Ökomodell - News / 2021-01-20T11:56:24+01:00 http://example.comnews-390.atom Regionalbudget 2021 - 2021-01-18T11:08:00+01:00 2021-01-20T11:42:09+01:00 Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte bis 31.01.2021

Auf Grundlage des Bescheids des Amts für Ländliche Entwicklung Oberbayern vom 11.01.2020 und den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) steht dem ILE-Zusammenschluss Achental für das Jahr 2021 ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 EUR zur Verfügung. Die Förderung erfolgt nach den Bestimmungen der Maßnahme 10.0 Regionalbudget im Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in der jeweils geltenden Fassung.

Der ILE-Zusammenschluss Achental ruft zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf.

Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung

  • der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen,
  • der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,
  • der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,
  • der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
  • der demografischen Entwicklung sowie
  • der Digitalisierung

den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen. Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.

Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten.

Fördergegenstand
Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,
  • Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,
  • Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,
  • Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass der Durchführungsnachweis bis spätestens 01.10.2021 vorgelegt werden kann.

Zuwendungs- und Antragsberechtigte sind
Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
natürliche Personen und Personengesellschaften.

Art und Umfang der Förderung
Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80% bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag (siehe unten) festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die FinR-LE oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt.

Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.

Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Vertretern regionaler Akteure zusammensetzt.

Kriterien zur Projektauswahl:

Nr.

Auswahlkriterium

Punkte

1

Zielerreichungsgrad ILEK

1

2

Bürgerbeteiligung

1

3

Innenentwicklung

1

4

Interkommunaler Ansatz

2

5

Innovativ für die Region

3

6

Wirkung (lokal 1, regional 1, überregional 1)

3

7

Nachhaltigkeit (ökologisch 1, ökonomisch 1, sozial 1)

3

8

Vernetzung (Aktivitäten 1, Akteure 1)

2

9

Sicherung der Daseinsvorsorge

2

10

Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz

2

Eine Mindestpunktzahl von 11 Punkten (von maximal 20 Punkten) muss erreicht werden, damit das Projekt eine Förderzusage bekommt.

Alle eingereichten Projektanträge werden auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und anhand der genannten Auswahlkriterien bewertet. Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.

Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem ILE-Zusammenschluss Achental und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.

Termine:
Abgabe der Förderanfragen bis spätestens 31.01.2021
Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): 01.10.2021


Anfragen auf Förderung sind an folgende Adresse zu richten:

Ökomodell Achental e.V.
Eichelreuth 17
83224 Grassau

Ansprechpartnerin:
Kathrin Kopschinski
Tel. 08641/692909-30
info(at)oekomodell.de


Zum Download:
Antragsformular
Merkblatt Regionalbudget
Merkblatt De-minimis-Beihilfe

Das erforderliche Antragsformular und das Merkblatt mit ergänzenden Hinweisen stehen außerdem im Internet-Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unter https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/234566/index.php zur Verfügung.

http://example.comnews-389.atom Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und Einzelmaßnahmen - 2021-01-05T15:24:22+01:00 2021-01-05T16:09:16+01:00 Neue Fördersätze zum 01.01.2021

Die bisherigen Förderungen der KfW und des BAFA für die Energieeffizienz von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Wärme sollen neu geordnet, gebündelt und übersichtlicher gestaltet werden. Ziel der Zusammenfassung ist es, den Zugang zur Förderung zu vereinfachen; auch Antragsverfahren sollen erleichtert werden. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, ambitioniertere Maßnahmen umzusetzen.

Die technischen Mindestanforderungen und die Richtlinien zur neuen Förderung wurden auf der Internetseite des BMWi und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Einen Überblick zur umfangreichen Förderlandschaft und den Themen rund um energetisches Bauen und Sanieren, Energieeffizienz und erneuerbare Energien erhalten Sie beim Klimaschutzmanager Hans Haslreiter (Ökomodell Achental) telefonisch unter 08641/692909-31.

Zudem bietet die Energieagentur Südostbayern GmbH Energieberatungen für alle Bürgerinnen und Bürger an, aktuell telefonisch unter 0861/58-70 39.

Nachfolgend ein Überblick über die Fördermaßnahmen.

 

Fördersätze der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Zuschuss / Tilgungszuschuss
für

Effizienzhaus / Effizienzgebäude

Denkmal

100

85

70

55

40

40+

Neubau Wohngebäude

-

-

-

-

15%

20%

25%

Neubau Nichtwohngebäude

-

-

-

-

15%

20%

-

Sanierung Wohngebäude

25%

27,5%

30%

35%

40%

45%

-

Sanierung Nichtwohngebäude

25%

27,5%

-

35%

40%

45%

-

 

Einzelmaßnahmen

Einzelmaßnahmen zur Sanierung von Wohngebäuden (WG) und Nichtwohngebäuden (NWG)

Fördersatz

Fördersatz Austausch Ölheizung

Heizungs-
anlagen

Gas-Hybridanlagen
Solarthermieanlagen

30 %
30 %

40 %
30 %

Wärmepumpen
Biomasseanlagen
Innovative Heizungsanlagen auf EE-Basis
EE-Hybridanlagen

35 %

45 %

Anschluss an Gebäude-/Wärmenetze
- mind. 25 % Erneuerbare Wärme
- mind. 55 % Erneuerbare Wärme

30 %
35 %

40 %
45 %

Heizungs-
optimierung

Hydraulischer Abgleich; Dämmung von Rohrleitungen; Pumpentausch

20 %

Anlagentechnik (außer Heizung)

Einbau, Austausch oder Optimierung von Lüftungsanlagen;
WG: Einbau "Efficiency Smart Home";
NWG: Regelungstechnik,
Raumkühlung und Beleuchtungssysteme

20 %

Gebäudehülle

Dämmung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen, Austausch von Fenstern und Außentüren; sommerlicher Wärmeschutz

20 %

http://example.comnews-388.atom Genussrechte zur Finanzierung eines Hühnermobils beim Sepp’n Bauer Sepp'n Bauer 2020-12-08T11:32:56+01:00 2020-12-08T11:48:20+01:00 Anlegerinformation

Unser Familienbetrieb

Wer uns kennt, weiß: Wir sind ein Familienbetrieb mit bäuerlicher Vielfalt am Hof. Seien es unsere Pinzgauer Rinder, die Schweine, die Gänse, die Giggerl – alle sollen bei uns ein schönes Leben haben. Wir arbeiten am Hof für alle transparent und erlebbar traditionell. Wir bieten unseren Gästen und Kunden ein umfangreiches wie vielseitiges Angebot an Leistungen rund um den Bauernhof und der heimischen Landwirtschaft an. Unsere Kunden danken es uns mit ihrer Treue. Seit 2002 haben wir den Betrieb übernommen und die Erlebnisreisen und unsere Direktvermarktung mit viel Herz und Hingabe aufgebaut. Nun ist unsere Tochter in den Betrieb eingestiegen, so dass einer Übergabe an die nächste Generation nichts mehr im Wege steht.

 

Unsere Philosophie

Wir stehen für eine gesunde und regionale Landwirtschaft im Einklang der Natur, schonen Ressourcen und schaffen lebenswerte Bedingungen für kommende Generationen. Besonders wichtig ist uns das Tierwohl: Wir schaffen für unsere Tiere ein lebenswertes und glückliches Leben mit viel Freiraum in der Natur! Daher investieren wir noch mal in unseren Betrieb, etwa in den Auslauf für unsere Schweine. Wir unterstützen und fördern die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Mitarbeitern und Behörden und streben dabei stets eine faire und langfristige Beziehung an.  Neben dem Erhalt unserer schönen Natur und unserer bäuerlichen Kultur ist uns auch ein ressourcenschonender Betrieb wichtig: Mit Holz und Photovoltaik nutzen wir Sonne und nachwachsende Rohstoffe aus der Region.

 

Unsere Vision: Campende Legehennen!

Seit Beginn unserer Direktvermarktung halten wir am Hof auch ca. 100 Hühnern und verkaufen die Eier. Dabei mischen wir die verfügbaren Rassen bunt durcheinander: Unsere Hühner sind meist die braunen, schwarzen und weißen Legehühner gemischt mit etlichen speziellen Rassen wie Sperber, Silberhals und Maran. Selbstverständlich mit einem wunderschönen, bunten stolzen Hahn, der die Herde unter sich hat.

Da die Nachfrage nach frischen Eiern immer weiter steigt und wir unsere Kunden auch gerne zufriedenstellen, haben wir uns entschieden unsere Hühnerschar zu vergrößern. Dabei wollen wir nicht einfach die Anzahl im Stall zu verdoppeln, sondern unsere Hühner im „Wohnmobil“ auf Reisen zu schicken, damit diese immer frisches Grün haben und ebenso wie wir unsere schöne Landschaft genießen. 

An den Kosten zur Anschaffung des Hühnermobils möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich finanziell zu beteiligen.

 

Geschäftsentwicklung

In der Vergangenheit konnten wir unseren Betrieb gut etablieren. Permanente Investitionen in unser Angebot garantieren ein gleichbleibend hohes Angebot an Lebensmitteln aus bäuerlicher Tradition.

Der Hof ist fast unbelastet und die Entwicklung ist trotz Corona erfreulich. Wir mussten den Einbruch unserer Kutschenfahrten und Busreisen verkraften. Dafür haben wir bei der Direktvermarktung deutlich zugelegt. Alle Vorhaben – die Weideschweine und das Hühnermobil – dienen dem weiteren Ausbau der Direktvermarktung. Die Kosten für beides sind überschaubar und belasten den Betrieb nicht. Dafür werden wir unabhängiger von der Entwicklung der Busreisen.

 

Unser Angebot zur finanziellen Beteiligung

Wir emittieren Genussrechte in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro, um das Hühnermobil zu finanzieren. Genussrechte sind ein Finanzierungsinstrument, das eine direkte finanzielle Beteiligung von Verbrauchern an einem Betrieb ermöglicht. Ab der Investitionssumme von 500 Euro können Sie sich an unserem Vorhaben beteiligen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Konditionen. Sie als Anleger können sich zwischen den Varianten 1 oder 2 entscheiden. Zudem erhalten Sie bei uns als Investor dauerhaft 2% Rabatt auf Ihren Einkauf bei uns!

Die detaillierten Konditionen des Genussrechts finden Sie in den Genussrechtsbedingungen. Durch Ihre Beteiligung stärken Sie aktiv regionale Wirtschaftskreisläufe, eine bäuerliche Landwirtschaft und den Erhalt handwerklicher Traditionen.

 

 

Variante 1

Variante 2

Stückelung

500

500

Laufzeit

Unbefristet

Unbefristet

Zinssatz

1,1 % p.a.*

(Auszahlung in Euro)

3,0 % p.a.*

(in Form von Warengutscheinen**)

Übertragbarkeit

Genussrechte sind jederzeit auf andere Personen übertragbar bzw. verkaufbar, Basis für die Übertragung ist der Nominalwert.

Kündigungsmöglichkeit

Frühestens 5 Jahren nach Zeichnung zum Jahresende mit 12 Monaten Frist.

Formen der Rückzahlung

Rückzahlung in Geld: Genussrechtsbetrag wird mit Wirksamwerden der Kündigung zurücküberwiesen.

Rückzahlung in Gutscheinen: Rückzahlung des Genussrechtsbetrags erfolgt durch Warengutscheine über die Dauer von fünf Jahren jeweils zum Jahresanfang.

* Durch Ihre Beteiligung erhalten Sie dauerhaft 2% Rabatt auf Ihren Einkauf.

** Warengutscheine können gegen Produkte im Hofladen beim Sepp’n Bauer eingelöst werden, und zwar vor Ort.

 

Hinweis auf Risiken

Ein Totalverlust der Anlage ist grundsätzlich möglich. Im Falle einer Insolvenz des Betriebes werden die Forderungen der Genussrechtzeichner erst nach den Forderungen aller nichtnachrangigen Gläubiger bedient. Außerdem können Rückzahlungen von Genussrechten sowie Zinszahlungen nur solange verlangt werden, wie diese für unseren Betrieb keinen Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens herbeiführen. In diesem Fall würde sich die Auszahlung auf den frühestmöglichen Zeitpunkt verschieben, an dem der Betrieb wieder über entsprechende finanzielle Mittel verfügt (qualifizierter Rangrücktritt). Für etwaige Verluste, die in Einzeljahren auftreten könnten, müssen Genussrechtszeichner nicht haften. Die Genussrechte können frühestens nach 5 Jahren zum Jahresende mit 12 Monaten Frist gekündigt werden. Wollen sich Anleger vorzeitig von ihren Genussrechten trennen, müssen sie dafür einen Käufer finden. Falls sich bei uns Kaufinteressenten melden, würden wir den Kontakt herstellen. Für den Fall des Verkaufs stellen wir Abtretungsformulare zur Verfügung.

 

Wie kommt Ihre Beteiligung zustande?

Schritt 1:  Genussrechtsbedingungen und Zeichnungsschein herunterladen ODER bei Marille oder Franziska Simon, telefonisch anfordern: 08051-9617222 (gerne auch den Anrufbeantworter besprechen, wir rufen Sie zuverlässig zurück!).

Schritt 2: Durchsicht der Anlegerinformationen und der Genussrechtsbedingungen.

Schritt 3: Zeichnungsschein ausfüllen, unterschreiben und per Post mit Sendenachweis schicken an:

Sepp’n Bauer, Inhaber Alois Simon
z.H. Marille Simon
Rottauer Str. 72a
D-83233 Bernau

Schritt 4: Alois Simon bestätigt die Annahme der Zeichnung durch Zusendung der Kopie des angenommenen Zeichnungsscheins.

Schritt 5: Nach Erhalt des gegengezeichneten Zeichnungsscheins ist der gezeichnete Betrag innerhalb von 16 Werktagen auf das im Zeichnungsschein angegebene Konto des Sepp’n Bauer zu überweisen.

Schritt 6: Kontaktperson bestätigt den Zahlungseingang, sobald erfolgt und versendet ein Zertifikat. Es erfolgt der Eintrag ins Genussrechtsregister.

Der Anleger hat das Recht, die Zeichnung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des gegengezeichneten Zeichnungsscheins ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung zu widerrufen. Ein entsprechendes Formular liegt den Unterlagen bei.

Die Verzinsung wird jährlich bis vier Wochen nach Ende des Kalenderjahres überwiesen bzw. in Form von Warengutscheinen zugesandt.

 

Hinweis: Bei der Erstellung der Anlegerinformationen sowie der Rentabilitätsrechnung unserer Investition wurden wir von Petra Wähning unterstützt.

 

Sepp'n Bauer
Inhaber: Alois Simon
Rottauer Str. 72a
D-83233 Bernau

http://example.comnews-387.atom Bauern- und Wochenmarkt: Fairtrade Initiative erweitert ihr Angebot Pfarrverband Grassau 2020-12-03T08:02:45+01:00 2020-12-03T08:08:36+01:00 Leckereien fair-schenken zu Weihnachten, eMail-Anfrage möglich

Die Fairtrade Initiative des Pfarrverbands Grassau hat ab sofort vielfältige Taschen im Angebot. Unser neues Mitglied Anita Biechely hat dies ermöglicht. Durch das soziale Projekt „Blackwhite“ ihrer Nichte werden diese Taschen als Upcycling Produkte hergestellt. Aus alten Zementsäcken werden attraktive und robuste Utensilien genäht, vom kompakten Geldbeutel bis zur Umhängetasche. Die utensilos taugen sogar als Blumenkübel oder allgemein zur Aufbewahrung. Hergestellt werden die Unikate in Kenia unter fairen Bedingungen und ermöglichen damit jungen Leuten die Hilfe zur Selbsthilfe.

Auf Wunsch können die Taschen gleich mit fair gehandelten Schoko-Nikoläusen, Spekulatius und anderen Lebensmitteln gefüllt werden. Diese einzigartigen „Geschenkkörbe“ werden am 3., 10. Und 17. Dezember auf den Grassauer Bauern- und Wochenmarkt angeboten. Zusätzlich können Varianten von 10 bis 50 Euro per eMail angefragt werden.

Die Initiatoren konnten sich auch über prominente Kunden freuen: So begrüßt die Gemeinde Grassau ihre Gäste zukünftig mit fair gehandelten Schokotäfelchen. Sparkassenkunden in Grassau und Marquartstein kommen demnächst ebenso zum Genuss dieser GEPA Schokoladen, denn die Kooperation von GEPA mit den fairen Berchtesgadener Milchwerken passt ideal zum Heimatkonzept der Sparkasse.

Ebenfalls etablieren wird sich der Verkaufsstand nach den Gottesdiensten im Pfarrverband Grassau. Die von Ort zu Ort rollierenden Angebote am Sonntag nach einem Markttag werden zukünftig im Kirchenzettel angekündigt. Zu guter Letzt gab es auch schon Gespräche mit der evangelischen Gemeinde Marquartstein über die Unterstützung der Fairtrade Initiative durch KonfirmandInnen.

http://example.comnews-386.atom Veranstaltungshinweis - 2020-12-01T07:48:51+01:00 2020-12-01T07:58:10+01:00 Klimagespräche Traunstein: Video-Diskussionsforum der Scientists for Future (S4F), Regionalgruppe Traunstein

Im Dezember starten wir mit einer öffentlichen Veranstaltungsreihe, die sich mit den aktuellen Themen der Klima- und Umweltkrise beschäftigen wird. Mit drei Auftaktveranstaltungen, jeweils mittwochs um 20 Uhr, wollen wir uns mit den globalen Umweltveränderungen, deren Konsequenzen und den daraus folgenden regionalen Handlungsnotwendigkeiten für den Chiemgau auseinandersetzen.
Unsere Termine und Themen sind:
am 2.12.2020 „Planetare Grenzen”
am 9.12.2020 „Kipppunkte beim Klimawandel”
am 16.12.2020 „Klimaethik”


Im kommenden Jahr wird es dann mit Lösungsansätzen rund um die Themen Bauen, Energie, Ernährung etc. weitergehen.
Wir möchten durch die Verknüpfung von globalen Themen mit regionalen Schwerpunkten den aktiven lösungsorientierten Austausch unterschiedlicher Interessengruppen unterstützen und Klarheit für die benötigten Priorisierungen erzeugen. Deshalb sind alle Zuhörer*innen herzlich eingeladen, nach einem kurzweiligen Fachbeitrag an einer regen Diskussion teilzunehmen.
Der erste Vortrag startet am Mittwoch, den 2.12.2020 um 20 Uhr mit dem Thema “Planetare Grenzen”. Referenten sind Dr. rer. nat. Simon Filser, Physiker, und Hermann Hofstetter, MSc, Umweltmanager. Die Moderation hat Dr.-Ing. Heide Schuster, Architektin.
Wir fragen: “Was sind denn die planetaren Grenzen und was passiert, wenn wir diese überschreiten? Und, können wir überschrittene Grenzen wieder rückgängig machen? Warum ist Biodiversität besonders wichtig und ein kritischer Punkt? Was bedeuten biochemische Kreisläufe und wieso ist hier die Landwirtschaft ein Schlüsselfaktor?
Dies alles wollen wir kurz vorstellen und mit Ihnen diskutieren!
Ziel der Veranstaltung ist, das Neudenken in Zeiten des Klimawandels anzuregen, den Austausch von Standpunkten und Ideen zu ermöglichen und neue Sichtweisen entstehen zu lassen.


Die Klimagespräche Traunstein werden bis auf Weiteres jeweils als Videoübertragung online per ZOOM stattfinden, Dauer etwa eineinhalb Stunden. Die Zugangsdaten können über einen Link auf unserer Webseite ts.s4f.earth abgerufen werden.
Die Scientists for Future Traunstein freuen sich auf Sie und Ihre Ideen!


Pressekontakt
Dr.-Ing. Heide G. Schuster
ts.s4f.earth
s4ftraunstein@gmail.com

 

Im Juli 2020 hat sich auch im Landkreis Traunstein eine Regionalgruppe der Klimabewegung „Scientists for Future“ gegründet. Die Scientists for Future sind ein Zusammenschluss von über 26.800 Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im März 2019 eine Stellungnahme zu den Protesten für mehr Klimaschutz unterzeichnet haben:
Zitat: „Als Menschen, die mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut sind und denen die derzeitigen Entwicklungen große Sorgen bereiten, sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung an, auf die Folgen unzureichenden Handelns hinzuweisen“.
Aktuell engagieren sich in Deutschland über 70 Regionalgruppen.

http://example.comnews-385.atom Regionalbudget 2021 - 2020-11-26T11:08:57+01:00 2020-12-18T09:26:48+01:00 Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte bis 31.01.2021

Der ILE-Zusammenschluss Achental ruft zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf.

Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung

  • der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen,
  • der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,
  • der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,
  • der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
  • der demografischen Entwicklung sowie
  • der Digitalisierung

den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen. Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.

Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten.

Fördergegenstand
Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,
  • Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,
  • Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,
  • Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass der Durchführungsnachweis bis spätestens 01.10.2021 vorgelegt werden kann.

Zuwendungs- und Antragsberechtigte sind
Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
natürliche Personen und Personengesellschaften.

Art und Umfang der Förderung
Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80% bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag (siehe unten) festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die FinR-LE oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt.

Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.

Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Vertretern regionaler Akteure zusammensetzt.

Kriterien zur Projektauswahl:

Nr.

Auswahlkriterium

Punkte

1

Zielerreichungsgrad ILEK

1

2

Bürgerbeteiligung

1

3

Innenentwicklung

1

4

Interkommunaler Ansatz

2

5

Innovativ für die Region

3

6

Wirkung (lokal 1, regional 1, überregional 1)

3

7

Nachhaltigkeit (ökologisch 1, ökonomisch 1, sozial 1)

3

8

Vernetzung (Aktivitäten 1, Akteure 1)

2

9

Sicherung der Daseinsvorsorge

2

10

Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz

2

Eine Mindestpunktzahl von 11 Punkten (von maximal 20 Punkten) muss erreicht werden, damit das Projekt eine Förderzusage bekommt.

Alle eingereichten Projektanträge werden auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und anhand der genannten Auswahlkriterien bewertet. Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.

Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem ILE-Zusammenschluss Achental und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.

Termine:
Abgabe der Förderanfragen bis spätestens 31.01.2021
Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): 01.10.2021


Anfragen auf Förderung sind an folgende Adresse zu richten:

Ökomodell Achental e.V.
Eichelreuth 17
83224 Grassau

Ansprechpartnerin:
Kathrin Kopschinski
Tel. 08641/692909-30
info(at)oekomodell.de


Zum Download:
Antragsformular
Merkblatt Regionalbudget
Merkblatt De-minimis-Beihilfe

Das erforderliche Antragsformular und das Merkblatt mit ergänzenden Hinweisen stehen außerdem im Internet-Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unter https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/234566/index.php zur Verfügung.

http://example.comnews-384.atom Förderung von Ladestationen an Wohngebäuden - 2020-11-23T09:29:43+01:00 2020-11-23T09:42:03+01:00 Maßnahme zum Ausbau der Ladeinfrastruktur im privaten Bereich

Ab dem 24. November 2020 fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden. Ziel der Förderung ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen. Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland.

Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Die Gesamtkosten des Vorhabens dürfen den Zuschussbetrag nicht unterschreiten. Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens überwiesen wird. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Keine Förderung erhalten kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände, Zweckverbände und Kirchen.

Zu den förderfähigen Leistungen zählt die Ladestation, das Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung der Ladestation, der elektrische Anschluss (Netzanschluss), die notwendigen Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten), notwendige technische und bauliche Maßnahmen am Netzanschlusspunkt und am Gebäude und notwendige Ertüchtigungs-/Modernisierungsmaßnahmen der Hauselektrik sowie der Telekommunikationsanbindung der Ladestation.

Zu beachten ist, dass der Zuschuss vor Beginn des Vorhabens bei der KfW beantragt werden muss. Sobald eine Antragsbestätigung vorliegt, kann die Maßnahme umgesetzt werden. Der Zuschuss von 900 Euro wird nach ordnungsgemäßer Durchführung ausgezahlt. Hierfür müssen alle Rechnungen über die förderfähigen Leistungen vorliegen.

Die Förderung "Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude" (440) kann ab 24.11.2020 im KfW-Zuschussportal unter www.kfw.de/440-zuschussportal beantragt werden.

Merkblatt zur Förderung

http://example.comnews-383.atom Investitionen in die Zukunft der Gemeinden im Achental Ludwig Flug 2020-11-17T10:32:43+01:00 2020-11-17T10:40:19+01:00 Die Mitglieder setzten weiter auf den vertrauten Vorstand Bericht zur Jahreshauptversammlung 2020

Die Achentalhalle gab dem Verein Ökomodell Achental den Raum seine Mitgliederversammlung - zugleich die Gesellschafterversammlung seiner Betriebs- und Entwicklungs GmbH - unter Schutzvorkehrungen zügig durchzuziehen. Der 1. Vorsitzende Stefan Schneider, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bergen, zeigte im Jahresbericht moderne Ökomodell-Projekte auf, die im Einklang mit den Maßnahmen des Freistaates zur ländlichen Entwicklung laufen. Dass so etwas kostet, verdeutlichte Schatzmeister Ludwig Entfellner, Bürgermeister in Unterwössen, im umfänglichen Kassenbericht. Die Mitglieder setzen in den Neuwahlen auf Kontinuität.

Bericht des ersten Vorsitzenden

Das Ökomodell Achental begleitet die Umsetzung der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) des Amtes für ländliche Entwicklung Oberbayern, das beschrieb Vorsitzender Stefan Schneider im Jahresbericht. Dort ist das Innenentwicklungskonzept für die Gemeinden Thema, weniger Flächen zu verbrauchen. Lebendige Ortskerne machen eine gesunde Gemeinde aus, so sieht es auch Schneider. Auf dem Weg dahin stehen die Gemeinden im Ökomodell an unterschiedlichen Ausgangspunkten. Der Aufbau eines Flächenkatasters soll deren individuelle Möglichkeiten aufzeigen, Potentiale der Gemeinden sichtbar machen und Strategien zur inneren Entwicklung fördern. Dazu erarbeiten Fachleute ein Konzept zur Innenentwicklung. Vor Ort laufen Gespräche mit den Gemeinden. Das Ökomodell plant für den November eine Klausurtagung mit einer Exkursion zum Thema. Die Arbeit wird vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert und von Stephanie Hennes und Kathrin Kopschinski im Ökomodell betreut.

Weiteres Projekt der Integrierten Ländlichen Entwicklung ist das vom Amt für ländliche Entwicklung geförderte Projekt zur Bekämpfung der Kreuzkräuter, die in hoher Konzentration für Mensch und Tier giftig sind. Das Projekt ist bis Ende 2021 verlängert, verkündet Schneider. Seit 2019 werden die Vorkommen des Kreuzkrautes kartiert. Derzeit entsteht ein Informationsflyer. Neu im Achental ist die biologische Bekämpfung mit der Blutbärenraupe. Die versuchen die Fachleute wie im letzten auch im kommenden Frühjahr im Achental zu vermehren. Mit Ablauf der Corona Einschränkungen plant das Ökomodell Informationsveranstaltungen für Landwirte und andere Betroffene.

Das Klimaschutzmanagement im Ökomodell mit Sachbearbeiter Hans Haslreiter dient als fachlich-inhaltliche Unterstützung der Mitgliedsgemeinden bei der Umsetzung ihrer Energiekonzepte, so Schneider. Das fördert das Bundesministerium für Umwelt Naturschutzbau und Reaktorsicherheit. Im Klimaschutz ist Fernwärme nach wie vor Thema. Die Erfahrungen in Reit im Winkl, Grabenstätt und Grassau sieht der Vorsitzende Schneider als durchweg positiv. In Bergen fehlt es an ausreichend Anschlussinteressierten, das Projekt wirtschaftlich zu gestalten. In Schleching wird aufgrund eines privaten Engagements das bestehende Wärmenetz am Dorfplatz erweitert. Erfreulicherweise bescheinigt die Machbarkeitsuntersuchung des Amtes für ländliche Entwicklung Oberbayern Potenzial für Marquartstein. Die Umsetzung ist vom dortigen Gemeinderat beschlossen und das Ökomodell unterstützt die Gemeinde dabei, eine Versorgung von rund 30 Abnehmern bei einem Wärmebedarf von rund 3.600 MWh im Jahr im ersten Bauabschnitt zu ermöglichen.

In diesem Jahr wählte das Ökomodell Achental 17 regionale Projekte für das Regionalbudget des Amtes für Ländliche Entwicklung aus. Das Regionalbudget unterstützt Kleinprojekte, die der Umsetzung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes dienen. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung des Gartenbauvereins Schleching, Vitrinen zur Ausstellung von Archäologischen Funden des Heimat- und Geschichtsvereins Achentals fördert das Budget. Es half sogenannte Forscherhütte an der Grund- und Mittelschule Unterwössen mit Equipment und einer Photovoltaikanlage auszustatten. Der Dorfladen in Schleching erhielt ein Kühlregal, der Dorfplatz in Bergen einen Verkaufsraum, um die Möglichkeiten des Dorfplatzes zu erweitern. Insgesamt sind rund 80.000 Euro in die Region geflossen, sieht der Vorsitzende Schneider. Er ruft für das kommende Jahr auf, Förderungen für Kleinprojekte aus dem Regionalbudget zu beantragen.

Eine zweitägige Exkursion des Vereins Solar Partner e.V. aus Bayern und Baden-Württemberg belege – so Schneider – das Interesse am Ökomodell und dem Erfahrungsaustausch zur interkommunalen Zusammenarbeit.

Die Gebietsbetreuung Achental im Ökomodell setzt sich für das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen - für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ ein. In Rahmen der Zusammenarbeit läuft eine Besucherlenkung an der Tiroler Ache. Teile von Kiesbänken sperrt die Gebietsbetreuerin mit Schildern für die Brutzeit, um Brutplätze der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Vögel zu schützen. Das geschieht saisonal und unter Beobachtung des Brutverhaltens. Von den vom Aussterben bedrohten Flussuferläufern waren in diesem Jahr mehrere Pärchen an der Ache unterwegs, fünf Jungvögel der Flussregenpfeifer wuchsen dort auf.

Seit Februar unterstützt Martina Höhne die Archivpflege der neun Ökomodellgemeinden und ihrer Ortsheimatpfleger, freut sich Stefan Schneider. Ihre Stelle ist in der Gemeinde Bergen angesiedelt. Die anderen Gemeinden haben eine Zweckvereinbarung zur Organisation und Finanzierung in interkommunaler Kooperation geschlossen. Höhne sichtet die Archive, ordnet sie, sichtet und erfasst historisches Material und pflegt den Kontakt zu den Ortsheimatpfleger an. Ähnlich die interkommunale Zusammenarbeit bei der in der Gemeinde Reit im Winkl angesiedelten Gästemeldekontrolleurin. Diese Aufgabe übernimmt die Unterwössnerin Susanne Tofern ab Dezember.

Nach zwanzig Jahren hat der Achentaler Bauernmarkt ein neues Gesicht bekommen, „Nach einer so langen Zeit und ihren Veränderungen eine notwendige Maßnahme“, sieht Schneider. Gemeinsam mit den verbliebenen Marktleuten und den Experten der Deutschen Marktgilde e. G. entstand ein neues Konzept, das unter dem neuen Namen Achentaler Bauern- und Wochenmarkt jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr am Hefterstadl in Grassau öffnet.

In Corona Zeiten haben sich die Achentalgemeinden zur Stärkung des regionalen Einkaufs mit den Händlern ihrer Gemeinden zusammengetan und eine auch nach Auffassung der Händler erfolgreiche Aktion „Kauf regional!“ gestartet.

Förderstiftung Ökomodell Achental

Einen wichtigen Partner sieht der Ökomodell-Vorsitzende Schneider in der beim Ökomodell angesiedelte Förderstiftung Ökomodell Achental. Sie ist aus dem 2001 gegründeten Initiativkreis Ökomodell Schleching hervorgegangen und besteht seit 2009. Mithilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental. Mit der Vorsitzenden Stephanie Hennes leitet der siebenköpfige Stiftungsbeirat aus Verantwortlichen der Gemeinden, dem Ökomodell und Vertretern von Interessengruppen die Förderstiftung. In einem Almführer für Kinder, der Kreuzkrautkartierung im Achental und der Unterstützung von Umweltbildung in Schulklassen leistet sie wertvolle Arbeit.

Besondere Worte des Dankes fand der Vorsitzende Stefan Schneider für die engagierte Arbeit der Mitglieder, insbesondere der Vorstandskollegen. Er dankte den Beisitzern die aufgrund ihres Werdeganges und ihrer Kenntnisse in vielfältiger Weise zum Erfolg des Ökomodells beitragen. Der zweite Vorsitzende Andreas Scheck, Bürgermeister in Marquartstein, stellte dagegen die Arbeit von Schneider selbst heraus. An erster Stelle zu stehen, sei doch noch einmal eine andere Hausnummer. Scheck dankte Schneider für die erfolgreiche Arbeit und das Engagement.

Kasse

Den Kassenbericht stellt der Ökomodell-Schatzmeister Ludwig Entfellner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen, vor. Beeindruckend, dass der größte Posten im Haushalt die Aufwendungen für die Projektarbeit mit 100.000 Euro sind. Davon kamen nur Fördergelder von rund 36.000 Euro herein. Neben der zweithöchsten Position, dem Personalaufwand schlugen 2019 vor allem die Ausstattung der neuen Geschäftsstelle in Grassau zu Buche, nachdem das Ökomodell seinen Sitz von Schleching nach Grassau verlegte. „Und wir zahlen auch Steuern“, so Ludwig Entfellner zur Position der Körperschafts- und Gewerbesteuer. Geschultert hat das Ökomodell die Ausgaben, die 2019 doppelt so hoch wie die Einnahmen lagen, aus Rücklagen. Vor dem neuen Kassenstand und der sich abzeichnenden Corona Situation der Gemeinden sieht der Schatzmeister jetzt erst einmal sparsame Jahre.

Ausgeglichen verlief dagegen das Jahr 2019 der Tochtergesellschaft des Vereins, der Achental Betriebs- und Entwicklungs-GmbH. In dieser Ausgründung aus dem Jahr 2006 bündelt der Verein seine wirtschaftlichen Aktivitäten in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Kassenprüfer Hans-Michael Heser verfolgt die Entwicklung der Kassenführung seit Jahren. „Je größer das Ökomodell Achental wird, so klarer und transparenter ist es geworden.“

Wahlen

Schon mit den Kommunalwahlen bekam der Gesamtvorstand des Ökomodell Achentals ein neues Gesicht als neue Erste Bürgermeister mit Eberhard Bauerdick, Übersee, Martina Gaukler, Staudach-Egerndach, Matthias Schlechter, Reit im Winkl, und Gerhard Wirnshofer, Grabenstätt, einrückten. In der Marktgemeinde Grassau ist der ehemalige Gebietsbetreuer des Ökomodells Stefan Kattari nun
1. Bürgermeister.

Zur Wahl unter Leitung des Geschäftsführers des Ökomodells Wolfgang Wimmer gab es auf Vorschläge aus der Runde der 21 Versammlungsteilnehmer ausschließlich Wiederwahlen. Stefan Schneider wurde als Vorsitzender bestätigt, Andreas Scheck als zweiter Vorstand. Schatzmeister bleibt Ludwig Entfellner.

Aus den ursprünglich sieben Beisitzern stellte sich Jürgen Branz, Marquartstein, nicht mehr zur Wahl und der bisherige Beisitzer Stefan Kattari gehört aufgrund des Bürgermeisteramtes dem Gesamtvorstand an. Es blieb daraufhin bei den verbliebenen und satzungsgemäß vorgesehenen fünf Beisitzern mit Hans Maier, Übersee, Dr. Hans-Jürgen Grabmüller, Grassau, Barthl Irlinger, Unterwössen, Engelbert Pletschacher, Schleching, und Paul Höglmüller. Marquartstein. Rechnungsprüfer sind weiterhin Hans-Michael Heser und Michael Scheck.

Abschlussvortrag

Am Ende der Sitzung berichteten Diplom-Biologe Markus Sichler und Almfachberater Christian Tegethoff in einem Lichtbildervortrag vom neuen Bergmähder Projekt am Hochgern. Auslöser dieses Projektes ist ein Gutachten, das die Regierung von Oberbayern in Auftrag gab. Aus dem ging hervor, dass der Hochgern mit der Hochgern-Südflanke und dem Hasenpoint ein Hotspot der Biodiversität in den östlichen bayerischen Alpen ist. Um zu verhindern, dass diese Flächen vergrasen, verfilzen und verbuschen soll mit modernen Maschinen zur alten Wildheugewinnung zurückgekehrt werden. Das soll den seltenen Pflanzen den Raum erhalten.

„Es ist eine Chance“, so der Vorsitzende Stefan Schneider. „Schauen wir es uns ein paar Jahre an. Wenn es gelingt, wäre es eine Zukunft für unsere Heimat und unsere Berge.“

http://example.comnews-382.atom Einladung zur Jahreshauptversammlung des Ökomodell Achental e.V. - 2020-10-14T08:18:55+02:00 2020-10-14T08:28:20+02:00 und Gesellschafterversammlung der Achental Betriebs- und Entwicklungs- GmbH

am Mittwoch den 28. Oktober 2020 um 19.00 Uhr

in der Achentalhalle (Altes Bad) in Unterwössen, Hauptstraße 71

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung 2020 nach Unterwössen ein.

 

Tagesordnung:

TOP   1 - Begrüßung

TOP   2 - Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden

TOP   3 - Bericht des Schatzmeisters

TOP   4 - Bericht der Rechnungsprüfer

TOP   5 - Entlastung des Gesamtvorstandes und der Geschäftsführung

TOP   6 - Bestellung eines Wahlleiters und des Wahlausschusses

TOP   7 - Wahl des Vorstandes

TOP   8 - Wahl der Beisitzer und Rechnungsprüfer

TOP   9 - Dank an ausgeschiedene Vorstandsmitglieder

TOP 10 - Sonstiges/Aussprache

 

Im Anschluss stellen Diplom Biologe Markus Sichler und Almfachberater Christian Tegethoff das "Bergmähder-Projekt am Hochgern" vor.

 

Wir freuen und auf eine interessante Veranstaltung und Ihr Kommen!

 

Mit freundlichem Gruß

Stefan Schneider

1. Vorsitzender

http://example.comnews-381.atom Artenvielfalt am Gipfel des Hochgern - 2020-10-02T11:48:43+02:00 2020-10-02T11:53:45+02:00 Reaktivierung ehemaliger Bergmähder

Bis Mitte der 1960er Jahre wurden die steile Hochgernsüdflanke und die Hasenpoint zur Wildheugewinnung gemäht. Jeder Almbauer hatte einen sogenannten Lahner oder eine Bergwiese, die er neben den Weideflächen mit großem Aufwand bewirtschaftet hat. Auf diesen Bergmähder-Flächen gab es eine enorme Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Durch die Aufgabe dieser aufwendigen traditionellen Bewirtschaftung vergrasten, verfilzten und verbuschten die Flächen, einhergehend mit einem Verlust von sehr vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Um dem entgegenzuwirken, wurde nun ein Pilotprojekt zur Reaktivierung von ehemaligen Bergmähdern in Angriff genommen.

50 Jahre nicht bewirtschaftet

Der 1748 m hohe Hochgern bildet einen Hotspot der Biodiversität in den östlichen Bayerischen Alpen. Im Rahmen eines, von der Regierung von Oberbayern beauftragten Gutachtens, konnten dort 540 Sippen höhere Pflanzen mit über 130 Neufunden nachgewiesen werden. Bei den Untersuchungen wurde ein spezifisches Augenmerk auf Lahnerrasen und Bergmähder gelegt, welche am Hochgern seit mindestens 50 Jahren nicht mehr bewirtschaftet werden. So wurden zur Wildheugewinnung nachweislich bis Mitte der 1960er Jahre die Hochgern Südflanke und der Hasenpoint gemäht. Nach Aufgabe der Mahd wurde der Hang von der Weitalm aus bestoßen und sehr extensiv beweidet. In den letzten Jahren/Jahrzehnten erfolgte keinerlei Nutzung mehr. Durch eine partielle Eutrophierung und Ruderalisierung der Rasen wurden lichtliebende und seltene Arten zunehmend durch wenige Obergräser verdrängt.

Um die vergessene Nutzungsform „Bergmähder“ wieder zu reaktivieren und die Artenvielfalt auf Almen zu erhalten und verlorengegangene Arten wieder zurückzugewinnen, wurde vom Ökomodell Achental, zusammen mit Christian Tegethoff (Almfachberater am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Rosenheim/ seit 13 Jahren ehrenamtlich auf der Weitalm am Hochgern engagiert) das Projekt „Almen und Bergmähder zwischen Hochgern und Achental“ ins Leben gerufen. Bei der Umsetzung spielen die Landwirte im Achental als Landschafts- und Naturschutzpfleger eine zentrale Rolle. Ohne sie würde die Kulturlandschaft nicht so aussehen, wie wir sie jetzt kennen und schätzen.

Mulchen als Auftakt

Als Auftakt für das Projekt wurde im September 2020 die verbrachte Fläche am Hochgerngipfel gemulcht. Die Umsetzung wurde dabei von Christian Tegethoff koordiniert und geleitet. Zusammen mit dem Landschaftspfleger Stadler wurde mit einem ferngesteuerten Mulchgerät und einem Freischneider die Fläche bearbeitet. Das war notwendig, um den über Jahrzehnte aufgebauten Grasfilz zu beseitigen, damit es möglich ist, die Fläche in Zukunft mit einem Messerbalken zu mähen. Um die vorhandenen Insekten bestmöglich zu schonen, wurde der Mulchtermin so gelegt, dass die Pflanzen bereits verblüht und kaum Insekten vorzufinden waren. In den Folgejahren wird die Fläche im Frühsommer einmal im Jahr gemäht und das Mähgut entfernt. Der Zweitaufwuchs wird im Spätsommer durch eine Nachbeweidung mit Rindern genutzt. Durch die Kombination dieser beiden Nutzungen sollen der Fläche die über die letzten Jahrzehnte aufgebauten Nährstoffe entzogen werden, so dass sich konkurrenzschwächere Kräuter und Gräser wieder etablieren können. Durch den Verbiss und den Tritt der Rinder wird die Bestockung angeregt, so kann sich wieder eine dichte Grasnarbe mit diversen blühenden Kräutern und Gräsern entwickeln. Welche Pflanzen- und Tierarten sich wieder ansiedeln, wird von einem Fachbüro begleitend untersucht, um den Erfolg der Maßnahme zu dokumentieren.

Nicht nur die Reaktivierung der Nutzungsform „Bergmähder“, welche in Bayern kaum noch vertreten ist, stellt etwas Besonderes dar. Einzigartig ist auch, dass für eine Landschaftspflegemaßnahme in Oberbayern ein Transporthubschrauber zum Einsatz gekommen ist. In Österreich oder der Schweiz ist es normal, dass für die traditionelle Bewirtschaftung schwer zugänglicher Bergmähder ein Hubschrauber für den Transport der Arbeitsgeräte und des Wildheues verwendet wird. Die Wanderer am Hochgerngipfel staunten jedenfalls nicht schlecht über die Maßnahmen dieses Projektes. Mit ihnen fachlich ins Gespräch gekommen, fand das Projekt bei allen große Zustimmung, so Tegethoff. Um auch weiterhin Wanderer auf diese Projekt aufmerksam zu machen, wurden zwei Informationsschilder zu diesem Projekt aufgestellt.

Für das Projekt „Almen und Bergmähder zwischen Hochgern und Achental“ tritt das Ökomodell Achental e.V. als Zusammenschluss der neun Achental-Gemeinden als Projektträger auf. Gefördert und fachlich begleitet wird die Maßnahme durch die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt Traunstein. Ab nächstem Jahr sollen zahlreiche weitere Projekte auf den Almen und im Tal umgesetzt werden, um diese schöne Kulturlandschaft weiterhin zu erhalten und zu fördern.

http://example.comnews-380.atom Bruterfolg an der Tiroler Achen - 2020-09-22T09:32:05+02:00 2020-09-22T09:35:50+02:00 Gebietsbetreuung und LBV ziehen positive Bilanz

Das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ setzt sich für den Schutz von Flussregenpfeifer und Flussuferläufer ein. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten Monaten an der Tiroler Achen Teile von Kiesbänken mit gelben Schildern abgesperrt, um die Brutplätze der gefährdeten bzw. vom Aussterben bedrohten Vögel zu schützen.

Die gefährdeten Flussregenpfeifer legen ihre Eier in eine Mulde direkt auf die steinige Kiesbank. Dort sind sie perfekt getarnt und verschmelzen förmlich mit den bunten Kieselsteinen. Der bei uns vom Aussterben bedrohte Flussuferläufer brütet in locker bewachsenen Bereichen der Kiesbänke. Leicht haben es diese Tiere nicht. Waren unsere Flüsse früher viel breiter, mit sich jährlich verändernden, ausgedehnten Kiesbänken, so sind diese im Zuge der Begradigungen Mangelware geworden. Außerdem sind die Gelege von Hochwasser gefährdet. Deshalb fangen die Vögel verhältnismäßig spät im Jahr an zu brüten und legen bei Verlusten oft ein Nachgelege. Neben der Gefährdung durch Hochwasser und Fressfeinde nehmen auch wir Menschen Einfluss auf den Bruterfolg, haben die Kiesbänke für uns doch eine große Bedeutung zur Naherholung.

Hier setzt das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ an. Sabine Pröls, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach vom Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) beobachtet mittlerweile im dritten Jahr zusammen mit ehrenamtlich Engagierten diese besonderen Vogelarten. Unterstützt wird sie dabei von Gebietsbetreuerin Kathrin Kopschinski (Ökomodell Achental). Mit Fernglas uns Spektiv wird aus sicherer Entfernung festgestellt, wo und wann die Vögel brüten. Sind die Nester menschlichen Störungen ausgesetzt, kommen gelbe Schilder zum Einsatz, um die Brutplätze für die Dauer der Brutzeit abzugrenzen. Dadurch wissen die Besucher welche Stellen sie auf den Kiesbänken meiden müssen, damit die seltenen Arten erfolgreich brüten können. Der Vorteil ist, dass wirklich nur notwendige Stellen abgesperrt werden und ein Großteil der Kiesbänke weiter betreten werden können. Im Rahmen von regelmäßigen Beobachtungen wird festgestellt, wann die Tiere mit dem Brüten fertig sind und ob sie erfolgreich waren.

Mittlerweile ist die Brutsaison vorbei, die Vögel sind wieder auf dem Weg in die Winterquartiere. Zum Saisonende zieht Gebietsbetreuerin Kathrin Kopschinski eine positive Bilanz. „In Schleching hat die temporäre Sperrung von Teilen der Kiesbänken wunderbar funktioniert. Die Besucher waren sehr verständnisvoll und interessiert. Bei Beobachtungs- und Kontrollgängen wurden wir oft auf Schilder und Vögel angesprochen.“ Doch nicht nur das Verständnis der Bevölkerung gibt Grund zur Freude. „Bei den Flussregenpfeifern haben es fünf Jungvögel geschafft“, freut sich Kathrin Kopschinski. Im Gemeindegebiet Übersee waren die Flussregenpfeifer im Bereich der Kiesfalle leider nicht erfolgreich. Trotz der Ausschilderung wurde ein Gelege verlassen. Die nächsten Brutversuche wurden vom Hochwasser weggeschwemmt. „Da müssen wir nächstes Jahr genauer hinsehen“ so Sabine Pröls vom LBV.

Weniger erfolgreich waren die vom Aussterben bedrohten Flussuferläufer. Es waren mehrere Pärchen an der Ache unterwegs, die auch ausgiebig gewarnt haben, ein Bruterfolg konnte jedoch nicht festgestellt werden. „Für die Flussuferläufer war es leider kein gutes Jahr. Doch wir sind zuversichtlich, dass es im nächsten Jahr besser wird. Wenn die Besucherlenkungsmaßnahmen wieder so gut angenommen werden, ist ein großer Teil geschafft. Der Rest ist vom Hochwasser und den Fressfeinden abhängig. Hier können wir nur hoffen, dass die Flussuferläufer im nächsten Jahr mehr Glück haben“, so Kathrin Kopschinski.

„Einfach ist die Betreuung der Kiesbrüter nicht, vor allem wenn das Hochwasser kommt und die Nester vor den eigenen Augen wegspült“ erläutert Sabine Pröls. Zudem sei es sehr zeitaufwändig, die Nester zu finden, zumal die Vögel so gut getarnt sind. Umso schöner sind dann die Erfolgserlebnisse. „Die kleinen Flussregenpfeifer über die Kiesbank flitzen zu sehen, da geht einem das Herz auf“, fügt Kathrin Kopschinski hinzu. Die beiden sind sich einig, dass die Besucherlenkung an der Tiroler Achen auch nach Ende des Interregprojektes weitergeführt werden muss. Dafür hoffen sie auf tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung. So wurde letztes Jahr schon ein Arbeitskreis gegründet, der heuer leider wegen Corona nicht zusammen kommen konnte. Sabine Pröls freut sich, dass ab 2021 die Leitung und Koordination des Schutzes der Kiesbankbrüter von der Gebietsbetreuung Achental fortgeführt werden wird. „Zusammen mit den ehrenamtlich engagierten Helfern sind damit die wichtigsten Ziele des dreijährigen Interreg-Projektes und dem Schutz der Vögel hier an der Tiroler Achen erreicht“ Im Arbeitskreis kann sich jeder aktiv am Schutz der seltenen Vögel beteiligen und uns bei den Beobachtungen und Kontrollen unterstützen“.

http://example.comnews-379.atom Solar-Partner aus Bayern und Baden-Württemberg zu Gast im Achental - 2020-09-02T09:16:00+02:00 2020-09-22T09:24:36+02:00 Im Rahmen einer zweitägigen Exkursion war der Verein Solar-Partner e.V. aus Bayern und Baden-Württemberg zu Gast im Achental, um Anlagen zur Erzeugung regionaler, erneuerbarer Energien zu besichtigen. Neben einer Vorstellung des Ökomodells und einem Erfahrungsaustausch zum Thema Interkommunale Zusammenarbeit stand die Besichtigung des Biomassehofes Achental und weiterer Regenerativer Erzeugungsanlagen, wie dem Wasserkraftwerk Gränzmühle in Marquartstein, den BHKW´s im Fernwärmenetz Grassau und der Hofkunstmühle in Haslach auf dem Programm. Begleitet und organisiert wurde die Veranstaltung von Klimaschutzmanager Hans Haslreiter (Ökomodell Achental).

Bei der Begrüßung der Solar-Partner machte Klimaschutzmanager Hans Haslreiter deutlich, wie wichtig es ist, die zukünftige Energieversorgung rechtzeitig auf „erneuerbare regionale Energien“ umzustellen, und den Energieverbrauch weiter zu senken. Im Rahmen eines Vortrages stellte er das Ökomodell Achental mit einigen ausgewählten Projekten vor und zeigte auf, wie eine interkommunale Zusammenarbeit über 20 Jahre lang zum Vorteil aller funktionieren kann.

Bei einem Rundgang über das Gelände des Biomassehofes Achental in Grassau erläuterte Mitarbeiter Hubert Zaiser (Betreuung KWK/Heizwerke) die verschiedenen Arbeitsschritte und technischen Anlagen sowie die Einsatzmöglichkeiten von Energieholz in Form von Holzpellets und Hackschnitzel. Zudem erhielten die Gäste umfassende Informationen zur Produktion der Hackschnitzel und deren Anwendung im Heizwerk der kommunalen Wärmeversorgung Grassau KU, AöR. Besondere Aufmerksamkeit erzeugten die Holzvergaser. Dort werden durch den Einsatz von Holzpellets Strom und Wärme erzeugt.

Im Anschluss stand die Besichtigung des Wasserkraftwerkes Gränzmühle in Marquartstein auf dem Programm. Florian Wegener, Betriebsleiter des Wasserkraftwerkes Gränzmühle und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter führten die Besucher zum Einlaufbauwerk mit den vier Schützen, dem Ausleitungskanal und der Rechenanlage des Wasserkraftwerkes. Im Maschinenhaus wurden die beiden Turbinen und Generatoren mit einer Gesamtleistung von 1.000 KW besichtigt und erläutert. Durch die Stromproduktion von ca. 20.000 KWh am Tag können ca. 1.000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Solar-Partner von der Standfestigkeit der Anlagen: Generator 1 ist seit 1954 problemlos im Dauerbetrieb, Generator 2 seit 1983. Die Laufzeit der Anlage gibt Florian Wegener mit über 99 Prozent pro Jahr an, lediglich bei Hochwasser, bei Ausräumarbeiten im Kanal oder bei Revisionsarbeiten stehe die Anlage. Um auf dem Laufenden zu bleiben, seien stetig Modernisierungen notwendig, aktuell werde beispielsweise die komplette Steuerung der Anlagen von analog auf digital umgestellt, um eine komplette Fernüberwachung zu realisieren, so Wegener. Die 2005 errichtete Fischtreppe werde in nächster Zeit ebenfalls den neusten Erkenntnissen angepasst.

Ina Röpcke bedankte sich im Namen der Solar-Partner für die informative Veranstaltung bei Florian Wegener, Hubert Zaiser und Hans Haslreiter. Vor allem der Erfahrungsaustausch war für die 21 Solar-Partner sehr wertvoll. Hans Haslreiter bedankt sich bei den Teilnehmern für den Besuch und freut sich über das Engagement für die regionale und erneuerbare Energieversorgung in Bayern und Baden-Württemberg.

Abschließend wurde die Hofkunstmühle der Familie Gfaller in Haslach besucht. Zwei Wasserkraftwerke versorgen die Kunstmühle mit umweltfreundlicher Energie.

http://example.comnews-377.atom Vorzeigeprojekt Forscherhütte - 2020-08-19T09:36:07+02:00 2020-08-19T09:50:59+02:00 Mit neuem Equipment wird gelernt, geforscht und geackert

In den letzten Jahren ist auf dem Gelände der Grund- und Mittelschule Unterwössen etwas Einzigartiges entstanden: ein Schulgarten mit vielen kleinen Beeten, ein Insektenhotel und eine – von den Schülern selbst errichtete – Forscherhütte. Doch abgeschlossen war das Projekt damit noch nicht. Es fehlten noch „Forscherstationen“ und die dafür notwendige Stromversorgung.

Im Rahmen des Regionalbudgets der ILE Achental wurde nun auf dem Dach der Forscherhütte eine PV-Anlage mit einem Modul installiert. Der erzeugte Strom wird in einer Batterie gespeichert. Über mehrere 12 Volt Steckdosen werden Mikroskope, Laptop und Handys mit Strom versorgt. Neben 25 Dauerpräparaten kann nun – nach Lust und Laune – alles unter die Lupe genommen werden, wie beispielsweise die Beine einer Fliege. Darüber hinaus ist geplant gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Dauerpräparate selbst anzulegen, so Lehrerin Gertrud Nicklas.

Wolfgang Wimmer (Geschäftsführer des Ökomodells) und Klimaschutzmanager Hans Haslreiter sind vom Engagement der Schule begeistert. Bei einer Besichtigung präsentieren Schülerinnen und Schüler das neue Equipment vor. Als Dankeschön für die finanzielle Unterstützung überreichen Rektor Otto Manzenberger und Lehrerin Gertrud Nicklas den Vertretern des Ökomodells einen Geschenkkorb mit Blumen und Köstlichkeiten aus dem eigenen Schulgarten.

Im Achental wurden 2020 insgesamt 18 regionale Projekte über das Regionalbudget der die ILE Achental unterstützt. Mit dem Regionalbudget fördert das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben (ILE-Zusammenschlüsse). Dadurch soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

 

Als Dankeschön für die finanzielle Unterstützung überreichen Rektor Otto Manzenberger und Lehrerin Gertrud Nicklas den Vertretern des Ökomodells einen Geschenkkorb mit Blumen und Köstlichkeiten aus dem eigenen Schulgarten ©Kopschinski

http://example.comnews-378.atom Frisches Obst und Gemüse - 2020-08-06T09:52:00+02:00 2020-08-19T09:57:04+02:00 Neuer Obst- und Gemüsehändler beim Achentaler Bauern- und Wochenmarkt

Seit Ende Mai ist der Platz im und um das Grassauer Heftergewölbe wieder eine Plattform für regionalen Einkauf. Mit neuem Namen, neuem Wochentag und zusätzlichen Anbietern ist der Achentaler Bauern- und Wochenmarkt jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Seit Ende Juli gibt es nun auch wieder frisches Obst und Gemüse, größtenteils aus eigenem Anbau.

http://example.comnews-376.atom Keine Langeweile in den Ferien Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-07-27T15:09:16+02:00 2020-08-19T09:35:48+02:00 Förderstiftung legt Naturerlebnis- und Freizeitführer neu auf

Keine Langeweile in den Ferien! Das verspricht die Neuauflage des Naturerlebnis- und Freizeitführer vom Ökomodell Achental. Darin enthalten sind eine Vielzahl von Freizeittipps im Achental für Kinder und Familien.

Grassau/ Achental – Die Neuauflage der beliebten Kinderbroschüre bietet eine Vielzahl an Freizeittipps in den Rubriken Wasser, Tiere, Wald & Natur, Sport & Freizeit, Kultur & Bildung sowie ein Regenprogramm. Ebenso gibt es einen Almführer, der von Kindern für Kinder entwickelt wurde. Schüler haben den Almführer im Rahmen des Schülerpreises vom Ökomodell Achental entwickelt und die Touren selbst erwandert und geben Tipps, was man auf welcher Alm erleben kann.

Das Eichhörnchen Felix führt durch das Heft, gibt Tipps und Vorschläge. Aufgepeppt wird die Broschüre mit Spielen, Rätzeln, Sudoku oder Bilder zum Ausmalen. Spannung bieten auch die lustigen Hörgeschichten über das Achental, die per QR-Code über das Smartphone abgerufen und jederzeit angehört werden können. Ebenso gibt es einen kleinen Naturführer, der Auskunft über die heimische Flora, Fauna, Fische und Vögel gibt.

Der Naturerlebnis- und Freizeitführer ist kostenlos in allen Achentaler Tourist Informationen erhältlich. Gefördert wurde das Projekt über das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen des Regionalbudgets und die Förderstiftung Ökomodell Achental, die sich für die Förderung von Natur- und Umweltschutz, die Unterstützung der Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler im Achental einsetzt. Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es seit 2009. Sie ist aus der 2001 gegründeten Förderstiftung „Initiativkreis Ökomodell Schleching“ hervorgegangen. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

Hier gibt es die Broschüre zum Download:  Natur- und Freizeitführer Achental

 

http://example.comnews-375.atom Förderprojekte für Regionalbudget im Achental ausgewählt Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-07-20T14:13:39+02:00 2020-08-19T09:29:37+02:00 Insgesamt 18 regionale Projekte wurden für das Regionalbudget vom Ökomodell Achental ausgewählt. Mit der Förderung werden Kleinprojekte unterstützt, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts des ILE-Zusammenschlusses Achental dienen und den Zweck verfolgen, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.

Grassau/ Achental – In diesem Jahr dürfen sich 18 Projektträger aus dem Achental über eine Förderung von bis zu 80 Prozent für ihre eingereichten Projekte freuen. Das Regionalbudget, das in diesem Jahr erstmalig in Höhe von 90.000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung zur Verfügung stellt wurde, fördert Kleinprojekte (bis zu 20.000 €) zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, der Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, der Umsetzung von an den ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen und der Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

„Wir freuen uns, dass wir so viele Projektideen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit der regionalen Förderung unterstützen können“, so Stephanie Hennes, ILE-Managerin im Achental. Die Fördermittel gehen an Schulen, Kommunen, Vereine und Privatpersonen und können schon mit einem kleinen Beitrag viel bewirken. Derzeit sind die Projekte in der Umsetzungsphase und werden bis spätestens Ende September abgeschlossen sein.

Bereits umgesetzt wurde so beispielsweise die Direktvermarkterbroschüre, die eine Liste regionaler Erzeuger aus dem Achental und dem Landkreis Traunstein beinhaltet. Weiter wurde ein Wandkühlregal für den Dorfladen in Schleching bezuschusst. Ein Glücksfall, denn der Dorfladen wurde von Bürgern aus Schleching gegründet. Die Gründung erfolgte damals aus ideellem Interesse, um in Schleching die Nahversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Da die meisten Geräte von den Vorbesitzern übernommen wurden und keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, sowie nicht mehr zugelassene Kältemittel benötigt werden, war eine Erneuerung unumgänglich. Durch die Erneuerung des Gerätes konnte eine Stromeinsparung generiert und die Existenzsicherung des Dorfladens unterstütz werden.

Mit dem Regionalbudget fördert das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben (ILE-Zusammenschlüsse). Dadurch soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

http://example.comnews-374.atom Neue Gesichter im Gesamtvorstand - 2020-06-22T10:15:00+02:00 2020-08-19T09:33:33+02:00 Bürgermeisterwechsel in der Vorstandschaft des Ökomodell Achental e.V.

Grassau / Achental – Durch die Kommunalwahlen im März 2020 hat sich auch die Zusammensetzung der Vorstandschaft des Ökomodells verändert. Im Rahmen der letzten Sitzung im alten Gremium wurden die scheidenden Bürgermeister aus dem Gesamtvorstand des Vereins verabschiedet. Nun fand die erste Sitzung in neuer Zusammensetzung in der Ökomodell Geschäftsstelle in Grassau statt.

Die Vorstandschaft des Ökomodell Achental e.V. setzt sich aus den Bürgermeistern der neun Mitgliedsgemeinden und bis zu sieben weiteren Beisitzern zusammen. Im Zuge der Kommunalwahlen wurden fünf Positionen neu besetzt, da es in den Gemeinden Übersee, Grassau, Grabenstätt, Reit im Winkl und Staudach-Egerndach einen Wechsel des Gemeindeoberhauptes gegeben hat.

In der letzten Sitzung im alten Gremium wurden Marc Nitschke, Rudi Jantke, Georg Schützinger, Sepp Heigenhauser und Hans Pertl aus der Vorstandschaft des Ökomodells verabschiedet. Der erste Vorsitzende Stefan Schneider bedankte sich herzlich bei den scheidenden Bürgermeistern und überreichte jedem seiner (nun ehemaligen) Kollegen einen Präsentkorb. „Die Zusammenarbeit in den letzten Jahren war immer gut, sehr aktiv und insbesondere freundschaftlich“, so Georg Schützinger abschließend zum Gesamtvorstand des Ökomodells. Schützinger, der in Grabenstätt 36 Jahre lang amtierte, war der letzte verbleibende Bürgermeister aus der Gründungszeit des Ökomodells und hat die Entstehung und Entwicklung des Vereins somit von Anfang an begleitet.

Damit sind folgende Personen im Gesamtvorstand des Ökomodell Achental e.V. vertreten: 1. Vorsitzender Stefan Schneider (Bgm. Bergen), 2. Vorsitzender Andreas Scheck (Bgm. Marquartstein), Ehrenvorsitzender Fritz Irlacher (Schleching), Schatzmeister Ludwig Entfellner (Bgm. Unterwössen), Josef Loferer (Bgm. Schleching), Gerhard Wirnshofer (Bgm. Grabenstätt), Stefan Kattari (Bgm. Grassau), Matthias Schlechter (Bgm. Reit im Winkl), Martina Gaukler (Bgm. Staudach-Egerndach) und Eberhard Bauerdick (Bgm. Übersee) sowie die Beisitzer Jürgen Branz (Marquartstein), Hans Maier (Übersee), Dr. Hans-Jürgen Grabmüller (Grassau), Barthl Irlinger (Oberwössen), Bertl Pletschacher (Schleching) und Paul Höglmüller (Marquartstein).

Nachdem sich die neuen Bürgermeister/innen in ihren Gemeinden eingefunden haben, fand nun die erste Sitzung des Ökomodell-Gesamtvorstandes in neuer Zusammensetzung statt. Um die Neuankömmlinge optimal in den Verein zu integrieren, standen in dieser Sitzung die Aufgaben des Ökomodells und die Arbeitsbereiche der Mitarbeiter im Fokus. Stephanie Hennes (ILE Achental, Förderstiftung Achental), Kathrin Kopschinski (Gebietsbetreuung Achental, ILE Achental) und Martina Höhne (Archivpflege) stellten ihre jeweiligen Förderstellen und Aufgabenfelder sowie aktuelle und geplante Projekte vor. Ergänzend erläuterte Geschäftsführer Wolfgang Wimmer das Zusammenspiel von Ökomodell Achental, Biomassehof Achental, Achental Betriebs- und Entwicklungs-GmbH und der Ökomodell Achental Förderstiftung. Abschließend referierte der 1. Vorsitzende Stefan Schneider über die Schwerpunkte und Perspektiven des Vereins. Um die Arbeit des Ökomodells auf künftige Entwicklungen auszurichten, wird der Gesamtvorstand im Herbst 2020 in Klausur gehen.

http://example.comnews-373.atom Brutgeschehen im vollen Gange - 2020-05-29T09:57:52+02:00 2020-05-29T10:01:32+02:00 Flussuferläufer und Flussregenpfeifer brüten an der Tiroler Ache

Oft übersehen leben an der Tiroler Achen ganz besondere Vögel: Flussregenpfeifer und Flussuferläufer kommen im April aus ihren Wintergebieten in Afrika zurück. Bei uns angekommen brauchen sie die Kiesbänke der Flüsse, auf denen sie ihre Jungen großziehen. Das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ setzt sich für den Schutz dieser Arten ein.

In den letzten Wochen haben sich an der Tiroler Achen die Paare von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer gefunden. Die meisten haben noch die Eisheiligen abgewartet, aber jetzt sitzen sie und brüten. Die gefährdeten Flussregenpfeifer legen ihre Eier in eine Mulde direkt auf die steinige Kiesbank. Dort sind sie perfekt getarnt und verschmelzen förmlich mit den bunten Kieselsteinen. Der bei uns sogar vom Aussterben bedrohte Flussuferläufer brütet in locker bewachsenen Bereichen der Kiesbänke. Leicht haben es diese Tiere nicht. Waren unsere Flüsse früher viel breiter, mit sich jährlich verändernden, ausgedehnten Kiesbänken, so sind diese im Zuge der Begradigungen Mangelware geworden. Außerdem sind die Gelege von Hochwasser gefährdet. Deshalb fangen die Vögel verhältnismäßig spät im Jahr an zu brüten und legen bei Verlusten oft ein Nachgelege. Aber auch wir Menschen spielen eine Rolle, haben die Kiesbänke für uns doch eine große Bedeutung zur Naherholung.

Hier setzt das grenzüberschreitende Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen – für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur“ an. Sabine Pröls, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach vom Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) beobachtet nun im dritten Jahr zusammen mit ehrenamtlich Engagierten diese besonderen Vogelarten. Unterstützt wird sie dabei von der Gebietsbetreuerin des Achentals Kathrin Kopschinski. Lassen sich die Vögel zur Brut auf bestimmten Kiesbänken nieder, beobachten sie, ob die Vögel menschlichen Störungen ausgesetzt sind. Dann kommen gelbe Schilder zum Einsatz, um die Brutplätze für die Dauer der Brutzeit abzugrenzen. Dadurch wissen die Besucher welche Stellen sie auf den Kiesbänken meiden müssen, damit die seltenen Arten erfolgreich brüten können. Nur für die Zeit der gut dreiwöchigen Brut werden die Schilder für die Flussregenpfeifer aufgestellt. Der Vorteil ist, dass wirklich nur notwendige Stellen abgesperrt werden und ein Großteil der Kiesbänke weiter betreten werden können. Auch wird beobachtet, wann die Tiere mit Brüten fertig sind. Das kann – je nach Brutbeginn – sehr unterschiedlich sein. Mitte bis Ende Juli sollten die meisten Paare mit dem Brüten fertig sein.

Inzwischen sind an der Tiroler Achen mehrere Brutplätze auf den Kiesbänken für Flussuferläufer und Flussregenpfeifer abgesperrt, um Störungen zu vermeiden. „Durch die Flucht bleiben die Eier ungeschützt zurück und kühlen aus“, so Kathrin Kopschinski. Die Brutplätze sollten keinesfalls betreten werden und auch von den Schildern sollte etwas Abstand gehalten werden. Ganz wichtig ist, dass Hunde dort nicht frei herumlaufen. Grundsätzlich sind Kiesbänke, die komplett von der Tiroler Achen umspült sind, während der Brutzeit zu meiden. Der Landesbund für Vogelschutz bittet die Bevölkerung diese kurzfristige und räumlich begrenzte Einschränkung zu respektieren, damit auch in Zukunft im Achental Flussregenpfeifer und Flussuferläufer ihren Nachwuchs aufziehen können.

http://example.comnews-372.atom BIO-Zertifizierung für Streuobstwiesen Landschaftspflegeverband Traunstein 2020-05-25T09:20:37+02:00 2020-05-25T09:34:16+02:00 Sammelzertifizierung von Streuobstwiesen durch den LPV Traunstein

Der Landschaftspflegeverband Traunstein bietet heuer im dritten Jahr eine Biosammelzertifizierung von Streuobstwiesen an. Sie eröffnet für die Obstwiesenbesitzer im Landkreis Traunstein die Möglichkeit ihr Obst zu einem höheren (Bio-)Preis an örtliche Keltereien oder auch an eine Brennerei zu verkaufen und somit eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Damit soll die Bereitschaft, die Streuobstwiese zu pflegen oder sie sogar durch Neupflanzungen von Bäumen zu erweitern, erhöht werden. Somit können Streuobstwiesen als wichtige Lebensräume für Vogelarten wie Grünspecht, Grauschnäpper und Feldsperling, aber auch für Fledermäuse, Kleinsäuger und Insekten, auch in der Zukunft erhalten bleiben.

Eine Biozertifizierung für Streuobstwiesen macht dann Sinn, wenn der überwiegende Teil des Obstes nicht für den Eigenverbrauch verwertet, sondern zur Saftherstellung an Keltereien abgegeben wird. Die über den Landschaftspflegeverband zertifizierten Bio-Äpfel erzielen beim Verkauf z. B. an die Kelterei Stöger in Übersee mehr als den doppelten Preis als Obst ohne Biozertifikat.

Voraussetzung für die Biozertifizierung ist eine Bewirtschaftung der Obstwiese nach den Kriterien der EU-Ökoverordnung (keine chemischen Pflanzenschutzmittel, keine Mineraldüngung) und des Landschaftspflegeverbandes (keine Gülle, extensive landwirtschaftliche Nutzung des Unterwuchses durch Wiesenmahd oder Beweidung – kein Mulchen).

Obstwiesenbesitzer, die an der Biosammelzertifizierung in diesem Jahr interessiert sind, können sich bis Anfang Juni beim Landschaftspflegeverband melden unter Sandner.LPV(at)Traunstein.Bayern oder 0861/58539 bzw. 0861/58393.

Link: http://www.landschaftspflegeverband-traunstein.de/lpv_inhalte/p_streuobst.html

 

Weitere Informationen:

Informationsblatt zur Biozertifizierung

Kurzinfo zum Ablauf der Biozertifizierung

http://example.comnews-371.atom Alles Neu! - 2020-05-19T15:51:08+02:00 2020-05-19T16:16:11+02:00 Achentaler Bauern- und Wochenmarkt ab 28. Mai 2020 in Grassau

Nach langem Warten wird der Platz im und um das Grassauer Heftergewölbe wieder eine Plattform für regionalen Einkauf. Mit neuem Namen, neuem Wochentag und zusätzlichen Anbietern öffnet der Achentaler Bauern- und Wochenmarkt am Donnerstag, den 28. Mai 2020 seine Tore – und von diesem Tag an jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr. Eine Winterpause wird es nicht mehr geben, der Markt bleibt lediglich an Feiertagen geschlossen.

Nach der erfolgreichen Einführung des Produktlogos „Qualität Achental“ im Jahr 2001, wurde ein Konzept für einen Bauernmarkt im Grassauer Heftergewölbe erarbeitet. Daraufhin fand am 30. März 2002 der 1. Achentaler Bauernmarkt statt. Seitdem verkauften die Marktleute zwischen Palmsamstag und dem ersten Adventswochenende jeden Samstagvormittag im Heftergewölbe ihre regionalen Erzeugnisse: von frischem Obst und Gemüse, Butter und Käse, Eiern, Nudeln, Bauernbrot und Gebäck bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren von Rind, Schwein, Huhn und Pute. Lange Zeit waren auch die Achentaler Bäuerinnen mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen vor Ort.

Seitdem hat sich vieles verändert. Deshalb war es nun an der Zeit, das fast 20 Jahre alte Konzept des Bauernmarktes zu überarbeiten. Dafür hat sich das Ökomodell mit der „Deutschen Marktgilde eG“ einen professionellen Partner ins Boot geholt. Die Deutsche Marktgilde eG organisiert bundesweit derzeit etwa 120 Wochenmarktstandorte. Gemeinsam mit den verbliebenen Marktleuten und den Experten der Marktgilde wurde ein neues Konzept erarbeitet. Das Ergebnis sind ein neuer Name, ein neuer Wochentag und auch neue Anbieter.

Die Neueröffnung findet am Donnerstag, den 28. Mai 2020 um 13 Uhr mit Neu-Bürgermeister Stefan Kattari statt. Die Anbieter und Veranstalter freuen sich über Ihren Besuch!

http://example.comnews-370.atom Innenentwicklung, ein Lebensgefühl Dr. Rafael Stegen 2020-05-13T11:38:09+02:00 2020-05-13T11:45:55+02:00 Akuteller Sachstand über das Innenentwicklungskonzept der integrierten ländlichen Entwicklung im Achental

Die Diskussion, weniger Fläche für die Siedlungsentwicklung in unseren Städten und Gemeinden in Anspruch zu nehmen besteht bereits seit längerem. In der Vergangenheit wurde diese Diskussion oft mit einem erhobenen Zeigefinger geführt, was von vielen Grundbesitzern und interessierten Häuslebauern als eher negativ empfunden wurde. Eigentlich würde jeder sagen „ja, na klar, das machen wir so“. Doch wenn es um den eigenen Besitz geht - sei es Auto, Haus, Grundstück oder das eigene Verhalten - dann wird die Aussage oft brüchig, das Problembewusstsein weich und das Handeln bleibt weitestgehend unverändert. Die Auseinandersetzung mit den Folgen unseres Handelns auch und insbesondere für zukünftige Generationen hat nicht zuletzt aufgrund der immer spürbareren Veränderungen unserer Lebensumwelt sowie der hierauf gründenden “fridays for future“ Bewegung wieder an Dynamik gewonnen.

 

Vielleicht ist der Zeitpunkt inzwischen reifer, das Thema des Flächensparens und der persönlichen Zurücknahme bei der Beanspruchung von Grund und Boden erneut zu diskutieren und einen verbindlichen, glaubwürdigen und zukunftsfähigen planerischen, politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umgang damit zu entwickeln. Reifer deswegen, weil auch andere Gründe dazu beitragen, unsere Gemeinden nicht bedingungslos weiter in die Fläche zu entwickeln und die historischen Mitten und Gebäude ihrem Schicksal zu überlassen.

 

Weniger Familie, wenig Ideenreichtum bei den Wohnformen

Da ist zunächst der fortschreitende Verlust des so genannten Generationenmodells, bei dem die Generationen einer Familie untereinander für die familiäre Fürsorge verantwortlich sind. Die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft hat u.a. dazu geführt, dass die Generationen nicht mehr am selben Ort und unter demselben Dach ihr Leben verbringen. Insbesondere in ländlichen Gemeinden beobachten wir daher eine Vereinsamung bzw. Überforderung älterer Menschen, die in einem großen Haus mit großem Garten zunehmend auf sich allein gestellt sind. Das Interesse an alternativen Wohnformen mit Gemeinschaftsflächen und individuellen Betreuungsmöglichkeiten in belebter Nachbarschaft wächst daher seit Jahren stark. Dies gilt aber nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Jüngere. Die Diversifizierung des Wohnraumangebotes (Erweiterung durch viele verschiedene Wohnungsgrößen und Finanzierungsformen) als Reaktion auf die Individualisierung unserer Gesellschaft ist inzwischen auch in ländlichen Gemeinden ein wichtiges Zukunftsthema.

 

Wie und wo wollen die Einwohner einer Gemeinde zukünftig wohnen? Bei der Beantwortung dieser Frage gewinnt eine funktionale Vielfalt gegenüber monofunktionalen Strukturen eine neue Bedeutung. Man könnte auch sagen, wir entdecken die kurzen Wege und belebten Ortsmitten wieder. In einem Motto der Bundesstiftung Baukultur heißt es: „Wir möchten Lust machen auf bessere Orte mit weniger Fläche.“ Kompaktheit hat eben neben städtebaulichen Vorteilen auch einen hohen sozialen Mehrwert. Innenentwicklung, ein Lebensgefühl!

 

Aber was tun, wenn für die Wiederentdeckung keine Flächen vorhanden sind? Wohnraum, vor allem bezahlbarer Wohnraum, wird dringend benötigt, gerne auch in der Ortsmitte. Die Antwort auf die Frage heißt: „Genau hinschauen!“ In unseren Städten und Gemeinden liegen zahlreiche innerörtliche Grundstücke brach, und Flächen sowie Gebäude sind untergenutzt. Dies bezieht sich im Übrigen auch auf die vielen allein wohnenden älteren Menschen in viel zu großen Behausungen. Die Gründe dafür sind vielfältig und sehr oft höchst persönlich. Das bedeutet aber nicht, dass die den Flächen und Gebäuden zugehörigen Grund- und Immobilieneigentümer immer zufrieden sind mit dieser Situation. Immer wieder mangelt es an Wissen, Ideen, Entwicklungsmöglichkeiten und Beratung, oder anders ausgedrückt, an dem kleinen „Tritt“ doch etwas mit dieser Situation zu tun.

 

Ökomodell will mit zu den Vorreitern gehören

Seit vielen Jahren schreiben sich die neun Gemeinden des Ökomodells Achental auf die Fahnen, nachhaltig zu handeln und neue Wege einer ökologisch tragfähigen Zukunftsentwicklung zu verfolgen. In einem gemeinsamen Projekt aus der integrierten ländlichen Entwicklung, gefördert über das Amt für ländliche Entwicklung, haben sich die Gemeinden nun auf den Weg gemacht, die un- und untergenutzten Flächen und Gebäude in ihren Gemeinden zu identifizieren und Wege zu diskutieren, wie diese Potenziale einer für die Ortsentwicklung sinnvollen und den Ökomodellgemeinden dienlichen Nutzung zugeführt werden können. Dabei stehen die Gemeinden an ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten auf diesem Weg. Während sich einige Kommunen bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema der Innenentwicklung auseinandersetzen und Grundlagen wie ein Flächenkataster (Schleching) oder einen politischen Grundsatzbeschluss (Unterwössen) erarbeitet haben, stehen andere Gemeinden erst am Anfang des Weges zur Minderung der Flächen(neu)inanspruchnahme. Gemeinden, die bereits diesen Weg gegangen sind wie bspw. die Hofheimer Allianz oder die niederbayerische Stadt Freyung konnten aufzeigen, dass in fast allen Ortsteilen Entwicklungspotenziale bestehen. „Das wird auch bei den Ökomodell Gemeinden der Fall sein“, bestätigt Landschaftsarchitekt Günter Schalk, der derzeit mit weiteren Kollegen anhand von Ortsbegehungen, Luftbildauswertungen, Kataster, Bebauungs- und Flächennutzungsplänen der neun Gemeinden eine so genannte Flächenmanagement-Datenbank mit den Innenentwicklungspotenzialen aufstellt und damit eine vergleichbare Ausgangsdatenbasis für Alle schafft. Auf dieser Grundlage werden dann die politischen Entscheidungsträger der Gemeinden Wege der Aktivierung und Umsetzung diskutieren.

 

Was zählt zum so genannten Innenentwicklungspotenzial?

  • Flächen, die im Umgriff eines rechtskräftigen Bebauungsplanes liegen und mit einem Baurecht versehen sind, welches bislang nicht ausgenutzt wurde (§ 30 BauGB)
  • Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, bei denen eine Erschließung gesichert ist und deren Baurecht nicht ausgeschöpft ist (§ 34 BauGB)
  • Un- und untergenutzte Gebäude im Umgriff rechtskräftiger Bebauungspläne (§ 30 BauGB)
  • Un- und untergenutzte Gebäude innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile mit einer gesicherten Erschließung (§ 34 BauGB)
  • potenzielle zukünftige Leerstände

 

Die so identifizierten un- und untergenutzten Flächen und Gebäude mit einem potenziellen Baurecht im Innenbereich der Gemeinden sollen zukünftig genutzt werden („Aktivierung“), um Bebauungen im Außenbereich (auf der „grüne Wiese“) zu reduzieren und somit den Flächenverbrauch zu senken. „Eine sinnvolle und qualitätsvolle Innenentwicklung ist ein großer Hebel, sparsamer und damit auch verantwortungsbewusster mit Grund und Boden umzugehen“, weiß Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Ökomodells Achental. Die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und auszulasten, indem konsequent Baulücken aktiviert werden, ist langfristig günstiger und umweltschonender, als sie auszubauen.

 

Die Gemeinden des Ökomodells kommen so zudem dem seit Anfang des Jahres 2020 geltenden Anforderungen der Bayerischen Staatsregierung nach. In einer Auslegungshilfe für die prüfenden Landesplanungsbehörden heißt es, dass vor der Inanspruchnahme neuer Flächen für Siedlungszwecke im bauplanungsrechtlichen Außenbereich (zumeist Ortsränder) der Nachweis durch jede Kommune zu führen ist, dass

  1. hinreichender Bedarf in Abwägung mit anderen Belangen die Neuinanspruchnahme rechtfertigt und
  2. zunächst sämtliche Potenziale der Innenentwicklung genutzt wurden.

 

Die Innenentwicklung kommt schließlich Allen zu Gute; weniger Infrastrukturkosten, bessere Infrastrukturauslastung, weniger Verkehr, belebtere Nachbarschaften und kürzere Wege bspw. zu den Versorgungseinrichtungen.

Der Weg lohnt sich also, zumal die Gemeinden bei einem „weiter so“ viel zu verlieren haben.

„Heimat“ schreibt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Heimat, „das war der Stadt- oder Dorfplatz, an dem heute Leerstand herrscht. Das war die grüne Wiese, die heute sprichwörtlich für adresslose Fachmarktzentren steht. Das war regionaltypische Architektur, die austauschbaren Einfamilienhäusern gewichen ist.“ (Bundesstiftung Baukultur 2019, S. 6)

 

Zum Glück ist die Situation in den meisten Gemeinden des Ökomodells noch nicht so gravierend wie in dem Zitat beschrieben, auch wenn gewisse Tendenzen zu erkennen sind. Innenentwicklung und Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand haben neben einer verminderten Inanspruchnahme von neuen Flächen eben auch den Effekt, das Leben in den Ortsmitten und in gewachsenen Siedlungen zu stärken und Tradition und Baukultur zu erhalten. Innenentwicklung, ein Lebensgefühl!

Text: Dr. Rafael Stegen, Dipl. Geograph und Stadtplaner

Graphik aus: Besser bauen in der Mitte: Der Donut Effekt

http://example.comnews-369.atom Unser neuer Newsletter ist erhältlich Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-05-13T10:38:50+02:00 2020-05-25T09:20:01+02:00 Aktuelles über die Vereinsarbeit hier lesen

Unser neuer Newsletter ist erhältlich. Hier kommen Sie zum Infobrief für Januar - Mai 2020.

Um regelmäßig Informationen über die Vereinsarbeit zu erhalten können Sie sich auf der Startseite unserer Homepage ganz unten kostenlos für den Newsletter registrieren.

 

http://example.comnews-368.atom Die persönliche Energieberatung startet wieder! Energieagentur Südostbayern GmbH 2020-05-12T12:18:59+02:00 2020-05-12T12:30:30+02:00 Die Energieagentur Südostbayern GmbH bietet ab Montag, den 18. Mai 2020 für die kostenlose, neutrale Energieberatung wieder persönliche Beratungstermine in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein an.

Das öffentliche Leben gewinnt Schritt für Schritt an Energie, Läden haben wieder geöffnet und angehaltene Bau- oder Sanierungsvorhaben wollen weitergeführt werden. Um Bauherren und Sanierern wieder den vollen Beratungsumfang anbieten zu können, nimmt die Energieagentur ab dem 18. Mai ihre persönliche Energieberatung an verschiedenen Standorten in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein wieder auf – natürlich unter Einhaltung der gängigen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Wer neu baut, saniert, eine neue Heizung benötigt oder erneuerbare Energien nutzen möchte steht zu Beginn des Projekts vor vielen Fragen. Als erster Schritt lohnt sich daher der Gang zum Energieberater der Energieagentur Südostbayern, der Antwort geben kann zu Systemen, Technik oder ob sich das Vorhaben auch lohnt. „Nicht zu kurz kommt bei der Beratung das Thema Förderungen vom Staat, der für energetische Maßnahmen attraktive Förderprogramme bietet“, so die Energieexperten der Energieagentur.

Die Energieagentur Südostbayern wurde von den beiden Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land ins Leben gerufen, um zentral eine fachlich kompetente Beratung ihrer Bürger, Kommunen und Unternehmen anzubieten. Mit diesem Hintergrund kann die Energieagentur ihre Energieberatung neutral und kostenlos anbieten.

Die Energieberatung wird regelmäßig in verschiedenen Beratungsstandorten in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten. Natürlich besteht weiterhin gerne die Möglichkeit zur telefonischen Energieberatung. Info und Anmeldung unter Telefon 0861 58-70 39. Das Team der Energieagentur freut sich auf die Beratung - weitere Informationen gibt es auch unter www.energieagentur-suedost.bayern.

 

Die nächsten Termine im Landkreis Traunstein (nur nach Terminvereinbarung):

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

18. Mai 2020

Grassau

Biomassehof Achental, Eichelreuth 20

Di.,

19. Mai 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

25. Mai 2020

Obing

Rathaus, Kienberger Straße 5, Zimmer O.03

Di.,

26. Mai 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

08. Jun 2020

Traunstein

Energieagentur Südostbayern, Maximilianstr. 33

Mo.,

15. Jun 2020

Grassau

Biomassehof Achental, Eichelreuth 20

Di.,

16. Jun 2020

 

Die nächsten Termine im Landkreis Berchtesgadener Land (nur nach Terminvereinbarung):

Berchtesgaden

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 19

Mi.,

20. Mai 2020

Laufen

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 307

Do.,

28. Mai 2020

Berchtesgaden

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 19

Mi.,

17. Jun 2020

Laufen

Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 307

Do.,

25. Jun 2020

 

Bildnachweis: energie- & umweltzentrum allgäu (eza!)

http://example.comnews-367.atom Direktvermarkterbroschüre neu aufgelegt - 2020-04-29T16:19:22+02:00 2020-05-04T12:26:16+02:00 Liste der regionalen Selbstvermarkter im Landkreis Traunstein

Die Direktvermarkterbroschüre und Liste der regionalen Selbstvermarkter haben das Ökomodell Achental und die Interessensgemeinschaft im Landkreis Traunstein aktualisiert und in einem modernen Design neu aufgelegt. In der mittlerweile fünften Auflage können sich Verbraucher darüber informieren, wo in der Region wertvolle, heimische Produkte aus der Region zum Kauf angeboten werden und damit die regionalen Betriebe unterstützen.

Grassau/ Achental – Die Verbraucher stellen sich oft die Frage: Wie und wo kann ich qualitativ wertvolle heimische Lebensmittel kaufen? Die Broschüre hilft bei der Beantwortung dieser Frage.  Nach dem Motto „Regional ist optimal“ bietet die Broschüre einen Wegweiser, der für Qualität und Frische steht. In der neuesten Auflage ist ein Saisonkalender für Obst, Gemüse und Salat, der eine gute Übersicht über die Saisonalität heimischer Sorten bietet, hinzugekommen. Des Weiteren wurden vier saisonale Rezepte aus dem Achentaler Kochbuch ausgewählt und in die Broschüre integriert.

Für alle Freunde digitaler Medien werden die regionalen Anbieter auch in der RegioApp Bayern gelistet. Die RegioApp kann kostenlos aus Google Play oder dem App Store von Apple heruntergeladen werden – schon werden Dir regionale Lebensmittel, Zierpflanzen und Blumen, sowie regional kochende Gastronomiebetriebe in der Nähe angezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit gezielt nach Produktgruppen oder einem Ort zu suchen – jederzeit, überall, ganz bequem. Zu jedem Erzeuger oder Gastronom werden Infos angezeigt, welche Waren er anbietet und woher er sie bezieht.

Der Verein Ökomodell Achental setzt sich seit 1999 für die Erzeugung von gesunden Nahrungsmitteln, die artgerechte Tierhaltung sowie die regionale Direktvermarktung ein. Heute ist es wichtiger denn je, das Bewusstsein für gesunde, regionale und nachhaltig erzeugte Lebensmittel zu stärken und die heimischen Betriebe durch den Einkauf regionaler Lebensmittel zu unterstützen. Durch den Einkauf direkt ab Hof und auf den Bauernmärkten kann jeder einen Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in der Region leisten. Der direkte Bezug der Lebensmittel beim Erzeuger führt dabei zu einer fairen Entlohnung der Produzenten. Die Broschüre ist auf den Bauernmärkten im Landkreis Traunstein, den Tourist-Informationen im Achental und dem Ökomodell Achental erhältlich.

 Hier können Sie die Broschüre herunterladen: Liste der regionalen Direktvermarkter

http://example.comnews-366.atom Kaufe regional im Achental! Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-04-08T14:30:04+02:00 2020-04-09T13:57:57+02:00 Zusammen heimische Betriebe unterstützen

So kann jeder Einzelne durch sein Kaufverhalten zum Überleben der Betriebe beitragen:


✓ Nutze den angebotenen Lieferservice von Restaurants und Läden
✓ Informiere dich online oder telefonisch über aktuelle Angebote in deiner Region
✓ Verschiebe Käufe auf die Zeit, wenn die regionalen Geschäfte wieder geöffnet haben
✓ Unterstütze die Einzelhändler mit dem Kauf eines Gutscheins
✓ Nutze für Reparaturen den Fachmann aus der Region


Eine Liste von Angeboten regionalen Anbieter findest du hier:

- Grassau

- Übersee

- Oberes Achental (Schleching, Unterwössen, Marquartstein, Staudach-Egerndach)

- Reit im Winkl

- Grabenstätt

- Bergen

 

http://example.comnews-365.atom Geschäftsstelle vorübergehend geschlossen - 2020-03-23T13:38:03+01:00 2020-03-23T13:38:45+01:00 Unsere Mitarbeiter sind weiterhin per Mail für Sie erreichbar

Ab sofort gilt nach einem Beschluss von Bund und Ländern ein Kontaktverbot. Mehr als zwei Menschen dürfen in der Öffentlichkeit nicht mehr zusammenkommen.

Die Geschäftsstelle des Ökomodell Achental e.V. ist deshalb für den Parteienverkehr geschlossen. Unsere Mitarbeiter sind weiterhin per Mail für Sie erreichbar:

Allgemein            info(at)oekomodell.de

Naturschutz        gebietsbetreuer(at)oekomodell.de

Klimaschutz        klimaschutz(at)oekomodell.de

Tourismus           tourismus(at)oekomodell.de

Archivpflege       archiv(at)oekomodell.de

http://example.comnews-364.atom Förderstiftung Ökomodell Achental erweitert Stiftungszweck Ökomodell Achental info@oekomodell.de 2020-03-23T09:02:43+01:00 2020-03-23T09:52:50+01:00 Der Stiftungszweck der Förderstiftung Ökomodell Achental wird neben den bereits bestehenden Zielen wie Natur- und Umweltschutz, die Unterstützung der Landschaftspflege und die Pflege örtlicher Denkmäler – um zwei neue erweitert. Neu hinzu kommen die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie die Förderung mildtätiger Zwecke. Somit ist die Förderstiftung breiter aufgestellt und kann zukünftig ein breiteres Spektrum an Projekten fördern.

Grassau – In der Beiratssitzung der Förderstiftung Ökomodell Achental beschloss der Stiftungsbeirat einstimmig, dass dem Förderzweck zwei neue Ziele hinzukommen sollen. Durch die Aufnahme der Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie die Förderung mildtätiger Zwecke in die Satzung können mehr Projekte aus dem Achental umgesetzt werden. In den letzten Jahren gab es Anfragen, die nicht Satzungskonform waren und leider abgewiesen werden mussten. Eine weitere Änderung in der Satzung ergibt sich dadurch, dass der Sitz der Stiftung von Schleching nach Grassau verlegt wird. Mit dem Umzug des Ökomodell Achental zieht auch die Förderstiftung nach Grassau/Eichelreuth in die neuen Räume der Geschäftsstelle um. Im weiteren Verlauf der Beiratssitzung stellte die Beiratsvorsitzende Stephanie Hennes die Projekte aus 2019 vor. So wurde die bereits bestehende Kinderbroschüre vom Ökomodell Achental überarbeitet und ein Almführer von Kindern für Kindern integriert. Die Kinderbroschüre fand dabei einen reißenden Absatz und ist derzeit vergriffen. Ein Nachdruck ist bereits in Planung.

Ein weiteres großes Projekt ist die Kartierung der problematischen Kreuzkräuter im Achental. Das Projekt wurde von der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee mit einer 5.000 Euro Spende, die der Förderstiftung zugutekommen, zusätzlich unterstützt. Mittlerweile konnte das Projekt ausgeweitet werden und auch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern beteiligt sich mit einer Förderung von 75 % an dem Vorhaben. Nun steht der Umsetzung und Finanzierung der wichtigen Maßnahme nichts mehr im Wege. Die Kartierung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ebenso plant die Förderstiftung mehrere große Projekte zu unterstützen. Anfragen für weitere Ideen werden jederzeit gerne entgegengenommen und auf dessen Realisierbarkeit hin geprüft.

Die Förderstiftung Ökomodell Achental gibt es seit 2009. Sie ist aus der 2001 gegründeten Förderstiftung „Initiativkreis Ökomodell Schleching“ hervorgegangen. Mit Hilfe von Preisgeldern und Spenden fördert die Stiftung Umwelt- und Sozialprojekte im Achental.

 

 

http://example.comnews-363.atom Mit den Gebietsbetreuern unterwegs in Oberbayern - 2020-03-04T16:26:41+01:00 2020-03-04T16:44:41+01:00 Veranstaltungskalender 2020

Von den Allgäuer Hochalpen bis zur Langen Rhön, vom Frankenwald über den Unteren Inn bis zum Achental. Die Gebietsbetreuer in Bayern sind in den bedeutendsten Lebensräumen unserer Heimat aktiv. Gefördert werden sie vom Bayerischen Naturschutzfonds und von lokalen Trägern wie Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden, Naturparken, Stiftungen sowie Landkreisen und Kommunen. Neben Tätigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung wirken die Gebietsbetreuer und Gebietsbetreuerinnen auch bei Artenschutzprojekten mit.

Um auf die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt vor unserer Haustür aufmerksam zu machen, bieten die Gebietsbetreuer zahlreiche Veranstaltungen an. Die gemeinsame Führungsreihe „Mit den Gebietsbetreuern unterwegs in Oberbayern“ lädt dazu ein, auch andere nahegelegene, aber bisher unbekannte Gebiete kennenzulernen. Im Jahr 2020 geht es unter anderem zu den Wiesenbrütern im Irschinger Moos und im Aiterbacher Winkel, zu den Fledermäusen im Ampertal, den Vogelstimmen am Ammersee und Starnberger See und zum Trockenlebensraum Rißbach. Außerdem gibt es Führungen zu den Moorlandschaften rund um Staffelsee und Seeoner Seen, zu den Schafweiden im Obermorsbacher Tal, zur Litzauer Schleife und den Quellen der Weißach.

Hier geht's zum Programm, das auch als Druckversion verfügbar ist.

Mehr Infos über das Projekt "Gebietsbetreuer in Bayern" finden Sie auf der Homepage (www.gebietsbetreuer.bayern) und in der gleichnamigen Broschüre.

 

 

Gestaltung: Kathrin Kopschinski, Gebietsbetreuung Achental
Titelbild: Florian Bossert, Gebietsbetreuung Mangfallgebirge

http://example.comnews-362.atom Neue Archivarin für das Achental - 2020-02-27T17:24:00+01:00 2020-02-27T08:46:58+01:00 Martina Höhne ist seit 01.02. für die Archivpflege zuständig

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der neun Achental-Gemeinden hat sich das Ökomodell Achental dem Thema der kommunalen Archivpflege angenommen. Nach Recherchen zu möglichen Umsetzungsmodellen, einem Besuch im Traunsteiner Stadtarchiv und einer umfassenden Bedarfsermittlung in den Gemeinden wurde nun eine Personalstelle geschaffen.

Seit dem 01. Februar 2020 ist die Chiemingerin Martina Höhne für die Archivpflege in den Achental-Gemeinden zuständig. Nach der organisatorischen Vorarbeit des Ökomodells wurde die Personalstelle federführend in der Gemeinde Bergen angesiedelt. Alle weiteren Gemeinden sind über eine Zweckvereinbarung eingebunden, die die Organisation und Finanzierung der interkommunalen Kooperation regelt.

In den Archiven, welche sich überwiegend in den jeweiligen Rathäusern befinden, werden wichtige Gemeindeunterlagen, Ortsgeschichtliches, Postkarten, Bilder und Presseartikel gesammelt; diese müssen nach übergeordneten Kriterien verzeichnet und fachgerecht aufbewahrt werden. Das alles erfordert einen großen Aufwand, weshalb sich Martina Höhne bereits mit viel Freude und Energie an die Arbeit gemacht hat. „Seit Februar habe ich die interessante, vielfältige und verantwortliche Aufgabe als Archivarin das historische Gedächtnis der Gemeinden zu bewahren, auszuwerten und zugänglich zu machen“, so Martina Höhne. Über die Neuordnung der Archive hinaus sind später historische Bildungsarbeit, Ausstellungen und Intensivierung der ortsgeschichtlichen Sammlungstätigkeit geplant.

Wir freuen uns, Ihnen Archivarin Martina Höhne aus Chieming vorstellen zu dürfen und wünschen unserer neuen Kollegin auf diesem Wege viel Erfolg und einen guten Start in die neue Tätigkeit.

 

Kontaktdaten:

Martina Höhne, Archivarin
Telefon: +49 (0) 8641 692909-34
Mail: archiv(at)oekomodell.de

 

http://example.comnews-361.atom Gästekontrolleur (m/w/d) in Teilzeit gesucht - 2020-02-18T17:10:20+01:00 2020-02-18T17:23:42+01:00

Die Gemeinde Reit im Winkl sucht in Zusammenarbeit mit dem Ökomodell Achental e.V.
(für gesamt 11 Gemeinden) zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n
Gästekontrolleur (m/w/d) in Teilzeit

Das Aufgabengebiet beinhaltet den Vollzug und die aktive Kontrolle der Kurbeitragssatzung in den Ökomodell Achental Gemeinden (Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Schleching, Reit im Winkl, Unterwössen, Übersee) mit Bernau, Siegsdorf und Seeon-Seebruck

insbesondere

  • Vorbereitende Kontrolle, interne Auswertung Gästeanmeldungen
  • Aktive Überwachung der Gästeanmeldung/ Meldepflicht in den Achental Gemeinden
  • Meldung gemäß Vorgabe der Tourist-Informationen bei Unregelmäßigkeiten an selbige
  • Tel. bzw. persönliche Zusammenarbeit täglich oder nach Bedarf mit den zuständigen Tourist-Informationen
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Kontrolle der Meldepflichten“ in den Gemeinden (Gemeindeblätter, Bürgerversammlungen)
  • Beratung der Gäste und Vermieter
  • Verfolgung der Verfahren, Bußgeld

Ihr Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Fahrerlaubnis Klasse B
  • Sicherer Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln, EDV-Kenntnisse (Office)
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Überzeugungskraft, Konfliktfähigkeit, Gelassenheit, sicheres und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft zur Arbeitseinteilung auch am Wochenende

Wir bieten:

  • Einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz
  • Einen Dienst-PKW
  • Leistungsorientierte Bezahlung nach TVöD
  • Flexible Arbeitszeit

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis spätestens 13.03.2020 an die Gemeinde Reit im Winkl, Rathausplatz 1 in 83242 Reit im Winkl, gemeinde(at)reitimwinkl.bayern.de senden. Für Auskünfte stehe Ihnen Geschäftsleiterin Christine Zaiser zur Verfügung.

 

Ausschreibung Gästekontrolleur