „AK Umwelt“ zu Gast im Achental. Nach einer umfassenden Vorstellung des Ökomodell Achental e.V. folgte ein Rundgang über den Biomassehof Achental.

Der „Arbeitskreis Umwelt“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine bunt gemischte Gruppe an Studenten verschiedener Fachrichtungen aus ganz Deutschlang. Entsprechend vielfältig war auch das Interesse am Ökomodell Achental. Den einen interessierte die Einbettung des Vereins in politische Strukturen sowie die interkommunale Zusammenarbeit, für andere stand mehr die Entstehung des Vereins im Vordergrund sowie die verschiedenen Projekte und deren Finanzierung. Um all diese Fragen zu beantworten erläuterte Gebietsbetreuerin Kathrin Schwarz den Aufbau, die Geschichte und die verschiedenen Projekte des Ökomodells mit seinen vier Standbeinen Landwirtschaft, Tourismus, Energie und Naturschutz im Rahmen eines umfassenden Vortrags. Anschließend machte sich die Gruppe auf zum Biomassehof Achental in Grassau, wo sie von Mitarbeiter Josef Huber (Leiter KWK/Heizwerke) empfangen wurden. Er führte die Studenten über das Gelände und erläuterte die verschiedenen Arbeitsschritte und technischen Anlagen. Den Gästen wurden die Einsatzmöglichkeiten von Energieholz in Form von Holzpellets und Hackschnitzel erklärt. Dabei konnte die Produktion der Hackschnitzel besichtigt werden und deren Anwendung im Heizwerk der Wärmeversorgung Grassau. Besondere Aufmerksamkeit erzeugte der Holzvergaser. Dort werden durch den Einsatz von Holzpellets Strom und Wärme erzeugt.

http://example.comnews-292.atom „Die Außenseiter – Reise zu den Pionieren des Ökolandbaus“ - 2017-05-24T07:52:00+02:00 2017-05-24T08:10:50+02:00 von Regisseur Lorenz Knauer

Der Regisseur Lorenz Knauer zeigte sein Können bereits im Jahr 2015 mit seinem Film „Das Achental – auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“. Dieser wurde bereits zweimal ausgezeichnet und ist mittlerweile in den Sprachen Englisch und Französisch erhältlich. Welche interessanten Geschichten Knauer in seinem neuen Werk erzählt, erfahren Sie in der BR Mediathek: http://br.de/s/2rJj6RU
Dort besteht außerdem die Möglichkeit den Film mit bis zu 5 Sternen zu bewerten. Mit einem Klick können Sie dem Regisseur so ein kurzes Feedback hinterlassen.

Keine Zeit?
Unter folgendem Link erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung des Films: http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel-aussenseiter-pioniere-oekolandbau-100.html

http://example.comnews-291.atom Sendungshinweis - 2017-05-19T07:36:00+02:00 2017-05-19T08:01:49+02:00 „Die Außenseiter – Reise zu den Pionieren des Ökolandbaus“

„Die Außenseiter – Reise zu den Pionieren des Ökolandbaus“

Am Sonntag, den 21. Mai 2017 wird um 19.15 Uhr der Film „Die Außenseiter – Reise zu den Pionieren des Ökolandbaus“ von Lorenz Knauer im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Der Regisseur Lorenz Knauer zeigte sein Können bereits im Jahr 2015 mit seinem Film „Das Achental – auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“. Dieser wurde im März 2015 in der BR Sendereihe „Unter unserem Himmel“ ausgestrahlt, im November 2015 erhielt der Beitrag über das Ökomodell Achental den Publikumspreis am Greenmotions Filmfestival in Freiburg/Breisgau. 2016 folgte die Auszeichnung mit dem Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Nun ist „Das Achental“ auch in Englisch und Französisch erhältlich.

Welche interessanten Geschichten Knauer in seinem neuen Werk erzählt, erfahren Sie am Sonntag, den 21. Mai 2017 ab 19.15 Uhr im Rahmen der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ des BR.

Keine Zeit?
Unter folgendem Link erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung des Films: www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel-aussenseiter-pioniere-oekolandbau-100.html
Außerdem wird die Sendung Anfang nächster Woche in der BR Mediathek zu finden sein.

http://example.comnews-290.atom Von der Schreinerei bis zum Seniorenheim - 2017-05-05T08:29:00+02:00 2017-05-10T09:15:36+02:00 Oberbayerische Unternehmen testen Elektro-Fahrzeuge im harten Arbeitseinsatz

In Oberbayern testen von Mai bis November mehr als 50 Unternehmen in 12 Gemeinden kostenlos zwei E-Fahrzeuge und erleben so Elektromobilität in ihrem Alltag

Otto Manzenberger (links) und Wolfgang Wimmer (3.v.l.) übernehmen am 5.5. die Fahrzeuge als erste Tester am Biomassehof Achental in Grassau (Bild: Matthias Trenkler, landmobile)
Otto Manzenberger (links) und Wolfgang Wimmer (3.v.l.) übernehmen am 5.5. die Fahrzeuge als erste Tester am Biomassehof Achental in Grassau (Bild: Matthias Trenkler, landmobile)

Nach einem erfolgreichen e-Flottentest 2016 mit mehr als 500 begeisterten Testfahrern, organisiert das Projekt landmobile eine Neuauflage des Flottentests. Der Fokus liegt dieses Mal aber auf Unternehmen und Einrichtungen. Handwerker, Lieferdienste, selbstständige Dienstleister: Insbesondere im ländlichen Raum legen Gewerbetreibende täglich viele Kilometer mit ihrem Fahrzeug zurück, um zum Kunden zu kommen. Ob sich diese Strecken mit einem Stromer ökonomischer und ökologischer zurücklegen lassen, können nun die Unternehmen selbst erfahren und erleben. Von Mai bis November können zwei e-Fahrzeuge der Marke Renault für jeweils eine Woche kostenfrei getestet werden, unter anderem der Kleintransporter Renault Kangoo, der speziell auf die Bedürfnisse der Handwerker ausgerichtet ist, sowie ein Renault Zoe; die Fahrzeuge werden vom Autohaus Müller in Freisting gestellt Rund 50 Unternehmen aus den Gemeinden Albaching, Bergen, Feldkirchen-Westerham, Grabenstätt, Grassau, Nußdorf, Riedering, Schleching, Söchtenau, Unterwössen, Übersee sowie Weyarn haben sich bereits angemeldet; darunter Handwerksbetriebe, soziale Einrichtungen, Dorfläden oder kommunale Unternehmen. Weitere interessierte Unternehmen sind dazu eingeladen, am Flottentest teilzunehmen. Informationen hierzu erteilen die Mobilitätsbeauftragten der teilnehmenden Gemeinden.

Den Auftakt zum Flottentest macht der Biomassehof Achental in Grassau. Für eine Woche stehen den Mitarbeitern ab dem 5.5.2017 die beiden e-Fahrzeuge zur Verfügung, bevor sie zu den nächsten Unternehmen nach Feldkirchen-Westerham wandern. „Den Unternehmen und Einrichtungen wird die Möglichkeit geboten, wertvolle Erfahrungswerte zu sammeln; auf keine andere Art und Weise lässt sich Elektromobilität besser erleben. Insbesondere für uns Gewerbetreibende, die wir täglich viele Kurzstrecken zurücklegen, bieten e-Fahrzeuge große Vorteile“, so Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Biomassehofes Achental, zum Flottentest. Wimmer ist seit Beginn des Projektes in landmobile involviert.

Das zweite Fahrzeug ist in der ersten Woche in pädagogischer Mission unterwegs: Otto Manzenberger, Schulleiter der Grund- und Mittelschule in Unterwössen, wird seine Dienstfahrten 7 Tage lang elektrisch durchführen – und ist jetzt schon angetan: „Ich bin überrascht davon, wie intuitiv einfach das Fahrzeug zu bedienen ist. Das Schalten entfällt, das Fahrzeug ist sehr leise – und auch das Laden ist sehr simpel. Ich hatte mit einer größeren Umstellung gerechnet. Man muss allerdings etwas mitdenken – Radler und Fußgänger hören das Auto kaum, wenn man hinter Ihnen ist.“

landmobile

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Landmobile:

landmobile, ein Projekt der Ländlichen Entwicklung in Bayern, setzt sich für eine nachhaltige Mobilitätswende ein und bietet Netzwerk, Plattform und Lösungen für engagierte Bürgerinnen und Bürger zur Verwirklichung ihrer Ideen für mehr Elektromobilität auf dem Land. Fachlich beraten werden die Engagierten vor Ort von den Projektbüros Green City Projekt und ecb – energie concept bayern.

Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.landmobile.de zu finden.

http://example.comnews-289.atom „Das Achental“ international - 2017-04-19T16:39:00+02:00 2017-04-19T17:05:24+02:00 Zweifach ausgezeichneter Film nun auch in Englisch und Französisch erhältlich

Zweifach ausgezeichneter Film nun auch in Englisch und Französisch erhältlich

Achental – Regisseur Lorenz Knauer liefert mit seinem Film „Das Achental – auf dem Weg in einen nachhaltige Zukunft“ einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der Modellregion Achental, die vielen Besuchergruppen weltweit als Vorbild dient. Nun ist der zweifach ausgezeichnete Film auch in den Sprachen Englisch und Französisch erhältlich, um das Werk international zugänglich zu machen.

In seinem Film „Das Achental – auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“ zeigt Regisseur Lorenz Knauer den Werdegang des Achentals. Hofsterben, Landflucht erschreckend vieler junger Leute, Rückgang des regionalen Tourismus – in den 90er Jahren sieht die Zukunft im bayerischen Achental düster aus. Aber einige engagierte Achentaler wollen nicht einfach aufgeben, sondern beginnen nach Auswegen zu suchen. Der Elan der Visionäre steckt auch Skeptiker an, die langsam begreifen, dass der Einsatz für regenerative Energien, eine nachhaltige Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt keine Spinnerei von grünen Romantikern ist, sondern allen nützt. Die wachsende Gemeinschaft vernetzt Produzenten und entwickelt touristische Angebote – damit bringt es das Achental binnen fünfzehn Jahren zur europäischen Modellregion. Eine Erfolgsgeschichte, die noch nicht zu Ende ist und zukunftsweisenden Optimismus verbreitet.

Die Aktualität der Themen im ländlichen Raum ist nach wie vor gegeben, denn unter den Problemen, die das Achental überwunden hat, leiden ländliche Regionen weltweit. Es ist nicht verwunderlich, dass es immer mehr Besuchergruppen aus der ganzen Welt ins Achental zieht, um von der Modellregion Achental zu lernen, wie eine Region durch nachhaltige Entwicklung erfolgreich in die Zukunft geführt werden kann.

Das Werk von Lorenz Knauer schreibt nun seine eigene Erfolgsgeschichte: im März 2015 wurde der Film in der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ ausgestrahlt, im November 2015 erhielt der Beitrag über das Ökomodell Achental den Publikumspreis am Greenmotions Filmfestival in Freiburg/Breisgau. 2016 folgte die Auszeichnung mit dem Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Nun ist „Das Achental“ auch in Englisch und Französisch erhältlich. Ein großer Dank gilt den beiden Rottauern Marie-Thérèse Jawurek und Steve Pitkethly, die die Übersetzung in Französische (Jawurek) und ins Englische (Pitkethly) ehrenamtlich übernommen haben.

Der Film kann in der Geschäftsstelle des Ökomodells (Schulstraße 4, 83259 Schleching) erworben werden – das Original kann weiterhin in der Mediathek des BR abgerufen werden (http://br.de/s/1cjzD2m).

http://example.comnews-288.atom Feierliche Eröffnung des Achentaler Bauernmarkts - 2017-04-03T16:27:00+02:00 2017-04-19T16:38:49+02:00 Am Samstag, den 1. April öffnete der Achentaler Bauernmarkt wieder seine Tore.

Endlich ist die Winterpause vorbei! Am Samstag, den 1. April öffnete der Achentaler Bauernmarkt wieder seine Tore beim Heftergewölbe in Grassau. Eingeleitet wurde die 16. Bauernmarkt-Saison erneut durch Bürgermeister Rudi Jantke und die Grassauer Kindergartenkinder.

Grassau – Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche interessierte Besucher des Bauernmarktes zur feierlichen Eröffnung, eingeleitet durch eine Gesangseinlage der Grassauer Kindergartenkinder. Anschließend begrüßte Bürgermeister Rudi Jantke alle Versammelten und bedankte sich bei den Kindergartenkindern für die tatkräftige Unterstützung. Zum Beginn der neuen Saison stellte er alle Marktleute vor, die den Bauernmarkt mit Leben füllen: Helga Pletschacher (Vertreterin der Achentaler Bäuerinnen und Marktsprecherin; Verkauf von Kaffee, Kuchen und Schmalzgebäck sowie Käse, Bauernbutter und Honig), Stefan Blösl vom Schusterhof (Marktsprecher; Verkauf von Putenfleisch- und Wurst, Brathähnchen…), Manfred Schweikl (Gsund’s Ladl; Verkauf von Kräutern, Obst und Gemüse…), Michael Schmid vom Salnerhof (Verkauf von Wurstwaren, Rind- und Ochsenfleisch…), Maria Riepertinger vom Wastlhof (Freilandeier, Eier- und Dinkelnudeln…), Christian Pummer von der Bäckerei Konditorei Pummer (Kleingebäck, Brot…), Manfred Althier (Fischspezialitäten, frischer und geräucherter Fisch…) sowie Anna Gruber (Naturkosmetik, Heilsalben …). Ein Dank galt auch dem Ökomodell Achental e.V. für die alljährliche Organisation des Bauernmarktes. Zum Abschluss der Eröffnung gaben die Grassauer Kindergartenkinder nochmals eine kleine Aufführung mit Tanz und Gesang zum Besten – ganz zur Freude der Besucher und der stolzen Eltern. Im Anschluss folgte der gemütliche Teil: Kaffee und Kuchen konnten draußen bei Sonnenschein genossen werden, manch einer schlenderte nochmals eine Runde durch den Markt.

Der Achentaler Bauernmarkt findet immer samstags von 8.30 bis 12 Uhr im Ortszentrum von Grassau im Heftergewölbe statt. Sie finden Ihn neben dem Gasthof zur Post gegenüber der Tourist-Information.

http://example.comnews-287.atom Neues Jahr bringt neue Ideen - 2017-02-28T17:12:00+01:00 2017-03-07T17:20:38+01:00 Gesamtvorstand des Ökomodell Achental e.V. berät über aktuelle Themen und künftige Projekte

Grabenstätt/Achental – Zur ersten Gesamtvorstandsitzung im neuen Jahr lädt Bürgermeister Georg Schützinger die Bürgermeisterkollegen der Mitgliedsgemeinden und Beisitzer des Ökomodell Achental e.V. in das historische Rathausgebäude der Gemeinde Grabenstätt ein. Auf der Sitzung beraten diese über den Haushalt 2017, den Ausbau der E-Mobilität, die neue Stelle der Gästemeldekontrolleurin sowie ein mögliches Trail-Run-Event im Achental.

Zu Beginn der Sitzung stellt Dominik Hartmann (Hartmann GmbH) seine Idee eines Trail-Run-Events im Achental vor. Dabei handelt es sich um einen Wettkampf, der ausschließlich auf kleinen Wegen (Trails) stattfindet. Anders als bei einem Berglauf liegen Start und Ziel im Tal, möglichst im gleichen Ort. Eine kleine Route könnte beispielsweise von Marquartstein über Schnappen und Staudacher Alm nach Staudach und von dort zurück nach Marquartstein verlaufen. Dominik Hartmann betont, dass er großen Wert auf eine naturfreundliche Vorgehensweise legt: die Veranstaltung sollte möglichst ökologisch ablaufen, beispielsweise durch die Vermeidung von Plastik-Müll dank umweltschonender Alternativen. Wichtig seien außerdem ein familiärer Bezug und die Vermarktung der Besonderheiten des Chiemgaus. Ein möglicher Testlauf könnte im April 2018 stattfinden.

Als weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung stellt Geschäftsführer Wolfgang Wimmer die neue Gästemeldekontrolleurin vor, die zum 01.04.2017 eingestellt wird. Anders als ursprünglich geplant, wird sie bei der Gemeinde Reit im Winkl angestellt und im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit auch in weiteren Mitgliedsgemeinden tätig sein. Mitte März findet eine Vorstellungsrunde in Reit im Winkl statt, um die organisatorischen Rahmenbedingungen gemeinsam abzusprechen. Dabei wird sich die neue Gästemeldekontrolleurin allen zuständigen Gemeindemitarbeitern vorstellen.

Neben der Aufnahme von neuen Mitgliedern beschließt der Gesamtvorstand den Haushalt 2017 für die Achental Betriebs- und Entwicklungs-GmbH sowie den Haushalt 2017 für den Verein Ökomodell Achental.

Abschließend stellt Klimaschutzmanager Hans Haslreiter eine Fördermöglichkeit für Elektroautos und E-Bikes vor. Das Prinzip basiert auf einer umfangreichen Einsparung von CO2, indem die Gemeinden für jedes angeschaffte E-Auto ein bestehendes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor abgeben. Jede Gemeinde, die ein E-Auto erwirbt, kann zusätzlich eine Ladesäule beantragen. Der Fördersatz liegt bei 50 % der förderfähigen Kosten.